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Insbesondere für die Beratungsangebote, weitere Betreuungsangebote für Behinderte, Wohnungslose, sozial schwache Mitbürger und für  viele weitere Projekte der Diakonie, sind erhebliche Eigenmittel bereit zu stellen, die nur aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert werden können.

Wir würden uns freuen, wenn Sie Mitglied der Diakonie Plauen werden und somit unsere Aufgaben unterstützen und damit auch  Ihre Verbundenheit zu unserem Verein bekunden.

Wir bedanken uns für Ihre Mithilfe.

Mit freundlichem Gruß

Dr. Denkewitz
Direktor
 

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MJA Anzeoger Ausgabe 2015

MJA-Bürgertrff Anzeiger 2014

MJA-Bürgertreff Anzeiger 2013

 

 

 

MJA-Bürgertreff Anzeiger 2012

 

„Soziale Berufe kann nicht jeder“

Die Onlinekampagne "Soziale Berufe kann nicht jeder" der Diakonie Deutschland ist ein interaktives Web 2.0-Angebot zu sozialen und pflegerischen Berufen. Das Berufsorientierungsportal http://www.soziale-berufe.com/ informiert in Videos über Ausbildungsberufe im sozialen Bereich, bietet Berufetests, einen Ausbildungsstätten-Navigator, eine Stellenbörse sowie ein interaktives Plakat-Gestaltungs-Tool. Auch auf verschiedenen Social Media-Kanälen wie www.facebook.com/SozialeBerufe, im Blog unter blog.soziale-berufe.com, per Twitter www.twitter.com/SozialeBerufe oder mit einer App fürs Smartphone können sich Jugendliche über Ausbildungen und Berufe in der Diakonie informieren und austauschen.

 

Statement zum Artikel „Man schämt sich für den Lohn, den man nur zahlen kann“

im Vogtlandanzeiger vom 24.05.2016

Diakonie Online

Die Plauener SPD-Landtagsabgeordnete Juliane Pfeil hatte am 23.05.2016 zu einem „Politischen Brunch“ zum  Thema Pflege mit ihrer Fraktionskollegin Dagmar Neukirch eingeladen.

Verschiedene Geschäftsführer und Akteure in der Altenpflege des Vogtlandes waren anwesend.

Unter anderem wurde deutlich, dass im Freistaat Sachsen, die durchschnittlichen Personalkosten für einen Altenpfleger deutlich unter dem anderer Bundesländer liegen. Entsprechend des Artikels vom 24.05.2016 im Vogtlandanzeiger wurden Daten von 1856 € Bruttoentgelt im Freistaat Sachsen benannt. Die durchschnittlichen Lohnkosten liegen damit deutlich 1000 € unter dem eines bayerischen Kollegen, so der Vogtlandanzeiger.

In der Diskussion wurde deutlich, dass die Bedingungen der einzelnen Wohlfahrtsverbände unterschiedlich sind. In der Regel werden keine tariflichen Vereinbarungen oder Haustarife angewandt. Als Diakonie Plauen sind wir dem Spitzenverband der Diakonie Sachsen angeschlossen, und wenden die Arbeitsvertragsrichtlinien in  der Fassung der Diakonie Sachsen (AVR) verbindlich an. Hier werden die Vergütungsgrundsätze in  Anlehnung an die Arbeitsrechtliche Kommission in Deutschland angewendet. Diese liegen deutlich über den im Vogtlandanzeiger genannten Daten.

Somit ergibt sich aus der AVR Sachsen ein Grundgehalt je nach Beschäftigungszeit von 2427,68 bis 2811,00 € für eine ausgebildete Fachkraft als Altenpfleger/in.  Dazu kommen je nach zu leistenden Diensten Zuschläge für Nachtdienst, Wochenenddienst, Wechselschichtzuschlag und ähnliches. Diese betragen monatlich bis zu 300,00 €.

Die Diakonie zahlt ebenfalls bei Vorleigen der Voraussetzungen einen Kindergeldzuschlag.

Des Weiteren zahlt die Diakonie Plauen einen Betrag von 4,8 % des Bruttoentgeltes in eine Altersversicherung für die Mitarbeiter ein. Dies sind  je nach  Eingruppierung  bis zu circa 150,00 €/Monat.

Daneben wird eine Jahressonderzahlung geleistet, die insgesamt nochmals einen Betrag von bis zu einem Monatsbruttoentgelt  beträgt.

Rechnet man diese Daten zusammen, erhält man bei einer 40-Stunden Woche eine Vergütung von bis zu 3500,00 €. Diese liegt weit über den im Artikel genannten 1856 €.

Für unsere Mitarbeiter ist dies mit Sicherheit positiv zu sehen. Insgesamt sind diese Kosten natürlich auch ausschlaggebend für  Höhe unser Pflegesätze in den Altenpflegheimen und unsere Vergütungen in der ambulanten Pflege.

Die Diakonie geht natürlich mit dem Inhalt, des im Vogtlandanzeigers veröffentlichten Artikels, mit.

Die Arbeit in der Altenpflege ist eine schwere Arbeit, die hohe körperliche und psychische Anforderungen an die Mitarbeiter stellt und die selbstverständlich  dementsprechend  vergütet werden soll und muss.

Als Direktor kann ich meinen Mitarbeitern nur für ihre engagierte, aufopferungsvolle Tätigkeit im Interesse, der uns anvertrauten Heimbewohner und Patienten danken, und hoffen, dass in fairen Verhandlungen zwischen dem Dienstgeber, dem Verband und der  Dienstnehmervertretung, im Spannungsfeld zwischen angemessener Vergütung und möglicher Kostenexplosionen, einvernehmliche Lösungen gefunden werden.

11.6.2016
 
Dr. Denkewitz
Direktor

Mitgliederversammlung 2016 - 90 jähriges Jubiläum der Diakonie Plauen

Diakonie Online 30.05.2016

Am 27.05.2016 fand die alljährliche Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes – Stadtmission Plauen e.V. statt.

Zu Beginn unserer Mitgliederversammlung sang, wie in den vergangenen Jahren der Chor der Heimbewohner des Altenpflegeheims „Am Komturhof“ – Komturhofsänger - bekannte Frühlingslieder.

Den Chorsängern möchten wir für ihre Darbietung recht herzlich danken. Sie haben unsere Mitgliederversammlung festlich eröffnet

Die diesjährige Mitgliederversammlung fand vor dem Hintergrund zahlreicher Jubiläen der Diakonie Plauen in diesem Jahr statt.

Die Veranstaltung wurde mit einer Andacht von Frau Superintendentin Weyer eingeleitet.

Dr. Denkewitz ging in seinem Vortrag rückschauend auf  von 25 Jahren Diakonie ein.

1991 wurde der Verein Diakonisches Werk – Stadtmission Plauen e.V.  gegründet.

Die Arbeit der Diakonie Plauen baut aber auf eine 90-jährige Tradition der Inneren Mission auf, die 1925 als Verein in Plauen gegründet wurde und deren eigentliche Arbeit 1926 mit Beratungsangeboten startete.

Dr. Denkewitz stellte die Entwicklung der Diakonie  in Plauen in einer Zeitschiene der letzten 25 Jahre dar.

Unterschiedlichste Aufgaben sind in den vergangenen 25 Jahren entwickelt wurden und haben ihren Platz an verschiedenen Standorten in Plauen  und im Vogtlandkreis gefunden.

Der Direktor sprach in diesem Zusammenhang  allen Mitarbeitern, Ehrenamtlichen und Verwaltungsratsmitgliedern  Dank für die Arbeit in den vergangenen Jahren aus.

Nur durch die gemeinsame Arbeit und das Zusammenwirken aller ist es gelungen, eine hohe Qualität in der Arbeit zu erreichen und Heimbewohner, Klienten, Patienten zu pflegen, zu betreuen und zu begleiten.

Heute ist die Diakonie Plauen auf den Gebieten der ambulanten und stationären Altenhilfe, des Betreuten Wohnens und mit unterschiedlichsten Beratungsangeboten tätig. Aber ach die Beschäftigung- und Arbeitsangebote, wie die Gärtnerei „Grüner Wagen Weischlitz und der Gala-Bau sind wichtige Bausteine der Arbeit der Diakonie Plauen.

An der Mitgliederversammlung nahmen auch Vertreter des Vogtlandkreises, der Stadt Plauen und des Jobcenters teil.

Im Namen des Landrates Herrn Keil und Oberbürgermeisters Herrn Oberdorfer  wurden der Diakonie Plauen anlässlich der Jubiläen Urkunden überreicht.

Beide Gebietskörperschaften sprachen ihren Dank den Mitarbeitern für die geleistete Arbeit in den vergangenen 25 Jahren aus.

Nach der Mitgliederversammlung fand ein gemeinsames Fest mit den Mitarbeitern, Bewohnern, Patienten und den Ehrenamtlichen statt.

Höhepunkt war der Auftritt der  Gruppe Team John Carry und des  syrischen Keyboardspielers Ali Ejja.

Ein Mitglied des Bandteams, John Gerry ist Mitarbeiter bei der Diakonie Plauen und konnte uns gemeinsam mit seinen Mitstreitern musikalisch begeistern und mitreißen.

Ali kam als Flüchtling aus Syrien und konnte Beratung und Unterstützung in unserer Beratungsstelle für Flüchtlinge finden. Er wurde im Vorfeld seitens Dr. Denkewitz angesprochen, ob er uns traditionelle Musik seines Heimatlandes vorstellen würde.

Auch dies kam sehr gut bei den Gästen an.

Natürlich gehörten auch Kaffee, Kuchen, Getränke und Roster zu einem zünftigen Fest.

Als Direktor möchte ich mich nochmals recht herzlich bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass wir einen reibungslosen Ablauf der Mitgliederversammlung zu verzeichnen hatten und ein sehr schönes Fest feiern konnten.

Dr. Denkewitz
Direktor

107. Geburtstag in unserem Altenpflegeheim „Am Komturhof“.

Diakonie Online 30.05.2016

Genau  zur Mitgliederversammlung der Diakonie Plauen anlässlich des 90jährigen Bestehens der Inneren Mission Plauen 27.5.2016 feierte die älteste Bürgerin Plauens,  aber auch die  älteste Bewohnerin unseres Altenpflegeheimes „Am Komturhof“  Frau Friedrich ihren

107. Geburtstag.

Frau Friedrich konnte ihren Geburtstag gemeinsam mit Familienangehörigen, Freunden und Heimbewohnern sowie Mitarbeitern  feiern.

Zu einem gemeinsamen Frühstück saßen alle im Gemeinschaftsraum in der zweiten Etage des Altenpflegeheimes. Die Gäste stießen mit einem Gläschen Sekt  auf das Wohl des Geburtstagskindes  an. Auch Gemeindepfarrer Herr Gräßer kam zu Besuch und stellte Frau Friedrich unter den Segen Gottes.  Die munteren und fröhlichen Augen von Frau Friedrich zeigen noch heute ihr  frohes Gemüt, aber auch die gute Pflege und Begleitung in unserem Heim.  Noch im vergangenen Jahr konnte Frau Friedrich als Komturhof- Sänger mit 106 Jahren die Gäste zur Mitgliederversammlung mit Gesang erfreuen.

Wir wünschen Frau Friedrich weiterhin einen angenehmen Lebensabend in unserem Altenpflegeheim.

Gärtnereifest Weischlitz

Diakonie Online

Das diesjährige und 15.te Diakonische Gärtnereifest und dem „Tag der offenen Tür“ am 07.05.2016 in Weischlitz war ein voller Erfolg. Zahlreiche Besucher kamen schon am Vormittag und genossen die bunte Farbvielfalt der zahlreichen Blumen und Pflanzenarten.

Nicht nur das tolle Wetter, sondern auch ein abgerundetes Nebenprogramm mit:

  • Keramikverkaufsstellen,
  • Angeboten der Paritas-Tagesstätten,
  • Kerzenverkauf,
  • Unsere Mitarbeiter der Familien- und  Erziehungsberatungsstelle sorgten für eine lustige Kinderbeschäftigung
  • eine Roster-, Gulasch- und Fischstand sorgte für das leibliche Wohl und
  • unsere Mitarbeiter aus der Flüchtlings- und Migrationsarbeit vorsorgten die Gäste zusätzlich mit eigens zubereiteten Salaten aus aller Welt.

Der darauffolgende Muttertag bot natürlich vielen Besuchern die Möglichkeit sich einen besonderen Blumenstrauß binden zu lassen.

Großes Interesse galt auch den Gemüsepflanzen, welche die Besucher für Ihre individuelle Selbstanbau und -versorgung kauften.

Wir laden natürlich auch jetzt zum Kauf von Beet- und Balkonpflanzen, Blumensträußen und Gemüse ein. Wir haben täglich ab 8:00 bis 17.00 Uhr  geöffnet.

Als Direktor danke ich allen Mitarbeitern unseres Integrationsprojektes „Grüner Wagen Weischlitz“  für die Vorbereitung und Durchführung des Festes und für Ihr Engagement in unserer Gärtnerei.

Dr.Denkewitz
Direktor

Einladung zur Mitgliederversammlung

und Feier zum 90-jährigen Jubiläum der Stadtmission Plauen e.V.

Losung für Freitag, 27.5.2016

HERR, lass den Geringen nicht beschämt davongehen.
Psalm 74,21

 

Lass dir an meiner Gnade genügen; denn meine Kraft ist in den Schwachen mächtig.
2.Korinther 12,9

 

Liebe Helfer, Mitglieder und Freunde der Diakonie,

recht herzlich möchten wir Sie zu unserer ordentlichen Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes-Stadtmission Plauen e. V.

am 27.05.2015 um 14.00 Uhr

in das Altenpflegeheim „Am Komturhof“, Schulberg 4, 08523 Plauen  einladen.

Die Themen der diesjährigen Mitgliederversammlung sind

  1. Begrüßung                                                               
  2. Andacht                                                                   
  3. Geschäftsbericht 2015                                               
  4. Jahresabschluss 2014/ Finanzbericht 2015    
  5. Haushaltsplan 2016
  6. Sonstiges                                                                   
  7. Schlusswort

Anträge zur Mitgliederversammlung sind schriftlich bis zum 20.05.2016 in der Geschäftsstelle, Friedensstraße 24 in 08523 Plauen einzureichen.

Wir freuen uns auf ein anschließendes gemeinsames Kaffeetrinken mit kleineren kulturellen Highlights und den Verkauf von Waren unserer Gärtnerei.

Mit freundlichem Gruß

auch im Namen unserer Verwaltungsratsvorsitzenden Frau DM V. Donnerhacke

Dr.Denkewitz                                                                         Direktor          

Eröffnung Begegnungsstätte am 22.02.2016

Liebe Gäste, sehr geehrte Damen und Herren,

recht herzlich begrüße ich Sie zur Eröffnung unserer Begegnungsstätte am 22.2.2016.

Ob im Sozialkeller bei der Auswahl von Kleidungsstücken oder bei Frau Wander in der Beratungsstelle für junge Migranten oder hier in der Beratungsstelle in der 4. Etage bei Frau Abdullah -

Wir bieten Hilfe und Unterstützung auf verschiedenen Gebieten und auf unterschiedlicher Art und Weise an –

aber insbesondere auch für Menschen, die aus fernen Ländern als Flüchtling, als Asylbewerber oder einfach als Fremde zu uns gekommen sind.

Wöchentlich sind dies weit über 100 Menschen.

Wir möchten mit unserem neuen Angebot auch die Möglichkeit zur Begegnung, zum Gespräch bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Tee bieten.

Wir, in Deutschland und in Europa sind derzeit tief in unseren Ansichten gespalten, ob und wie wir Fremde aufnehmen wollen oder sollen und können.

Vielleicht gehen wir als Diakonie Plauen ein Stück pragmatisch mit den Problemen in der gegenwärtigen Zeit um.

Flüchtlinge, Asylbewerber, Fremde – sie sind in unser Land gekommen und wir wollen unser Möglichstes dazu beitragen, das ihr Leben hier gelingt, solange sie hier sind.

Unabhängig davon, ob noch mehr Flüchtlinge, Einwanderer und Fremde in unser Land kommen und wollen, unabhängig davon, ob die Politik derzeit gute und richtige Entscheidungen trifft, wir wollen dazu beitragen, dass das Leben

hier gelingt und wir uns Alle miteinander im Guten begegnen können. Mit alle meine ich wirklich Alle, ob Deutscher, Syrer, Türken, Algerier, Christen, Muslime, Atheisten, Mann oder Frau, jung oder  alt krank oder arm. Jeder muß seinen Teil zum guten  Miteinander einbringen und nicht auf Kosten des anderen leben oder leben wollen. Getreu einer Formulierungsvariante in der Bibel und unseres Leitbildes. Gehe mit dem Nächsten so um , wir auch er mit dir umgehen sollte.

Ich wünsche dem Miteinander in unserer  Begegnungsstätte viel Erfolg und gutes Gelingen und bitte dafür auch um Gottes Schutz und seinen reichlichen Segen.

Dr.Denkewitz

 

Дорогие гости,

Уважаемые дамы и господа!

Добро пожаловать на открытие нашего центра встреч.

Как в социальном подвале внизу при выборе одежды, у госпожи Вандер в консультационном бюро для молодых мигрантов, или здесь на четвертом этаже у госпожи Абдулла – мы оказываем помощь и поддержку в различных областях и различным образом особенно тем людям, которые приехали из далеких стран как беженцы, искатели политического убежища или как иностранцы.

За одну неделю у нас бывает больше 100 человек.

В нашем новом центре мы хотим, кроме помощи по различным вопросам, создать возможность встречаться здесь также за чашкой кофе или чая.

В связи с этим событием я желаю всем гостям и посетителям нашего центра большого успеха и удачи и прошу Господа о его защите и благословении в нашем новом начинании.

 

Chers invités,

Mesdames et messieurs,

Soyez les bienvenus chez nous à Diakonie Plauen à l’occasion de l’ouverture de notre centre de rencontres.

Que ça soit notre cave sociale au rez- de chaussée de ce bâtiment avec un grand choix de vêtement ou le service pour les jeunes immigrants dans le bureau de madame Wander ou bien le bureau de madame Abdullah avec toute sorte d’actions d’aide- nous aidons et nous soutenons les gens qui ont besoin de nous à la manière différente et dans les domaines différents.

Les immigrants qui sont venus comme réfugiés, demandeurs d’asile ou comme étrangers peuvent surtout profiter de nos actions d’aide sociale à Diakonie Plauen.

Plus que 100 personnes par semaine viennent ici chercher le soutien.

Tenant compte de ce nombre de gens, nous avons décidé d’élargir notre travail et de fonder ce centre de rencontres pour que les gens venant ici puissent boire un petit the ou un petit café et parler aux autres. 

A cette occasion je voudrais bien souhaiter à notre centre de rencontres un grand succès ainsi qu’une bonne réussite et de prier Dieu de nous protéger et de nous bénir pour ce travail.

 


Frühjahrsblüher gedeihen prächtig dank beheizter Halle

Foto: ELLEN LIEBNER

Freie Presse 25.02.2016

Leuchtende Primeln, bunte Stiefmütterchen,  Hornblumen, Tausendschönchen, natürlich auch Osterglocken und all die farbenfrohen Frühjahrsblüher warten momentan in Weischlitz darauf, ins Freie gepflanzt zu werden. Die von der Diakonie betriebene Gärtnerei "Grüner Wagen" verkauft ab Montag in einer sanierten und beheizten Halle ihre schönen Pflanzen. Von 8 bis 17 Uhr können sich Kleingärtner und Balkonliebhaber wochentags und am Samstag von 8 bis 12 Uhr dort mit den hübschen Blumen eindecken. Derzeit werden im "Grünen Wagen" 20 Frauen und Männer mit seelischem Handicap und drei Auszubildende betreut. In diesem Jahr gibt es bei der Diakonie übrigens Grund zum Feiern, denn die Einrichtung wird 90 Jahre alt. Seit nunmehr 25 Jahren existiert die Stadtmission, und seit 15 Jahren gibt es die Weischlitzer Gärtnerei. Im Bild: Margita Bischof (links) und Katharina Petzold beim Zusammenstellen von schicken Einpflanzungen.


Liebe Gäste, sehr geehrte Damen und Herren,

Diakonie Online 23.02.2016

recht herzlich begrüße ich Sie zur Eröffnung unserer Begegnungsstätte am 22.2.2016.

Ob im Sozialkeller bei der Auswahl von Kleidungsstücken oder bei Frau Wander in der Beratungsstelle für junge Migranten oder hier in der Beratungsstelle in der 4. Etage bei Frau Abdullah -

Wir bieten Hilfe und Unterstützung auf verschiedenen Gebieten und auf unterschiedlicher Art und Weise an –

aber insbesondere auch für Menschen, die aus fernen Ländern als Flüchtling, als Asylbewerber oder einfach als Fremde zu uns gekommen sind.

Wöchentlich sind dies weit über 100 Menschen.

Wir möchten mit unserem neuen Angebot auch die Möglichkeit zur Begegnung, zum Gespräch bei einer Tasse Kaffee oder einem Glas Tee bieten.

Wir, in Deutschland und in Europa sind derzeit tief in unseren Ansichten gespalten, ob und wie wir Fremde aufnehmen wollen oder sollen und können.

Vieleicht gehen wir als Diakonie Plauen ein Stück pragmatisch mit den Problemen in der gegenwärtigen Zeit um.

Flüchtlinge, Asylbewerber, Fremde – sie sind in unser Land gekommen und wir wollen unser Möglichstes dazu beitragen, das ihr Leben hier gelingt, solange sie hier sind.

Unabhängig davon, ob noch mehr Flüchtlinge, Einwanderer und Fremde in unser Land kommen und wollen, unabhängig davon, ob die Politik derzeit gute und richtige Entscheidungen trifft, wir wollen dazu beitragen, dass das Leben

hier gelingt und wir uns Alle miteinander im Guten begegnen können. Mit alle meine ich wirklich Alle, ob Deutscher, Syrer, Türken, Algerier, Christen, Muslime, Atheisten, Mann oder Frau, jung oder  alt krank oder arm. Jeder muß seinen Teil zum guten  Miteinander einbringen und nicht auf Kosten des anderen leben oder leben wollen. Getreu einer Formulierungsvariante in der Bibel und unseres Leitbildes. Gehe mit dem Nächsten so um , wir auch er mit dir umgehen sollte.

Ich wünsche dem Miteinander in unserer  Begegnungsstätte viel Erfolg und gutes Gelingen und bitte dafür auch um Gottes Schutz und seinen reichlichen Segen.

Dr.Denkewitz

Begegnungsstätte der Diakonie soll Ort der Integration werden

Das Warten erleichtern: Mohamad (links) und Ahmad mit der Asylberaterin Nifin Abdullah in der neuen Begegnungsstätte der Diakonie. Foro: ELLEN LIEBNER

Freie Presse 23.02.2016

Kennenlernen kann man sich nur, wenn man miteinander redet. Deshalb öffnet das Diakonische Werk seine neuen Räume in der Asylberatungsstelle nicht nur für Flüchtlinge.

VON ROBERTO JURKSCHAT

PLAUEN - Bevor Tee, Kaffee und Kuchen verteilt werden, hat Hartmut Denkewitz noch ein paar Worte zur Eröffnung der neuen Begegnungsstätte bei der Diakonie zu sagen. "Hier her kommen jede Woche weit über 100 Menschen zur Beratung", sagt der Direktor der Einrichtung. "Deshalb haben wir jetzt zwei Räume eingerichtet, in denen sich Familien aus unterschiedlichen Kulturen kennen lernen können", erklärt er.

Mit den Fördermitteln, die das Jobcenter Vogtland im Rahmen des Projekts "Soziale Teilhabe am Arbeitsmarkt" an die Diakonie vergeben hat, konnten neue Stellen teilfinanziert und die Gestaltung der neuen Begegnungsstätte in Angriff genommen werden.

In zwei Büros, die wenig genutzt wurden, haben die Mitarbeiter Spielecken für Kinder eingerichtet, Tische und Stühle in die Räume gestellt.

Die Beratungsstelle für Asylbewerber liegt auf der vierten Etage der Stadtmission in der Friedensstraße 24. Darunter befinden sich andere Koordinations- und Betreuungsstellen des Diakonischen Werks, wie der Sozialkeller oder die Kontaktstelle für betreutes Wohnen.

Die neue Begegnungsstätte ist laut Hartmut Denkewitz nicht nur für Flüchtlinge bestimmt, im Gegenteil: "Wenn wir Glück haben, dann kommen auch andere Plauener Bürger etwa aus dem Sozialkeller, um sich mit Menschen aus anderen Kulturkreisen zu unterhalten".

Denn egal aus welchem Land die Menschen in das Haus der Diakonie kämen, gelte: "Nur wenn wir miteinander reden, können wir uns kennenlernen." Zwar ist Denkewitz angesichts der vielen Flüchtlinge nicht unbesorgt: "Es ist schon ein Problem, dass so viele zu uns kommen", meint er. "Aber deswegen wollen wir uns bemühen, die Menschen zu integrieren, die bei uns sind."

Wegen des großen Andrangs hätten einige Menschen stundenlang auf den Fluren der Beratungsstelle warten müssen, wie Nifin Abdullah erklärt. Seit einem Jahr arbeitet sie als Asylbetreuerin für die Diakonie. Gemeinsam mit den Flüchtlingen schlägt sie sich auf Deutsch, Kurdisch und Arabisch durch das bürokratische Dickicht der Ämter, übersetzt Briefe, unterstützt Asylbewerber bei Behördengängen und ist immer dann zur Stelle, wenn es komplizierte Formulare auszufüllen gibt.

Nifin Abdullahs Bilanz: Es gebe viele kleine Erfolgsgeschichten zu vermelden, die Menschen seien dankbar und froh, wenn ihnen jemand helfe. "Aber nur im Kontakt miteinander können wir unsere Vorurteile abbauen und ein Gespür für die Bedürfnisse des Gegenübers entwickeln", sagt sie.


Weihnachtsbrief 2015

Diakonie Online

In jeden von uns werden unmittelbar Bilder und Erinnerungen wach, mit denen wir die Jahreslosung 2016;

Gott spricht: „Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet."

aus Jesaja 66, Vers 13 verbinden.

Das Bild einer Mutter, die alles für Ihr Kind tut, damit es behütet aufwächst, sich wohl fühlt und vor Gefahren geschützt wird, kennen viele von uns aus eigenen Erleben und deshalb wird natürlich ein jeder von uns seine Mutter lieben, ehren und achten.

Mit diesem Bild hat aber auch bereits vor über 2700 Jahren der Prophet Jesaja dem israelischen Volk die Liebe Gottes verkündigt, und dem Volk die Zusicherung Gottes gegeben, dass er sein Volk immer behütet, begleitet, beschützt und auch in schwierigen Situationen trösten wird.

Im neuen Testament hat Gott dieses Bündnis durch das Leben und Sterben Jesu Christi auf dieser Welt erneuert und für uns alle neu begründet.

Wir können uns jeden Tag über diese Zusicherung freuen und dieser aus tiefstem Herzen vertrauen. Gleichzeitig ist für uns als Christen diese zu Sicherung Gottes auch ein Auftrag, diese Liebe an den Nächsten weiter zu geben und in Situationen der Not zu trösten.

Wir als Diakonie können dies in tätiger christlicher nächsten Liebe als Glied unsere evangelisch-lutherischen Kirche vor allem durch das Wissen, Können und Engagement unserer Mitarbeiter auf einer professionellen Basis umsetzen.

Als Diakonie Plauen tun wir dies täglich in unserer Altenpflegerheimen „Am Komturhof" am Schulberg in Plauen und im „Maria-Magdalenen-Haus" im Gärtnerei Weg in Weischlitz, in unseren Integrations Projekt Gärtnerei „Grüner Wagen", durch die Arbeit in unseren unterschiedlichen betreuten Wohnformen und in unserem ambulanten Pflegediensten sowie in den vielfältigen Beratungsangeboten.

Gut ausgebildete und sehr engagierte Mitarbeiter leisten eine sehr gute Arbeit, um die uns anvertrauten Bewohner, Patienten und Klienten zu pflegen, zu beraten und zu betreuen, aber auch in einer Zeit der Not und Sorge zu trösten.

Ich möchte mich recht herzlich bei allen hauptamtlichen und ehrenamtlichen Mitarbeitern für Ihre geleistete Arbeit und ihr Engagement im vergangenen Jahr bedanken.

Möge uns Gott im Himmel bei unserem täglichen Dienst auch im kommenden Jahr mit seiner Liebe, Güte und Fürsorge begleiten.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien ein gesegnetes und gesundes Jahr 2016.

Mit freundlichen Grüßen
Dr. Denkewitz

Kleine Blitzlichter der Mobilen Jugendarbeit

Werdaer Nachrichten vom 02.11.2015, Amtsblatt Verwaltungsverband „Jägerswald“ und Gemeinden Tirpersdorf, Bergen, Theuma und Werda vom 06.11.2015 (Nr.7)

Kaum zu glauben, wie schnell ein Jahr seinem Ende zugeht. Wieder gab es zahlreiche Projekte und Aktivitäten für und mit Kindern und Jugendlichen.

Alle sind gespannt auf ihr Ergebnis und Hannah Weller hat mit 0 Fehlern das beste Ergebnis erreicht.

Über Vieles habe ich berichtet, jedoch fehlte leider oft die Zeit, sich hinzusetzen und Artikel zu verfassen. Meinem Aufruf in den letzten „Werdaer Nachrichten“ zur Nutzung der Jugendclubs in Werda und Kottengrün sind jüngere Jugendliche gefolgt. Dazu später mehr. Das Angebot, die Jugendräume zahlreich zu nutzen, gilt auch für den Club in Tirpersdorf. Für mich ist es zur Tradition geworden, in Werda und Grünbach mit den Grundschulen zusammenzuarbeiten. Besonders bei Aktionen der 4. Klassen klinke ich mich gerne ein, um die Schüler näher kennenzulernen, bevor sie auf weiterführende Schulen gehen. Seit 8 Jahren organisiere ich Multi- Kulti- Tage in Plauen, an welchen die Grundschule Werda mehrmals sehr gerne teilgenommen hat. In diesem Jahr wird er am Donnerstag, den 3.12.15 stattfinden. Internationale Mitmachstationen- von Zumba, Kickboxen, Weihnachtsbräuchen aus aller Welt, verschiedenen Kreativangeboten bis zum gemeinsamen Kochen und Essen wird wieder für alle ein tolles Rahmenprogramm zur Verfügung stehen.

Wir werden mit ausländischen Kindern ins Gespräch kommen, um Vorurteile und Berührungsängste abzubauen bzw. zu verringern. Noch sind die Flüchtlinge in den Landgemeinden nicht angekommen, aber wenn die Kinder in die Städte zur Schule gehen, werden sie auf diese treffen. Deshalb ist es mein Wunsch, mit diesem Treffen einen positiven Erstkontakt zu ermöglichen.

Bei der Radfahrausbildung der 4. Klasse habe ich Ende September Thomas Dietrich von der Polizei unterstützt.

Die Schüler hatten theoretisch schon vieles drauf, aber nun mussten sie sich auf der Straße beweisen. Von rechts Aufsteigen, Schulterblick, Handzeichen setzen, Stop-Straßen beachten, an Hindernissen vorbeifahren und so vieles mehr. Da hatten einige so ihre Probleme, was links und rechts ist, sowie bei der Beherrschung ihres Fahrrads. Aber alle haben sich sehr angestrengt und auch laut gedacht: „Ich schaff das, ich muss doch diesen Fahrradpass schaffen!!!“

Und es haben ihn auch alle geschafft! Meine Gratulation dazu! Ich habe allen so die Daumen gedrückt und manchmal wirklich die Luft angehalten.

Gabriele Appelbohm
Mobile Jugendarbeiterin

Die Mobile Jugendarbeit berichtet und informiert

Grünbacher Anzeiger vom 04.11.2015

Kaum zu glauben, wie schnell ein Jahr wieder seinem Ende zugeht. Wieder gab es zahlreiche Projekte und Aktivitäten. Leider fehlte es oft an der Zeit, sich hinzusetzen und Artikel zu verfassen. Deshalb an dieser Stelle einige kurze Nachträge für die Grünbacher Nachrichten. Für mich ist es zur Tradition geworden, in Grünbach mit der Grundschule zusammenzuarbeiten und mich besonders bei Aktionen der 4. Klassen einzubringen, um die Schüler näher kennenzulernen, bevor sie auf weiterführende Schulen gehen. Nun war ich seit 4 Jahren mit den 4. Klassen auf Abschlussfahrten,  seit 8 Jahren organisiere ich Multi- Kulti- Tage in Plauen, an welchen die Grundschule seit 4 Jahren sehr gerne teilnahm. Der letzte fand am 4.12.14 statt und war für die Kinder ein sehr schönes Erlebnis. In diesem Jahr wird er am 3.12. stattfinden. Internationale Mitmachstationen- von Zumba, Kickboxen, Weihnachtsbräuchen aus aller Welt, verschiedenen Kreativangeboten bis zum gemeinsamen Kochen und Essen wird wieder für alle ein tolles Rahmenprogramm zur Verfügung stehen.

Wir werden mit ausländischen Kindern ins Gespräch kommen, um Vorurteile und Berührungsängste abzubauen bzw. zu verringern. Noch sind die Flüchtlinge in den Landgemeinden nicht angekommen, aber wenn die Kinder in die Städte zur Schule gehen, werden sie auf diese treffen. Deshalb ist es mein Wunsch, mit diesem Treffen einen positiven Erstkontakt zu ermöglichen.

Bei der Radfahrausbildung der 4. Klasse habe ich Anfang Oktober Thomas Dietrich von der Polizei  unterstützt.

Die Schüler hatten theoretisch bereits vieles drauf, aber nun ging es auf die Straße. Da hatten einige so ihre Bedenken bzw. Ängste. Angst muss man im Straßenverkehr nicht haben, wenn man sich an Regeln hält.

Aber für mich als „Verkehrshelfer“ war es schon eine große Verantwortung. Auf Grund der Umleitung passierten sehr viele Fahrzeuge den Ort. Und leider waren auch  zahlreiche private Fahrräder nicht in dem Zustand, dass die Kinder diese führen durften und auf gestellte Fahrräder der Verkehrswacht umsteigen mussten. In der Grundschule Werda, bei der ich ebenfalls 2 Tage teilnahm, sah dies bedeutend besser aus.

Liebe Eltern! In meiner 23 jährigen Tätigkeit als Mobile Jugendarbeiterin habe ich leider schon viele Verluste von jungen Menschen zu verzeichnen- um genau zu sein- im Durchschnitt jedes Jahr 1 Todesfall, also 23 junge Menschen im Straßenverkehr (zu Fuß, Moped, Auto).  Ich weiß nicht, ob die Schule oder die Polizei die Mängel an den Fahrrädern thematisieren, ich möchte es aber tun. Von 17 Teilnehmern in Grünbach durften 8 Schüler ihre eigenen Fahrräder im öffentlichen Straßenverkehr nicht benutzen. In Werda war es von 19 Teilnehmern 1 Fahrrad, das nicht eingesetzt werden durfte. Liebe Eltern, auch wenn es eine finanzielle Aufwendung ist, das Leben und die Unversehrtheit ihres Kindes ist diese Investition unbedingt wert!

Im Jahr 2015 gab es wieder verschiedene 48 h- Aktionen in meinem Einzugsgebiet: In Gunzen erledigten die Jugendlichen des Jugendclubs alle Vorbereitungsarbeiten für die Kirmes des Ortes und in Schilbach und Werda wurden die Jugendclubs renoviert und nach eigenen Vorstellungen auf Vordermann gebracht. Dies alles waren gemeinnützige Aktionen,  mit denen etwas für das Gemeinwesen getan wurde. Ich würde mich sehr freuen, wenn im Jahr 2016 Jugendliche aus Grünbach ebenfalls an dieser Aktion teilnehmen würden. Zu gegebener Zeit werde ich meinen Aufruf wieder bekanntmachen.

Gabriele Appelbohm
Mobile Jugendarbeiterin

Fahrradausbildung Klasse 4

Grünbacher Anzeiger vom 04.11.2015

Wie jedes Jahr werden die Schüler der 4. Klasse auf dem Rad fit gemacht. Herr Dietrich von der Polizei und Jugendverkehrsschule, die Klassenlehrerin Frau Konzak und Frau Appelbohm von der Mobilen Jugendarbeit Schöneck mussten besonders bei der Ausbildung auf der Straße sehr aufmerksam sein - genauso wie unsere Schüler. Wir hoffen, dass diese professionelle Ausbildungsform durch sehr erfahrenes und geschultes Personal noch lange Bestandteil unseres Unterrichts ist.

„Der Fremdling soll bei euch wohnen wie ein Einheimischer unter euch, und du sollst

Diakonie Online

„Denn ich bin hungrig gewesen und ihr habt mir zu essen gegeben. Ich bin durstig gewesen und ihr habt mir zu trinken gegeben. Ich bin ein Fremder gewesen und ihr habt mich aufgenommen". (Matthäus 25,35)

Erklärung der Konferenz Diakonie und Entwicklung zur aktuellen Situation der Flüchtlinge

1. Flüchtlinge haben ein Recht auf ein menschenwürdiges Leben

„Die Bibel ist voller Geschichten von Menschen auf der Flucht: das Volk Israel, Jesus mit seiner Familie und auch die ersten Christen. Unser Glaube verpflichtet uns, Flüchtlinge aufzunehmen und ihnen eine Heimat zu geben. Fremdenfeindlichkeit, Hass oder Rassismus sind mit dem christlichen Glauben nicht vereinbar“, so die Erklärung der Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen vom 1. Oktober 2015.

Das deutsche Asylrecht sichert Flüchtlingen ein Leben in Würde zu. Dieses Recht einzulösen, fordert uns alle. In der Bevölkerung zeigt sich eine große Hilfsbereitschaft. Wir sind dankbar für die Bereitschaft der Bürgerinnen und Bürger, Flüchtlinge willkommen zu heißen, sie bei ihren ersten Schritten in Deutschland zu begleiten und sie auch weiterhin zu unterstützen. Wir sind auch denen dankbar, die sich rassistischen Ressentiments entgegenstellen und sich klar positionieren.

Das Recht auf ein menschenwürdiges Leben für Flüchtlinge in Deutschland umzusetzen, ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe von Bund, Ländern, Kommunen und Zivilgesellschaft. Auch denjenigen Menschen, denen das Asylrecht keine Bleibeperspektive in Deutschland ermöglicht, muss eine Perspektive für ein menschenwürdiges Leben eröffnet werden. Alle gesellschaftlichen Akteure sind gefordert, dazu einen Beitrag zu leisten.

2. Flucht und Vertreibung beenden

Weltweit sehen sich so viele Menschen gezwungen, ihr Zuhause zu verlassen, wie noch nie. Ursachen der Flucht sind Kriege, Verfolgung, der Zusammenbruch staatlicher Ordnungen, Auswirkungen des Klimawandels, extremer Armut und Perspektivlosigkeit. Durch unfaire globale Handelsbedingungen, die Nichtbeachtung von Menschenrechts- und Umweltstandards bei Lieferketten, wachsende Ungleichheit, Waffenlieferungen in Spannungsgebiete und an Länder, die systematisch die Menschenrechte verletzen, sowie einen unmäßigen und rücksichtslosen Ressourcen- und Energieverbrauch auf Kosten armer Länder tragen auch unsere Gesellschaft und unsere Politik zu den Fluchtursachen bei.

Die Bundesregierung muss durch eine abgestimmte Politik aller zuständigen Ressorts an der Umsetzung der nachhaltigen Entwicklungsziele sowie an der Bekämpfung der Ursachen von Flucht arbeiten. Dazu gehört eine politische Aufwertung von ziviler Krisenprävention und Konfliktbearbeitung, Erhöhung der Mittel für Entwicklung, für Klimaanpassung und Kompensation für Klimaschäden wie auch eine Handelspolitik, die andere Gesellschaften nicht zu Verlierern macht. Wir alle sind aufgefordert, einen Beitrag zur Umkehr dieser ungerechten, gewaltförmigen und klimaschädlichen Verhältnisse zu leisten.

Über 90% der Flüchtlinge finden Aufnahme in armen und sogar extrem armen Nachbarländern, die trotz ihrer sehr geringen eigenen Ressourcen Flüchtlinge versorgen. Die zuständigen internationalen Organisationen zur Unterstützung von Flüchtlingen, wie das Flüchtlingshilfswerk der Vereinten Nationen und das World Food Programme, sind chronisch unterfinanziert und können Länder im Süden nicht ausreichend bei der Versorgung und langfristigen Integration – z.B. in Jordanien, Libanon und der Türkei – unterstützen. Mangels internationaler Solidarität haben Flüchtlinge dort keine Perspektive.

Eine stärkere Unterstützung von armen Zufluchtsländern und der zuständigen UN-Organisationen ist dringend geboten

3. Europa braucht eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik

Nur Menschen, die in der Lage sind, Schlepperdienste zu bezahlen, können den Versuch wagen, Europa zu erreichen. Sie riskieren dafür ihr Leben sowie ihre körperliche und seelische Gesundheit. Auf dem Weg übers Mittelmeer ertrinken weiterhin hunderte Menschen.

Die EU hat bisher keine gemeinsame Antwort gefunden, die nicht auf Abschottung setzt. Nicht überall in Europa sind Flüchtlinge in gleicher Weise willkommen. Männer, Frauen und Kinder werden täglich mit geschlossenen Grenzen, Mauern und Stacheldrahtzäunen konfrontiert. Viele Staaten setzen die Rechte der Flüchtlinge gemäß der Genfer Flüchtlingskonvention und europäischen Rechts nicht um. Sie erfüllen ihre Pflichten zur Versorgung und zum Schutz der Flüchtlinge nicht ausreichend.

Die Abwehr von Flüchtlingen ist beschämend. Damit wird das fatale Signal in die Welt gesendet, dass Menschenrechte relativiert werden können, wenn viele sie in Anspruch nehmen.

Die Europäische Union und ihre Mitgliedstaaten müssen sich an ihre Werte erinnern: Für die Europäische Union sind die Achtung der Menschenrechte und Menschenwürde konstitutiv. Die Länder der Europäischen Union müssen sich auf eine Flüchtlingspolitik verständigen, die den Schutz und die Interessen der Flüchtlinge als auch die der Mitgliedstaaten berücksichtigt und der Verantwortung Europas auch für die Fluchtursachen gerecht wird. Das individuelle Asylrecht ist ein Menschenrecht und darf nicht eingeschränkt werden.

4. Flüchtlinge bereichern unser Land

Im historischen Rückblick wie im internationalen Vergleich mit anderen Ländern wird deutlich, dass Deutschland die Flüchtlingsaufnahme und -integration bewältigen kann. Flüchtlinge bringen Fähigkeiten und Potentiale mit, die es zu finden und zu fördern gilt. Deutschland braucht Zuwanderung auch aufgrund seiner demographischen Entwicklung. Ein Viertel der Flüchtlinge sind Kinder und Jugendliche. Sie sind eine Chance für unser Land und die Fachkräfte von morgen.

Die Aufnahme von Flüchtlingen ist eine Investition in die Zukunft unserer Gesellschaft. Für eine gelungene Integration und die Förderung ihrer Potentiale sind die Umstände ihrer Ankunft entscheidend. Erforderlich und hilfreich sind Wertschätzung der Flüchtlinge, eine menschenwürdige Unterbringung in der Mitte unserer Gesellschaft sowie ein möglichst schneller Zugang zu Kita, Schule, Ausbildung und Arbeit.

5. Wir setzen uns für eine schnelle Integration und für ein Miteinander in Vielfalt ein

Deutschland ist ein vielfältiges Land, in dem Menschen unterschiedlicher Kultur und Religion mit Gewinn zusammen leben. Sie haben gelernt, einander anzuerkennen, gemeinsam zu leben und voneinander zu lernen. Trotzdem gibt es vielerlei Befürchtungen und vereinzelte schwierige Erfahrungen. Berechtigte Sorgen und Ängste der Bürgerinnen und Bürger sollten auf- und ernstgenommen werden. Fremdenfeindlichkeit und Hass haben im demokratischen Gemeinwesen Deutschland aber keinen Platz.

Politisch und zivilgesellschaftlich Verantwortliche auf allen Ebenen müssen sich mit Entschiedenheit gegen jegliche Formen von Fremdenfeindlichkeit, Hass, Rassismus und eine menschenfeindliche Haltung wenden. Sorgen und Ängsten vor Überforderung sollte mit Argumenten begegnet werden. Um die Willkommensbereitschaft der Bevölkerung auf Dauer zu erhalten, ist der Prozess der Aufnahme umsichtig politisch zu begleiten. Kommunen, in denen Flüchtlinge untergebracht werden sollen, sind frühzeitig zu informieren und die Bürgerinnen und Bürger in die Planungen einzubeziehen. Begegnungen und kultureller Austausch fördern Verständnis und Kennenlernen.

Flüchtlinge nachhaltig zu integrieren, braucht einen langen Atem und beginnt am ersten Tag. Gesetzgeberische Maßnahmen, die Grund- und Menschenrechte infrage stellen, wirken hingegen nicht nur planlos, sondern leisten auch keinen Beitrag für eine gute Aufnahme und Integration der Schutzsuchenden. Bürokratische Hürden und die Einführung von Sachleistungen sind ungeeignete Maßnahmen.

Notwendig ist ein schneller Zugang zu Kindertagesstätten, Schulen, Ausbildung, Arbeit sowie Sprachund Integrationskursen. Flüchtlinge brauchen neben Angeboten zur Traumabewältigung spezialisierte, qualifizierte Beratung und Betreuung sowie professionelle Ansprechpartner, wie auch die vielen ehrenamtlich Helfenden. Länder und Kommunen müssen in die Lage versetzt werden, die notwendigen finanziellen, organisatorischen und personellen Ressourcen zügig bereitstellen zu können.

Deutschland wird sich mit den Zugewanderten verändern. Integration kann nur gemeinsam gelingen zwischen denen, die schon länger in Deutschland leben, und den hinzukommenden Mitmenschen. Ein verständliches und zeitgemäßes Einwanderungsgesetz bildet dafür eine wichtige Voraussetzung. Integration ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, zu deren Erfüllung Kirche und Diakonie ihren Beitrag leisten werden.

Berlin, im Oktober 2015


Unsere 9. Ferienspaßwoche – ein echtes Erlebnis

Schöncker Anzeiger Ausgabe 10

Die 9. FeSpaWo fand vom 11. bis 14.08.2015 mit einem bunten Programm statt. Nach einigen Gruppenaktivitäten und dem Mittagessen in der Paracelsusklinik ging es zum Meiler. Wir hatten entschieden: raus aus der Sonne, hin zu Bäumen, Schatten und Wasser. In diesem Gebiet konnten die Kinder ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Eigentlich wollte keiner gehen, aber alle wollten wiederkommen – nämlich schon am nächsten Tag. Ausgerüstet mit sämtlichen Werkzeugen, die echte Floßbauer dringend brauchen. Unter den wachsamen Augen der Betreuer wurde alles Grobe von den Stämmen entfernt. Alle Kinder hatten an diesem Tag auch Badesachen dabei. Beim Floß-zu-Wasser-lassen klappte alles prima und wir hatten jede Menge Spaß.

Floßbauer am Meiler in Aktion: Mit Sorgfalt werden alle Unebenheiten beseitigt, bevor das Floß zu Wasser gelassen wird.

Der Fühlpfad im Walderlebnisgarten Eich ließ uns lachen, quiecken und manchmal auch die Luft anhalten.

Am Donnerstag besuchten wir am Vormittag die „Alte Schmiede“. Das war ausgesprochen interessant. Herr Roth glaubte nicht, dass er mehr als eine Viertelstunde über die Arbeit des Schmiedes in damaliger Zeit hätte reden können, aber er wurde eines besseren belehrt. Kinder waren wissbegierig und stellten viele Fragen.

Am Nachmittag fuhren wir mit MR Cruise & More zum Walderlebnisgarten Eich. Tolle Spiele, lustige Aufgaben und zahlreiche Herausforderungen erwarteten unsere zwei Teams. Es war ein Kopf-an- Kopf-Rennen. Spaß hat es gemacht und so gab es einen 1. Sieger und seinen Stellvertreter.

Am Freitagvormittag haben unsere Kinder die Kraftfahrer darauf hingewiesen, dass das gesamte Straßenareal Mittelstraße, Kirchstraße und Obermarkt eine Spielstraße ist und darum nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf. Dieser Hinweis gefiel einigen Kraftfahrern überhaupt nicht.

Und wie jedes Jahr endete die 9. Ferienwoche im IFA-Erlebnisbad, wo uns Aaron Böttcher kostenlos als Rettungsschwimmer zur Seite stand. Das Eis zum Abschluss durfte natürlich auch nicht fehlen.

Das Wetter hat es sehr gut mit uns gemeint – die Sonne strahlte ohne Unterlass. Dank Mineralwassers, Sonnencreme, viel frischem Obst und gesunder Ernährung kamen alle wunderbar durch die Rekordhitze.

Viel zu schnell waren die Tage um! Wir haben wieder ein super Feedback von allen Teilnehmern und Eltern erhalten. Selbst der alte Pfarrer Kneipp hätte seine Freude an uns gehabt, denn alle fünf Säulen seiner Gesundheitslehre wurden bei den Aktionen mit Leben erfüllt. Bleibt uns nur die Vorfreude auf das Jubiläum im nächsten Jahr!

Die Fotos von der Ferienspaßwoche möchten wir den Teilnehmern gerne zur Verfügung stellen. Bitte mit einem USB-Stick in den Bürgertreff dienstags und donnerstags 16 – 18 Uhr kommen bzw. unter Tel. 0170/ 5238131 Termin vereinbaren.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Sandy Schmidt, dass sie ehrenamtlich als Betreuer zur Verfügung stand, sowie den beiden „Sterntaler- Praktikantinnen“ Anna-Lina Döring und Luisa Usath für ihren Einsatz. Die ganze Woche unterstützen sie uns tatkräftig bei allen Unternehmungen.

Vielen herzlichen Dank an alle, die uns unterstützt und somit dazu beigetragen haben, dass die 9. FeSpaWo 2015 für die Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren ein tolles Erlebnis war, an das sie noch lange denken werden.

Gabi Appelbohm
Mobile Jugendarbeiterin

Jüngere Jugendliche in Jugendclubs erwünscht

Werdaer achrichten 01.10.2015

Seit vielen Jahren gibt es die Jugendclubs in Werda und Kottengrün. Die Räume werden den Jugendlichen von der Gemeinde Werda zur Freizeitgestaltung unentgeltlich zur Verfügung gestellt und sollen in besonderen Maße den Jugendlichen zugute kommen, welche kein eigenes Einkommen haben und die selbst nicht mobil sind. Die Mobile Jugendarbeit unterstützt die Jugendlichen in ihren selbstverwalteten Jugendräumen, ist Ansprechpartner und Kontaktperson bei allen Problemen, die Jugendliche in ihrem Alltag haben.

Nun mein Aufruf an alle 14-18jährigen in Werda und Kottengrün:  Wisst ihr in eurer Freizeit nicht, wo ihr euch mit euren Freunden treffen könnt; sucht ihr ein Domizil zum quatschen, Musik hören, den Tag auswerten, soziale Kontakte pflegen, Aktivitäten und Unternehmungen planen?

Dann meldet euch bitte bei mir- sprecht mich im Ort an, schickt mir eine mail unter treff-schoeneck@gmx.de, ruft mich unter 0170/ 5238131 an oder gebt in der Gemeinde Werda bei Frau Reiher oder Frau Schneider  Bescheid. Ich werde dann mit euch Ort und Zeit für ein erstes Treffen, bei dem wir die weitere Verfahrensweise besprechen können, vereinbaren.

Ich freue mich auf euch!

Gabi Appelbohm
Mobile Jugendarbeit Schöneck und Umgebung

Einsatz im Pflegeheim: Traumjob für drei Weischlitzer

Die drei Pflegekräfte mit zwei Schützlingen im Weischlitzer Maria-Magdalenen-Heim (von links): Maximilian Popp, Henning Scherf (70), Vivien Geyer, Christoph Degenkolb und Adelheid Kunoth (88).

Freie Presse 21.08.2015

Ein Albtraum, denken manche Menschen über den Job Altenpfleger. Genau meine Arbeit, halten drei junge Menschen aus der Gemeinde Weischlitz dagegen.

VON ELSA MIDDEKE

WEISCHLITZ - Anstrengend, belastend und mitunter nichts für schwache Mägen: So stellen sich viele die Arbeit als Altenpfleger vor. Zwei junge Männer und eine junge Frau aus Weischlitz jedoch haben sich für genau diesen Beruf entschieden. Alle drei arbeiten im Maria-Magdalenen-Haus der Diakonie Plauen in Weischlitz. Und jeder der drei hat einen besonderen Grund, weshalb es dieser Job sein soll und kein anderer.

"Ich mag es, den Bewohnern ihren letzten Lebensabschnitt so schön wie möglich zu
gestalten."
Christoph Degenkolb  Altenpfleger 
 
 
Maximilian Popp (18) kommt gerade ins dritte Ausbildungsjahr. Viele Pflegeheim-Bewohner nennen ihn einfach Max, erzählt er. Schon zu Schulzeiten machte er in diesem Heim ein Praktikum und kam als sogenannter Sterntaler wieder. Sterntaler sind Schüler, die in den Sommerferien in diakonische Einrichtungen und Dienste in Sachsen hineinschnuppern. "Mir hat die Offenheit der Bewohner sehr gefallen", erzählt Popp. "Es ist spannend, zu erfahren, was sie erlebt haben." Heimleiterin Christina Kliche lobt ihn: "Er strahlt eine große Ruhe aus." das sei in diesem stressigen Job sehr wichtig.

Auch Vivien Geyer (20) besitzt diese Ausstrahlung. Sie machte vor ihrer Ausbildung ein Freiwilliges Soziales Jahr im Maria-Magdalenen-Haus und ist heute dort angestellt. "Solche Berufe haben mich schon immer interessiert", sagt sie. Die Arbeit mit Menschen gefällt ihr sehr. "Man versteht so auch viel besser, falls mal jemand grantig ist", schildert die Blondine. Zum Beispiel, wenn ein Bewohner nach einem Schlaganfall auf Hilfe angewiesen und deswegen manchmal wütend oder traurig sei. Geyer freut sich, wenn sie von ihren Schützlingen und deren Angehörigen Dank zurückbekommt und sie zufrieden mit ihrer Arbeit sind.

Christoph Degenkolb (20) ist mit seiner Ausbildung fast fertig. "Ich mag es, den Bewohnern ihren letzten Lebensabschnitt so schön wie möglich zu gestalten", sagt Degenkolb, auf dessen Fingern die Worte "Hold fast" (englisch für "Halte dich fest") tätowiert sind. Die Heimbewohner stützen, wenn ihr Schiff dem Sonnenuntergang immer nähersegelt, sieht er als seine Aufgabe an. "Irgendwann kommt ja für jeden dieser Punkt", sagt Geyer.


Ab Montag zu zweit in die neue Schule

Ab nächster Woche an jedem Schultag ein Team: Lukas Spranger und sein Schulbegleiter, der Krankenpfleger Daniel Uhlemann.

Freie Presse 20.08.2015

Happy-End für Lukas Spranger aus Straßberg: Mit einem Schulbegleiter wird sein Wunsch wahr, auf die Oberschule Weischlitz zu wechseln.

VON ELSA MIDDEKE

PLAUEN - "Das wird Abenteuer pur", sagt Lukas Spranger (12) und grinst. Daniel Uhlemann (35) lächelt zurück. Am Montag kommender Woche starten die beiden in ein gemeinsames Schuljahr an der Oberschule Weischlitz - hoch spannend für Lukas und seinen Begleiter.

"Mit Daniel hat einfach alles gepasst."
Lukas Spranger  aus Straßberg 

Im April hatten die Sprangers aus Straßberg bereits begonnen, einen Schulbegleiter für den Zwölfjährigen zu suchen ("Freie Presse" berichtete). Denn Lukas hat eine Krankheit namens Muskeldystrophie Duchenne. "Nach und nach verliere ich meine Muskelkraft. Irgendwann ist sie weg", erklärte Lukas. Bisher ist er auf die Körperbehindertenschule in Chemnitz gegangen - pro Tag rund drei Stunden Fahrt zwischen der Schule und seinem Zuhause. Aber der Junge wünscht sich nicht nur weniger Fahrzeit, sondern auch Schulfreunde, die nach dem Unterricht ohne großen Aufwand zu Besuch kommen, zum Hausaufgabenmachen und zum Spielen. Wechselt Lukas auf die Oberschule in Weischlitz, braucht er allerdings Unterstützung im Schulalltag. Jacke anziehen, schnell ein Heft aus dem Ranzen holen, ihn auf die Toilette begleiten - all das übernimmt in wenigen Tagen der 35-jährige Krankenpfleger, der ebenfalls in Straßberg wohnt.

"Mit Daniel hat einfach alles gepasst", sagt Lukas. Seine Mutter, Nancy Spranger, schaute sich im Juni acht Bewerber an. Männer und Frauen. Beworben hatten sie sich beim Diakonischen Werk der Stadtmission Plauen. Mitarbeiterin Jessica Weidelt half bei der Suche. "Das war eine Bauchentscheidung. Mir hat auf den ersten Blick gefallen, dass Daniel eine so ruhige Art hat und total aufgeschlossen ist", erzählt Nancy Spranger von ihrem ersten Treffen. "Ich dachte mir, er könnte sehr beruhigend auf Lukas wirken, falls das mal nötig sein sollte." Daniel Uhlemann war der erste Bewerber, für den Nancy Spranger Ende Juni ein Kennenlernen mit ihrem Sohn organisiert hatte. Und er blieb auch der einzige.

"Wir haben ganz locker zusammen Kaffee getrunken", erzählt Uhlemann. Am nächsten Tag habe Lukas ihn angerufen und gefragt, ob er den Job übernehmen wolle. Gemeinsam schauten sie sich vor den Sommerferien auch einen Vormittag lang die Chemnitzer Schule an und redeten mit Lukas' Lehrerin. Bevor es am Montag in Weischlitz losgeht, wollen die beiden auch noch mal die Oberschule genauer in Augenschein nehmen.

Wenn Lukas künftig morgens um halb acht per Taxi in der Oberschule eintrifft, nimmt Uhlemann ihn in Empfang und bleibt bei ihm, bis die Schule zu Ende ist. Mal bis halb eins, mal bis halb drei. "Ich bin da, wenn ich gebraucht werde", beschreibt er seine Aufgabe - stets anwesend, aber nicht immer spürbar. "Mal sehen, was ich alles nicht mehr weiß", schmunzelt der Familienvater bei der Aussicht, wieder in einem Klassenzimmer zu sitzen. Für Uhlemann ist der Job mit Lukas "so a bissl eine Fügung", wie der gebürtige Syrauer erzählt. Bekannte hätten in der "Freien Presse" von der Stelle gelesen und ihm davon berichtet, weil er gerade auf der Suche nach Arbeit war. Ein bisschen aufgeregt vor dem Start sind sie beide. Auch wenn die offiziellen Unterlagen, wie der Arbeitsvertrag, noch auf sich warten lassen. "Aber ich gehe auf jeden Fall am Montag mit in die Schule", sagt Uhlemann. "Egal, was ist!"


Hallo Abgangsklasse 4 der Grundschule Grünbach,

Grünbacher Anzeiger 05.08.2015

das war vielleicht eine coole Zeit mit euch! Eure Abschlussfahrt führte euch mit eurer Klassenleiterin Frau Meinel für eine ganze Woche in den Waldpark Grünheide. Zwei Tage lang durfte ich euch ganztägig begleiten, wofür ich sehr dankbar bin. Einen kleinen Einblick in euren super abwechslungsreichen Trip kann ich geben.

Wir haben eine kurze Waldwanderung gemacht, Bärlauch probiert (die Fundstelle ist geheim, aber wir wissen, wo sie ist!), Knoblauchrauke gekostet (schmeckt nach Knobi, stinkt aber nicht), zarte Hände durch Einreiben mit Douglasie bekommen. Wir waren auf dem Sportboden und konnten uns bei Tischtennis, Hockey und selbstausgedachten Spielen austoben. In der Ballsporthalle konnten wir verschiedene Sportarten ausprobieren und Wettspiele veranstalten. Auch das Mikroskopieren war bei Regenwetter eine tolle Alternative. Den Fitness- Parcour absolvierten wir an 2 Tagen. Einige Stationen verlangten euch schon Kraft, aber auch Mut und Überwindung ab. Manchmal musstet ihr euch „durchbeißen“, aber keiner hat gekniffen. Wer etwas nicht wenigstens probiert hat, kann auch nicht sagen, dass er es nicht kann. Freie Zeiten wurden auf dem Spiel- bzw. Sportplatz genutzt. Auch die Hauptprobe eures Kulturprogramms für die Eltern, eure Sing- und Tanzeinlagen, die wunderbaren Gedichte und wie toll ihr verschiedene Instrumente spielt, hat mir sehr gut gefallen.

Für mich als Jugendarbeiter war das Bowling besonders interessant- schon die Mannschaftswahl und dann der Kampfgeist! Unzählige Erkenntnisse über Gruppendynamik und soziale Kompetenzen wurden binnen weniger Minuten sichtbar. Das am Dienstag gewählte „Push-Bowling“ wurde am Donnerstag vorsichtshalber durch den „Großen Tannenbaum“ ersetzt. Nur wer dabei war, kann sich das Szenario vorstellen: Die führende von 4 Mannschaften hat 98 Punkte und darf mit dem nächsten Wurf keine 1 liefern, da die Mannschaft sonst ganz kurz vor dem Sieg auf 0 runterknallt. Keiner wollte für diesen Absturz verantwortlich sein und so machten alle ihre Versuche ungültig- „Rattenalarm!!“ Aber ganz egal, auch wenn Frau Meinel, die in dieser Mannschaft kämpfte, fast einen Herzstillstand hatte, die Fighter fast in Ohnmacht fielen- der Spaß siegte, wenn auch knapp.

Also, liebe Ex- Grundschüler: Es hat mir super viel Freude gemacht, euch näher kennenzulernen. Wir kannten uns ja schon vom Multi- Kulti- Tag im Dezember letzten Jahres in Plauen. Ich kann euch natürlich nicht versprechen, dass eure Wünsche z.B. nach einem bzw. einem weiteren Geschwisterchen in Erfüllung gehen- das müsst ihr mit euren Eltern verhandeln. Aber ich kann euch ein guter und verlässlicher Ansprechpartner für eure großen und kleinen Sorgen sein, der Schweigepflicht hat und zuhört. Meine Arbeit wendet sich normalerweise an Kinder- und Jugendliche im Alter von 13-27 Jahre, aber mit 10 Jahren könnt ihr mich bei Problemen auch schon kontaktieren.

Besprecht dies aber bitte mit euren Eltern!

Ich wünsche euch schöne Sommerferien, tolle Ferienerlebnisse, einen guten Start in den neuen Schulen, viel Erfolg und neue gute Freunde.

Gabi Appelbohm
Mobile Jugendarbeiterin Schöneck und Umgebung
Diakonisches Werk- Stadtmission Plauen e.V.

Jugend engagiert sich im Gemeinwesen

Schönecker Anzeiger Ausgabe 8

Vom 26.5. bis 27.6.15 fand die 48h-Aktion im Vogtlandkreis statt. Die Jugendlichen wollten gerne für das Gemeinwesen aktiv werden und hatten ihre Pläne, was sie vollbringen wollten. In ihren orangefarbenen T-Shirts machten sich auch Jugendgruppen aus dem Einzugsgebiet der Mobilen Jugendarbeit Schöneck wie folgt ans Werk:

Der Jugendclub „Haus Heupferd“ im Dorfgemeinschaftshaus Schilbach arbeitete am 6. und 7.6.2015 und verpasste seinem Domizil ein ansprechendes neues Outfit. Die Wände wurden lindgrün und creme gestrichen. Bereits zum Einzug der Gruppe im September letzten Jahres waren sich die jungen Leute einig, dass die rosa Farbe der Vorgänger ihrem Geschmack nicht entspricht. Die Jungs und Mädels arbeiteten beim Abkleben und Streichen trotz großer Hitze zügig und akkurat. Aber wie es so beim Renovieren ist, und das kennt wohl jeder, das Reinemachen, Farbklekse beseitigen, Steckdosen und Lichtschalter säubern, Fensterputzen und Gardinenwaschen braucht seine Zeit und macht wenig Spaß. Aber das Ergebnis kann sich sehen lassen.

 
Gemeinsames Grillen nach Abschluss der Renovierungsarbeiten.

Der Jugendclub in Gunzen hat vom 4.6. bis 6.6.2015 das Open air „Summer of Sounds“ vorbereitet.

Organisiert und geplant hat der Jugendclub dieses Event anlässlich der Gunzener Kirmes in Zusammenarbeit mit dem Verein Gunzen 1409 e.V. seit vielen Monaten. Plakate wurden gestaltet, lackiert und veröffentlicht. Die „heiße Phase“ wurde im Rahmen der 48h- Aktion realisiert. Hier galt es, den Dorfplatz zu säubern, Unebenheiten mit Splitt auszugleichen, das gesamte Bühnengelände herzurichten, den Spielplatz zum Parkplatz umzufunktionieren und noch vieles mehr. Auch an eine Schlechtwettervariante war gedacht. Damit der ganze Spaß nicht ins Wasser fallen konnte, haben die Jugendlichen auch den Saal mit Sitzreihen bestückt und die Bühne hergerichtet. Viele Handgriffe waren im Barbereich zu erledigen und am Samstag halfen die Jungs und Mädchen noch beim Aufbau der Spiele für die Highland-Games.

 
Aufbau der Highland-Games.
 
Wer je eine Großveranstaltung auf die Beine gestellt hat, kann nachvollziehen, was die 10 Jugendlichen geleistet haben. Alle Achtung! Die abendliche Veranstaltung am 6. Juni war ein voller Erfolg, jedoch nicht mehr Bestandteil der 48h-Aktion.

Die Jugendgruppen erhielten beim Projektbesuch von Vertretern der Jury und des Vogtlandkreisjugendrings eine Urkunde, sowie zum Dank für ihr gemeinnütziges Engagement Gutscheine, die vom Kaufland gesponsert wurden.

„Freie Presse“ und „Vogtlandanzeiger“ berichteten ausführlich über die Aktionen.

Ich bedanke mich im Namen der Jugendlichen ganz herzlich bei allen Sponsoren und Unterstützern, welche im Einzelnen im Nachgang in einer Broschüre bzw. Internet-Präsentation unter www. vkjr/48h-Aktion/Präsentation aufgeführt werden.

Gabriele Appelbohm
Mobile Jugendarbeiterin im Raum Schöneck und Umgebung Diakonisches Werk – Stadtmission Plauen e.V.

Berufsbegleitende Weiterbildung über Palliativ Care und Hospizarbeit – Altenpflegeheim „Am Komturhof“

Diakonie Online

40 Unterrichtsstunden über die Grundlagen der Palliativmedizin, die Anwendung von Palliativ Care und Hospizarbeit aber auch psychische, soziale und spirituelle Aspekte bezüglich der Sterbebegleitung haben in der Zeit vom 10.8.-14.8.2015 Mitarbeiter unseres Altenpflegeheimes „Am Komturhof“ absolviert. Dabei waren nicht nur Mitarbeiter der Pflege sondern auch Mitarbeiter der Küche, der Hauswirtschaft, der Soz. Betreuung und der Technik anwesend. Frau Simone Franz von der Medipolis Akademie Jena  vermittelte abwechslungsreich und mit vielen praktischen Beispielen den Umgang mit Palliativpatienten. Seit Januar 2015 verfügt das Altenpflegeheim “Am Komturhof“ über 4 Palliativbetten. Zum Abschluss der Weiterbildung erhielten alle Mitarbeiter ein Zertifikat.


Sommerfest in unserem Altenpflegeheim „Maria Magdalenen Haus“ am 23.7.2015

Diakonie Online

Wie in jedem Jahr, fand auch am Donnerstag unser alljährliches Sommerfest für alle Bewohner, Angehörige und Gäste unseres Hauses in unserem großen Garten statt. Es wurden zwei große Zelte aufgebaut und eine Tafel gedeckt, an der ab 14:30 Uhr unsere  Bewohner und Gäste Platz nahmen. Unter unseren Gästen befanden sich auch der Bürgermeister der Gemeinde Weischlitz Herr Raab und seine Ehefrau. Der Alleinunterhalter „Elektronix“ begeisterte die Bewohner mit Musik aus allen Zeiten und für alle Generationen. Unsere Küche kreierte frischen Obstkuchen, den es zum Kaffee gab. Nach dem alle Bewohner und Gäste sich den Kuchen haben schmecken lassen, führten - auch schon traditionell - unsere Mitarbeiter ein Theaterstück auf. Nach dem im Winter Sketche auf der Tagesordnung standen, wurde heute eine moderne Version des Märchens „Rotkäppchen und der Wolf“ aufgeführt. Zwar waren alle Märchengestalten auch in dieser Version zu sehen, aber:

  • der Jäger schoss daneben und
  • das Rotkäppchen und die Großmutter ließen sich vom bösen Wolf nicht beeindrucken.

Letztendlich wurde der Wolf aber trotzdem zur Strecke gebracht - auf moderner Weise durch einen Traktor- .

Als Direktor freute ich mich ganz besonders mit welchem Engagement, mit welcher Freude und schauspielerischen Geschick unsere Mitarbeiter dieses Stück aufführten. Herzlichen Dank dafür an dieser Stelle. Ich denke, wir würden noch weitere Spielstätten für unsere Theatertruppe aus  dem „Maria-Magdalenen-Haus“ finden.

Manchem stand am Glücksrad das Glück zur Seite und er oder sie gewann eines der vielen Preise, die uns unsere Globusapotheke zur Verfügung gestellt hatten. Das Wetter spielte mit, denn es war weder zu warm noch zu kalt und die Sonne schien genau richtig.  Trotzdem gehört zu einem Sommerfest auch das richtige Kaltgetränk mit Früchten. Die Bewohner stießen  auf das Wohl mit einem Glas Bowle an.

Der Abend klang mit einem zünftigen Abendbrot mit Gegrilltem vom Rost aus. Dieser Nachmittag wird unseren Bewohnern, Angehörigen, Gästen, Mitarbeitern sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Dr. Denkewitz
Direktor

Koordinatorin/Koordinator

Hospizverein Vogtland e.V.

Unser Hospizverein unter dem Dach des Diakonischen Werks Sachsen e.V. mit dem Einzugsgebiet östliches Vogtland sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt eine/n Koordinatorin/ Koordinator für unseren gemeinnützigen Verein.


Sie sind eine Krankenschwester/-pfleger, Altenpfleger/in( 3 jährige Ausbildung) oder Sozialarbeiter/in bzw. Sozialpädagoge/in. Eine abgeschlossene Ausbildung als Palliative Care und Koordinator/-in wäre wünschenswert, ist aber nicht Voraussetzung. Für eine entsprechende Weiterbildung erhalten Sie alle notwendige Unterstützung.

Wir suchen eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter, der/dem die Begleitung Schwerkranker und Sterbender eine Herzensangelegenheit ist. Ihre Aufgaben sind die Koordination der Begleitungen Sterbender im Raum Reichenbach/Auerbach/Klingenthal, die Betreuung von Trauergruppen, die Fortbildung und Anleitung der Ehrenamtlichen Helfer/-innen, die Pflege des Vereinslebens, des Netzwerks Palliative Betreuung im Vogtland u.v.m..

Nähere Informationen finden Sie in der Stellenbeschreibung auf unserer Homepage oder im persönlichen Gespräch.

Senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis spätestens 14.08.2015 an:

Hospizverein Vogtland e.V.

Herr Dr. Heckel
Nordhorner Platz 1
08468 Reichenbach /Vogtland
Tel.: 03765 / 612888 Ansprechpartner: Frau Jung 

Bis zuletzt in guten Händen

Schwester Denice Dietz(l.) it einer Patientinim Altaraum der Palliativabteilung des Plauener Altenpflegeheims "Am Komturhof". Mit der eigenen Palliativstation geht das Heim einen neuen Weg. Foto: Ellen Liebner

Der Sonntag 26.07.2015

In einem Plauener Diakonie-Pflegeheim lernen alle Mitarbeiter Sterbebegleitung

Im Altenpflegeheim »Am Komturhof« der Diakonie Plauen beschreitet man neue Wege. Unter der Überschrift »Palliativkompetentes Altenpflegeheim« hat man sich darauf mein gerichtet, in einem neu gestalteten Bereich Menschen in der letzten Lebensphase zu begleiten.

Pflegedienstleiterin Ulrike Weber und eine weitere Mitarbeiterin absolvierten eine Weiterbildung zur Palliativschwester. Bereits im Jahr 2013 wurden erste Palliativpatienten aufgenommen. Das sind Menschen mit einer unheilbaren Krankheit und einer meist sehr kurzen Lebenserwartung. Ziel der Versorgung ist es nicht, ihr Leben zu verlängern, sondern es lebenswert zu gestalten, damit sie schmerzfrei und ohne Qualen sterben können.

»Es besteht ein Unterschied zwischen dem Alltag in der Altenpflege und dem von Palliativpatienten. Sie sind meist noch nicht so alt und brauchen besondere Versorgung«, sagt Ulrike Weber. Dafür werden sämtliche Mitarbeiter des Hauses geschult. »Gerade für unsere Schwestern und Altenpflegerinnen ist die Begleitung von Palliativpatienten eine Herausforderung. Aber sie sind bereit, mit uns zu kämpfen«, sagt sie.

Geschult werden nicht nur die Pflegekräfte, sondern alle Berufsgruppen vom Hausmeister über Küchenpersonal und Stationshilfen, Ergotherapie und der Verwaltung. "Wie gehe ich mit Sterben und Tod um und wie begegne ich den Angehörigen?«, lauten die zentralen Fragen." Die Angehörigen bleiben oft auf der Strecke, weiß Ulrike Weber. Sie suchen Hilfe beim Pflegepersonal. Darauf ist dieses vorbereitet.

In den letzten Lebenstagen ist es notwendig, den Sterbenden eine besondere Zuwendung zu geben, die medizinische, pflegerische, aber vor allen Dingen soziale Kompetenzen beinhaltet. Derzeit stehen vier Zimmer zur Verfügung sowie weitere Bereiche, um mit Angehörigen und Freunden zu sitzen und zu trauern. »Ohne die Zusammenarbeit mit den Ärzten der Palliativstation im Klinikum und mit dem Brückenteam des Vogtlandkreises wäre das Projekt nicht möglich«, erklärt Leiterin Weber.

»Wir sind die Ersten einer neuen Entwicklung«, sagt Hartmut Denkewitz, der Direktor der Diakonie und betont, dass er darin eine Aufgabe für die Diakonie sieht, die dem christlichen Menschenbild verpflichtet ist.

Noch ist die Gesetzeslage unklar und für den besonderen Aufwand werden derzeit keine zusätzlichen Kosten von den Krankenkassen erstattet. Erste Gespräche fanden aber mit den Kassen statt, die sehr interessiert diesen Prozess begleiten werden.

Margitta Rosenbaum


Betreuung für den letzten Lebensabschnitt

Vogtland Anzeiger 22.07.2015

Das Diakonische Werk - Altenpflegeheim „Am Komturhof' entwickelt sich Schritt für Schritt zum einem Palliativkompetenten Ort. Ein Bereich der Herberge ist schon den Erfordernissen für diese besondere Form der Krankenbetreuung eingerichtet. Angehörige und Interessierte erfuhren bei einem Vortrag zusätzlich Wissenswertes zum Thema Palliativ.

Plauen - Ein  Zimmer für die Schmerztherapie, neue Wohnräume, speziell  für Sterbenskranke, also Menschen, die palliative Unterstützung benötigen - das sind die sichtbaren Anzeichen für Neuerungen im Altenheim am Komturhof. Die Pflegechefin Ulrike Weber informierte bei der Infoveranstaltung „Palliativkompetentes Altenheim" die etwas mehr als 50 Besucher über den Stand der Entwicklung am Haus, die seit 2013 begonnen habe. Personell habe sich indes nichts verändert, die neuen Anforderungen seien zusätzliche, die von den Krankenkassen nicht honoriert würden, so die Expertin, Schulungen und persönlicher Einsatz inklusive. Denn im palliativen Bereich geht es um die Betreuung von Menschen, die den Tod konkret vor Augen haben, schwerst erkrankt sind und nicht mehr lange zu leben haben. Doch stelle sich das Team um Ulrike Weber den Aufgaben auch für diese betroffenen Menschen, die neu im Heim leben und mit ihren Angehörigen dringend umfangreiche Begleitung und Unterstützung erhalten sollen. Derzeit sind dies vier Bürger, junge und alte, so Weber.

„Wir und unsere Heimbewohner stehen ja auch nicht allein da. Wir haben verschiedene Partner, in der Stadt, in der Region. Besonders das überaus wichtige Brückenteam des Vogtlandkreises ist wichtiger Bestandteil des Netzwerkes", so Weber. Das Brückenteam? Das Brückenteam Vogtland ist für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) zuständig und rekrutiert sich aus Ärzten und Pflegekräften aus dem ganzen Vogtland - erreichbar rund um die Uhr. Derzeit gibt es in Plauen acht Palliativbetten im Helios Vogtland-Klinikum sowie sechs Betten im Klinikum Rodewisch Obergöltzsch. Und nun weitere vier Betten in Plauen.

Für ein würdevolles Leben bis zum Schluss

Schwester Denise Dietz hält die Hände einer älteren Frau im Altarraum des Heimes der Diakonie. Das Haus will das Umfeld für Menschen verbessern, die bald sterben werden.

Freie Presse 23.07.2015

Menschen, die in absehbarer Zeit sterben, sollen im Altenpflegeheim der Diakonie Plauen "Am Komturhof" besser betreut werden. Haus und Personal werden für Palliativmedizin und Palliativpflege fit gemacht.

VON PETER ALBRECHT

PLAUEN - Auf dem letzten Weg will niemand große Schmerzen erleiden müssen. Todkranken Menschen, die einen Tumor oder eine andere schwere Erkrankung haben und in absehbarer Zeit sterben werden, soll deshalb mit der Palliativmedizin und der Palliativpflege geholfen werden. Man kann viele Beschwerden entweder beseitigen oder zumindest lindern - und für den Patienten sowie dessen Angehörigen ein Umfeld schaffen, das diese schwierige Phase erträglicher macht. Dieses Ziel haben sich die Mitarbeiter des Altenpflegeheimes des Diakonischen Werkes "Am Komturhof" gesetzt. Der Bedarf für ein solches Angebot steigt stetig.

Immer mehr Patienten

"2013 haben wir drei Palliativpatienten ins Haus bekommen", berichtete die amtierende Heimleiterin Ulrike Weber bei einer Informationsveranstaltung in der Einrichtung unterhalb der Johanniskirche. "2014 waren es sechs, und in diesem Jahr haben wir schon sieben gehabt", zeigte sie die Entwicklung auf. Von den sieben Bewohnern sind drei bereits verstorben. Vier Plätze stehen in dem kürzlich geschaffenen neuen Bereich für diese Gruppe von Frauen und Männern zur Verfügung. Derzeit besitzen zwei Schwestern im Heim eine abgeschlossene Ausbildung zur Palliativschwester. Ulrike Weber ist eine von ihnen. Die Ausbildung weiterer Schwestern ist vorgesehen.

Im August nimmt zudem eine Projektgruppe ihre Tätigkeit auf, die aus Mitarbeitern der Küche, der Verwaltung und der Pflege besteht, ließ Simone Franz von der Firma Medipolis aus Jena wissen. Die Ausbilderin in Sachen Palliativpflege gibt Kurse für dieses Aufgabengebiet und hat das Konzept für die Begleitung Sterbenskranker in dem Heim mit erstellt. Ziel der Gruppe soll es sein, sich auszutauschen über Erfahrungen und über die richtigen Maßnahmen. Für die vier Zimmer im Haus "wurde eine ruhige Ecke umgestaltet", erklärte Franz. Eine Wohlfühlecke und eine Sonnenterrasse stehe zur Verfügung. Die Verantwortlichen streben danach, noch ein Trauercafé einzurichten und eine 24-stündige Mitversorgung der Angehörigen anzubieten. Es soll zudem die Möglichkeit bestehen, ein Gästebett in das Zimmer zu stellen, damit dort ein Angehöriger übernachten kann.

Hoffnung auf Fördergelder

"Wir haben einen Versorgungsvertrag mit den Kassen", erklärte der Direktor der Diakonie Plauen, Hartmut Denkewitz. Eine Finanzierung dieses neuen Angebotes der Betreuung Sterbenskranker werde von den Krankenkassen jedoch nicht mitfinanziert. Simone Franz kündigte daher an, Fördergelder beantragen zu wollen.

Unter Palliativpatienten verstehe man mittlerweile nicht mehr nur Menschen mit Tumor, sondern eben auch alte und kranke Frauen und Männer mit einer Diagnose, bei der zeitnah oder auf absehbare Zeit mit dem Tod zu rechnen sei. Das betreffe natürlich auch die Altenpflegeheime. Rund ein Drittel der Menschen im hohen Alter sterben in einem Pflegeheim.


Jessica und Max sind "Sterntaler" und "Sterntaler tun Gutes"

Maximilian Popp nutzte einen Teil seiner Ferien als „Sterntalerzeit". Inzwischen absolviert er im dritten Jahr eine Ausbildung zum Altenpfleger.

Vogtlzeigerand 17.07.2015 und am 20.08.2015

Fast 1300 Schüler der Klassenstufen 8 bis 12 haben sachsenweit in den Sommerferien wieder die Möglichkeit, in einem Praktikum ein oder zwei Wochen lang in den Einrichtungen der Diakonie zu „schnuppern".

Plauen - „Das gelebte Leben der alten Menschen und ihre Erfahrungen - das hat mich von Anfang an fasziniert und letztlich dazu bewogen, Altenpfleger zu werden! Den pflegebedürftigen Menschen ein Ohr zu leihen und mit ihnen gemeinsam daran zu arbeiten, die verbliebenen Ressourcen und Möglichkeiten möglichst lange zu erhalten, ist eine tolle Sache!"

Maximilian Popp, ein hochgewachsener 18jähriger, der gerade im dritten Jahr die Berufsausbildung zum Altenpfleger absolviert, strahlt Ruhe, Gelassenheit und Einfühlungsvermögen aus. Trotzdem: Wie kommt ein junger Mann auf die Idee, Altenpfleger zu werden? „Na ja, zum ersten Mal war ich im Rahmen meines schulischen Sozialpraktikums hier im „Maria Magdalenen Haus".Und das hat mir gut gefallen." Das Altenpflegeheim „Maria Magdalenen Haus" in Weischlitz ist ein kleines und fast familiär geführtes Haus der Stadtmission Plauen mit nur 42 Betten.

Obwohl damals erst 14 Jahre alt, konnte sich Maximilian Popp vorstellen, später einmal in der Pflege zu arbeiten. „Dann habe ich meinen Berufswunsch noch einmal überprüft und bin in den nächsten Sommerferien für zwei Wochen als Sterntaler zurückgekommen." Die Sterntalerzeit hat ihn bestärkt.

„Und für uns war klar, dass wir den Max unbedingt als Azubi haben wollten", schmunzelt Heimleiterin Christina Küche. „Der Max war schon als Praktikant einfach richtig klasse - und die alten Menschen haben sich natürlich auch darüber ge- freut, es mal mit einem jungen Mann zu tun zu haben!"

Wenn Maximilian seine Ausbildung im nächsten Jahr beendet haben wird, will er zunächst im „Maria Magdalenen Haus" weiterarbeiten. Er guckt fragend zu Heimleiterin Kliche. „Ja, das wird wohl klappen", meint diese.

Die Geschichte von Maximilian Popp freut auch Christian Schönfeld, Chef der Diakonie Sachsen. „Das ist genau die Idee, die wir mit der Sterntalerzeit seit neun Jahren verfolgen: Junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren sollen die Sommerferien dazu nutzen, sich einmal in einem ganz anderen Umfeld erleben und spüren, dass soziale Arbeit Sinn macht und wie dankbar Hilfen angenommen werden."

Der Max war schon als Praktikant richtig klasse. Die alten Menschen haben sich gefreut, es mal mit einem jungen Mann zu tun zu haben."
Heimleiterin Christina Kliche

 

Auch für Jessica Schwabe war die Sterntalerzeit eine wichtige Erfahrung, die ihren Berufswunsch nachhaltig beeinflusste. „Dass ich mal mit Menschen arbeiten möchte, war mir schon immer klar. Aber, dass ich mit Kindern so gut kann, war mir neu." Sie machte ihr schulisches Sozialpraktikum in einer Elterninitiative, die Eltern mit Kindern mit Behinderung entlastet. Danach war sie noch zweimal „Sterntalerin" bei Gabi Appelbohm, die bei der Stadtmission Plauen die mobile Jugendarbeit verantwortet.

„Wir bieten alljährlich in den Sommerferien eine Ferienspaßwoche für Grundschüler an und dabei brauche ich Unterstützung!" Jessica Schwabe sagt: „Es hat mit so gut ge- fallen, mit den Kindern zu arbeiten, dass ich im nächsten Jahr gleich nochmal mitgemacht habe. Zur Zeit „baut" sie in Leipzig ihr Fachabitur in Sozialwesen, danach bricht sie zu einem Bachelor-Studium der Heilpädagogik nach Münster auf.

So wie Jessica Schwabe und Maximilian Popp haben fast 1300 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 12 sachsenweit in den Sommerferien wieder die Möglichkeit, ein oder zwei Wochen lang in den Diensten und Einrichtungen der Diakonie zu „schnuppern". Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: in Kindergärten, Altenpflegeheimen, Sozialstationen, Familienzentren, Werkstätten und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Die Schüler erhalten als Anerkennung Gutscheine im Wert von 30 Euro pro Woche und ein Zertifikat über die geleistete Arbeit. Die Diakonie Sachsen startet das Projekt „Sterntalerzeit" in den diesjährigen Sommerferien zum neunten Mal.


Pflegeheim errichtet Palliativ-Ort

Vogtland Anzeiger

Diakonie Plauen will Sterbende betreuen

PLAUEN - Das Diakonische Werk in Plauen wird in seinem Altenpflegeheim „Am Komturhof", Schulberg 4, einen Palliativbereich einrichten. Dies teilte Direktor Hartmut Denkewitz mit. „In den letzten Lebenstagen ist es notwendig, Sterbenden besondere Zuwendung zuteilwerden zu lassen", sagte Hartmut Denkewitz. „Einen Teilbereich unseres Altenpflegeheims haben wir aus diesem Grund auch bereits neu gestaltet" Denn die neuen Bewohner haben in mancherlei Hinsicht andere Bedürfnisse als die sonstigen Gäste des Pflegeheims.

So wird es „Am Komturhof" spezielle Zimmer zur Schmerztherapie geben. Außerdem erhält ein Teil der Wohnräume ein neues Gesicht „Normalerweise sind unsere Bewohner eher ältere Menschen", so Hartmut Denkewitz. „Aber manche der Sterbenden können durchaus weniger als 40 Jahre alt sein. Diese haben natürlich andere Vorstellungen."

Bei der Neugestaltung der Räume will es die Diakonie allerdings nicht belassen. Noch wichtiger als diese Veränderungen sei es, die Mitarbeiter für die neuen Herausforderungen zu schulen, die künftig verstärkt auf sie zukommen. „Der Tod ist für Mitarbeiter eines Altenpflegeheims natürlich nichts völlig fremdes", sagte der Direktor. „Aber im Palliativbereich kommen jetzt Menschen zu uns, um ganz konkret ihre letzten Tage und Wochen vor dem Tod zu verbringen. Das ist psychologisch völlig anders " Im September seien für alle Mitarbeiter deswegen Schulungen angesetzt.  Erste Erfahrungen haben die Beschäftigten jedoch bereits sammeln können. Denn seit Anfang des Jahres sind mehrere Heimbewohner sowie deren Angehörige in dieser sehr schweren Lebensphase begleitet worden, (nie)

Erklärung der Liga der Freien Wohlfahrtspflege im Vogtlandkreis zu den Kürzungsbeschlüssen des Kreistages für die Jugend- und Sozialarbeit

Auerbach, den 07. Juli 2015

Der Kreistag desj/ogtlandkreises hat mit seinen Ausschüssen in den letzten Jahren eine manifestierte Beschlusslage für den Bereich der Jugend- und Sozialarbeit geschaffen.

Grundlage hierfür sind die Jugendhilfe- und Sozialplanung und der Kreispsychiatrieplan.

Dabei werden Bedarfslagen und deren Entwicklungen ermittelt und auf Veränderungen reagiert. Sowohl im Jugendhilfeausschuss als auch im Gesundheits- und Sozialausschuss werden diese Pläne adäquat der Bedarfssituationen und den Veränderungen fortgeschrieben.

Die beiden Fraktionen der CDU und SPD haben einen Tag vor der Kreistagssitzung einen Antrag mit Maßnahmen zu Kürzungen unter anderem auch bei den Jugendhilfe- und Sozialausgaben eingebracht und beschlossen. Die Maßnahmen konnten aufgrund der Kurzfristigkeit weder bei allen Kreistagsmitgliedern, in den Gremien des Kreistages, noch mit den Sozialverbänden diskutiert werden. Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege stellt fest, der Weg demokratischer Fairness ist scheinbar bewusst verlassen worden. Das Vertrauen in die politische Arbeit des Kreistages ist stark beschädigt.

Zudem war der eingebrachte Antrag weder fachlich qualifiziert, noch hat der die vorhandene Beschlusslage und auch komplexe zusammenhängende Fördermodalitäten berücksichtigt.

Wir gehen davon aus, dass die Verwaltung des Vogtlandkreises wider aller fachlichen, planerischen und fiskalischen Vernunft den politischen Willen des Kreistages umsetzen, und die Kündigungen vieler Versorgungsverträge der Jugend- und Sozialarbeit mit den Trägern ausfertigen musste.

Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege fordert deshalb eine unverzügliche Rücknahme des Kreistagsbeschlusses sowie die Rücknahme der Vertragskündigungen mit den Trägern um den sozialen Frieden im Vogtlandkreis im Sinne eines zukunftsorientierten und familienfreundlichen Vogtlandes nicht zu gefährden.

Die Liga wird diesbezüglich in den nächsten Wochen ihren Protest durch gezielte Aktionen in der Öffentlichkeit bekräftigen.

 

Jungs krempeln die Ärmel hoch

Jetzt, am Wochenende erfolgte die Fortsetzung, wiederum begleitet von Gabi Appelbohm, „Mobile Jugendarbeiterin" von Schöneck und Umgebung. Abermals schwärmten sie aus, um Geld in die Kasse zu bekommen. Insgesamt neunzig Euro spendeten Firmen aus Werda, Tirpersdorf und Oelsnitz. Gekauft wurde davon Farbe. Was übrig blieb, soll demnächst in die Dekoration fließen. Für ihr Domizil haben sieben Jungs die Ärmel hochgekrempelt: Nils Thiel, Philipp Schiibach und Vincent Gahrig aus Schöneck, Marcel Quaas aus Korna, Robert Strobel aus Neudorf, Johannes Frank aus Werda und Jonas Nagel.

Vogtland Anzeiger 19.06.2015

Wie im Vorjahr nahmendie Jugendlichen des Werdaer Jugendclubs an der 48-Stunden-Aktion des Vogtlandkreises teil.

Werda - Als die jungen Herren Anfang 2013 den Jugendclub hinter der Eimberghalle im Erdgeschoss des Kindergartens übernommen haben, war viel zu tun. 2014 nutzten sie die 48-Stunden-Aktion des Vogtlandkreis. Dabei gingen sie auf Sponsorensuche und Unterstützer und begannen, den 28 Quadratmeter großen Raum nach ihren Vorstellungen umzugestalten. Der Fußboden war ein Großprojekt. Es wurden die Wände gestrichen, das Bad, die Heizkörper und eine Bar gebaut. Jeder der Zehner-Truppe brachte mindestens 40 Arbeitsstunden auf. Viel wurde geschaffen - bis das Geld alle war aus Tirpersdorf. Die Heizungsrohre wurden gestrichen, der Unterstand vor dem Club mit Holzschutzlasur behandelt, der Grillplatz in Ordnung, gebracht. „Wir sind froh, den Jugendclub zu haben sind dankbar, dass die Gemeinde uns den Raum gegeben hat", sagen sie.

Vorwiegend wird der Club von zehn Leuten genutzt - meist Jugendliche zwischen 17 und 20 Jahren. Nur zu kleinen Feiern kommt bislang Damehbesuch. Offen steht er allen Kindern und Jugendlichen.

Probleme? Da seien nur andere Jugendliche zu nennen, die im Außenbereich rauchen und Dreck hinter- lassen. Das warf schon ein schlechtes Licht auf die Clubnutzer, die betonen, dass sie sich zu benehmen wissen. P.A.


Jugendarbeit unter Druck

Seit 16 Jahren ist Gabi Appelbohm (Mitte) mobile Jugendarbeiterin im oberen Vogtland. Am letzten Wochenende schaute beim Werdaer Jugendclub vorbei. Robert Strobel aus Neudorf, Jonas Nagel aus Tirpersdorf, Nils Thiel aus Schöneck und Marcel Quaas aus Korna (von Links) erklärten auf Nachfrage: "Unser Verhältnis zu Gabi ist sehr gut, sie ist immer wichtige Ansprechpartnerin"

Vogtland Anzeiger 17.06.2015

Gabi Appelbohm betreut seit 16 Jahren als mobile Jugendarbeiterin Schöneck und andere Kommunen im oberen Vogtland. Doch jetzt plagen sie Zukunftssorgen.

Von Katrin Mädler

Schöneck - Irgendwie steht die 54-Jährige zwischen den Fronten. Auf der einen Seite sind die Jugendlichen, für die sie Ansprechpartnerin und Beraterin sein will. „Ich habe meine Vorzeige-Jugendclubs, aber es gibt welche, die nicht immer mitziehen." Andererseits erklärt Gabi Appelbohm: „Die Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden sehen manchmal nicht, was wir leisten. "Sie ist eine von acht Jugendarbeitern im Vogtland und bis letztes Jahr war sie verantwortlich für Schöneck, Mühlental, Werda, Tirpersdorf und Grünbach - dass waren mit den Ortsteilen 30 kleinere Ortschaften mit
acht Jugendclubs und 1883 Kinder und Jugendliche bis 27 Jahre. „Doch 2014 kündigte die Gemeinde Mühlental", sagt. Appelbohm, deren Arbeitsstelle über die Diakonie Plauen läuft. „Ich hatte dort mehrere Einzel-
fallhilfen, die ich zum Jahresende einstellen musste. Die Jugendlichen sind ja trotzdem da: Sie gehen in Ein-
richtungen in den Nachbarorten und rufen mich auch 
Weiterhin an."

Der Kontakt entstehe über Jahre, Appelbohm will Vertrauen bereits im Grundschulalter und sie schiebt gemeinsame Projekte wie die 48-Stunden-Aktion an. Vom Jugendclub Gunzen erhält die gebürtige Plauenerin Lob. Tom Penzel meint: „Wir haben ihre Handynummer. Wir wissen: Bei Problemen ist sie da."

"manche Verantwortlichen sehen nicht, was wir leisten"
 Gabi Appelbohm, Jugendarbeiterin
 

Apelbohm erklärt: die Sorgen der jungen Leute gehen von Mobbing, Sorgen in der Schule oder Job, Suchtproblemen bis zu Liebeskummer. Nun befürchtet die mobile Jugendarbeiterin, dass weitere Kommunen aussteigen könnten. „Ich versuche seit Jahren, meiner Arbeit in den Ratssitzungen vorzustellen, arbeite Präsentationen aus - alle vertrösten mich mit einer Einladung, einige reagieren gar nicht mehr."

Die jährlichen Zuschüsse der Orte liegen zwischen 600 und 900 €. Die Hauptkosten übernimmt zu einem Teil der Träger selbst, zum anderen das Landratsamt, indem es die Jugendpauschale des Freistaates Sachsen ausreicht.

Schöneck zahlt mit jährlichen 1700 € am meisten für die Jugendarbeit.Bürgermeisterin Isa Suple i(CDU) bestätigt: „Generell ist es gut, eine Jugendarbeiterin vor Ort zu haben, die sich um die Probleme der Jugendlichen kümmert. Aber die Diskussion läuft auch bei uns, ob der Umgang noch gerechtfertigt ist. Der Bedarf ist nicht mehr vorhanden und einige unserer Ortsteile sagen, die Hilfe wird nicht mehr gebraucht. Auch unsere Jugendtreffs arbeiten selbstständig."

„Entschieden ist noch nichts."
Isa Suplie, Bürgermeisterin
 

Entschieden ist laut Suplie in Schöneck noch nichts, sie ergänzt: „ ein Ziel ist, dass sich die beauftragte Jugendsozialarbeiterin der Ordnung und Sauberkeit in Den Clubräumen, sowie der Einhaltung der Hausordnung annimmt. Das funktioniert in manchen Clubs relativ gut, in anderen bedarf es einer ständigen Einflussnahme. Deshalb ist Frau Appelbohm auch hier verstärkt gefordert."die Jugendarbeiterin entgegnet: „Ich habe ausschließlich Beratungs- und Beziehungstätigkeit, aber wenn die jungen Leute ihren Club bezüglich Ordnung nicht in den Griff bekommen, helfe ich ihnen - und stehe dann auch mal mit dem Schrubber vor der Kloschüssel. Das ist auch das traurige: Meine Arbeit wird oft nur an der Sauberkeit der Jugend-Räume bemessen."

Abschließend meinte Appelbohm: „Ich kann nicht überall sein. Manche meinen, ich würde mich zu wenig kümmern oder diejugendlichen hätten keinen Respekt vor mir. Das verletzt, denn ich lebe für die Jugendarbeit und opfere viel Freizeit" sagt sie. 

Zusatz Seite 1

Druck auf Jugendarbeit

Gabi Appelbohm betreut seit 16 Jahren als mobile Jugendarbeiterin Schöneck und andere Kommunen im oberen Vogtland. Doch jetzt plagen sie Zukunftssorgen. Seite 9


Jugendtreff nach eigenen Vorstellungen

Robert Strobel, Gabi Appelbohm, Marcel Quaas, Jonas Nagel und Nils Thiel (von links) haben bei der 48-h-Aktion am Jugendklub Werda mit angepackt.

Freie Presse 15.06.2015

Arbeit statt Freizeit - so sah das Wochenende für junge Leute in Werda aus. Und das haben sie freiwillig gemacht.

Werda - Am vergangenen Wochenende war Freizeit für einige Jugendliche aus Werda Fehlanzeige. Im Rahmen der vom Vogtlandkreisjugendring initiierten 48-Stunden-Aktion machten sie sich daran, ihren Jugendklub an der Hauptstraße weiter neu zu gestalten.

Die Jugendlichen haben Anfang 2013 den Jugendklub übernommen, nachdem sich die vorherige Gruppe, welche den Treff von 2000 bis 2012 genutzt hatte, altersbedingt zurückzog. Schon im vergangenen Jahr hatte man an der 48-Stunden-Aktion teilgenommen und begonnen, den Treff nach ihren Vorstellungen umzugestalten. "Da blieb es nicht bei 48 Stunden, sondern es wurde noch viel Freizeit investiert", erzählt Gabriele Appelbohm von der Mobilen Jugendarbeit Schöneck und Umgebung des Diakonischen Werkes. Viel wurde geschafft, bis die Finanzen erschöpft waren.

Rohre streichen, die Raumgestaltung verändern, eine Bank reparieren und streichen, das Außengelände mit Grillplatz in Ordnung bringen und den Unterstand mit Holzschutzfarbe streichen standen dieses Mal auf dem Programm es Wochenendeinsatzes.

Die Gemeinde Werda hat den Raum unentgeltlich zur Verfügung gestellt und übernimmt die Betriebskosten. Zwei neue Fenster sollen dieses Jahr noch im Jugendklub eingebaut werden. (fp)


Gunzen und die starken Männer

Sein Nachname war Programm: Maik Stark aus Wohlbach lag beim Pechstein- Halten mit 201 Sekunden ganz vorn, Sieger an dieser Station wurde der Breiten- felder Steffen Jahn (333 Sekunden). Die Hochland-Spiele waren ein Höhepunkt der diesjährigen Gunzener Kirmes. Foto: KM

Vogtland Anzeiger 11.06.2015

Sie werfen Baumstämme, heben Pechsteine und messen sich im Tauziehen gegen Pferde: Bei der Gunzener Kirmes dominierte wieder das starke Geschlecht.

Von Katrin Mädler

Schöneck/ Gunzen - Man mag es ihnen auf den ersten Blick nicht ansehen: Aber die Gunzener Männer wissen vor lauter Kraft nicht, wohin damit. Wie sonst würden sie auf die Idee kommen, als Höhepunkt ihrer jährlichen Kirmes die sogenannten Hochland-Spiele einzuführen. Bereits zum zweiten Mal fanden die statt: An mehreren Stationen wurde das stärkste von insgesamt fünf Teams ermittelt, zu denen der Heuballen-Hochwurf, Baumstämme- Weitwurf, Tauziehen und das lange Halten eines Pechsteines gehörte. Neben den Gunzenern selbst stellten sich auch Gruppen aus Wohlbach, Hermsgrün und Breitenfeld den Aufgaben. Mit-Organisator Andreas Engelbrecht vom örtlichen Verein 1409 erklärte: Eigentlich meldete sich

auch ein Schönecker Team an, die hätten sich aber am Abend zuvor bei der Open-Air-Party mit mehreren hundert Besuchern etwas verausgabt. Der Gunzener Jugendclub dagegen hatte keine Wahl: Er war an beiden Tagen im Einsatz. Die Jungs um Florian Stark, Sebastian Schneider und Tom Penzel richteten sogar vorher in einer 48-Stunden-Aktion das ganze Bühnengeländer her. 

Kein Wunder, dass sie in diesem Jahr ihren Sieg bei den Hochland-Spielen nicht wiederholen konnten und auf Platz drei abrutschten. Die Sieger war das Gunzener Team „Vogtland-Mafia".

Der. Ortsvorsteher Ingo Penzel  denkt nach eigenen Aussagen darüber nach, den Gunzener Wettbewerb auch für Frauen zu öffnen - wobei dann wohl nicht nur die Muskelkraft gemessen wird, sondern auch Köpfchen gefragt ist.     

Katrin Mädler


Neue Räume in 48 Stunden

48-Stunden-Aktion in Schilbach: Jugend richtet zusammen mit Freunden ihren Club Heupferd wieder her. Unterstützung kam von der mobilen Jugendarbeiterin Gabi Appelbohm.

Vogtland Anzeiger 10.06.2015

Schöneck / Schilbach - Das HausHeupferd wird grün: Auf diesen tierischen Namen tauften die Jugendlichen ihren Schilbacher Club vor ungefähr einem Jahr und am Wochenende wurde er zur Baustelle.

In einer 48-Stunden-Aktion werkelten bis zu 15 Leute hier - um die rote Wandfarbe des Vornutzers endlich in ein zartes Grün umzustreichen. Warum nannten sie ihr Haus im Schilbacher Dorfgemeinschaftshaus eigentlich Heupferd? Tina Rothe erklärte: „Ein Heupferd setzte sich beim Einzug auf einen Rucksack, wir merkten es damals nicht und jemand zerquetschte es aus Versehen. Das tat uns sehr leid und wir nannten unseren Jugendclub nach ihm."

Ihre diesjährige Teilnahme an der 48-Stunden-Aktion des Vogtlandkreises überwachte die Mobile Jugendarbeiterin Gabi Appelbohm, unter anderem zuständig für die Stadt Schöneck.

Sie meinte: „Dieser Jugendclub ist nicht nur für Schilbacher Jugendliche ein Anlaufpunkt, auch heute helfen viele Freunde aus anderen Orten, beispielsweise Hammerbrücke, Erlbach und Mechelgrün. Nach der Übernahme der Räume haben sich die jungen Leute schon länger die Umgestaltung gewünscht." Neben der neuen Wandfarbe, die eventuell noch mit den Händen und Fü-Äßen der Bewohner verziert werden soll, könnte noch eine kleine Bar entstehen.

Von Heiko Walz vom Jugendring Vogtlandkreis bekamen sie eine Urkunde und zudem einen 25-Euro-Gutschein für ihre Teilnahme an der Aktion. Katrin Mädler


Ob zur Berufsorientierung oder als Ferienbeschäftigung: Eine Sterntaler*zeit tut gut!

Diakonie Online / Schönecker Anzriger 16.07.2015 / Grünbacher Anzeiger 05.08.2015

Fast 1300 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 -12 haben sachsenweit in den Sommerferien 2015 wieder die Möglichkeit, in einem Praktikum möglichst wohnortnah ein oder zwei Wochen lang in den Diensten und Einrichtungen der Diakonie zu  „schnuppern“.

„Das gelebte Leben der alten Menschen und ihre Erfahrungen – das hat mich von Anfang an fasziniert und letztlich auch dazu bewogen, Altenpfleger zu werden! Den pflegebedürftigen Menschen ein Ohr zu leihen und mit ihnen gemeinsam daran zu arbeiten, die verbliebenen Ressourcen und Möglichkeiten möglichst lange zu erhalten, ist eine tolle Sache!“ Maximilian Popp, ein hochgewachsener 18jähriger, der gerade im dritten Jahr die Berufsausbildung zum Altenpfleger absolviert, strahlt Ruhe, Gelassenheit und Einfühlungsvermögen aus. Trotzdem: Wie kommt ein junger Mann auf die Idee, Altenpfleger zu werden? „Na ja, zum ersten Mal war ich im Rahmen meines schulischen Sozialpraktikums hier im  „Maria Magdalenen Haus“. Und das hat mir gut gefallen.“ Das Altenpflegeheim „Maria Magdalenen Haus“ in Weischlitz bei Plauen ist ein kleines und fast familiär geführtes Haus der Stadtmission Plauen mit nur 42 Betten. Man versteht auch als Besucher sofort,  warum sich Bewohner und Mitarbeitende hier gleichermaßen wohl fühlen.

 Obwohl damals erst 14 Jahre alt, konnte sich Maximilian Popp vorstellen, später einmal in der Pflege zu arbeiten. „Dann habe ich meinen Berufswunsch noch einmal überprüft und bin in den nächsten Sommerferien für zwei Wochen als Sterntaler zurückgekommen.“ Die Sterntalerzeit hat ihn bestärkt.  „Und für  uns war klar, dass wir den Max unbedingt als Azubi haben wollten“, schmunzelt Heimleiterin Christina Kliche. „Der Max war schon als Praktikant einfach richtig klasse – und die alten Menschen haben sich natürlich auch darüber gefreut, es mal mit einem jungen Mann zu tun zu haben!“

Wenn Maximilian seine Ausbildung im nächsten Jahr beendet haben wird, will er zunächst im „Maria Magdalenen Haus“ weiterarbeiten. Er guckt fragend zu Heimleiterin Kliche. „Ja, das wird wohl klappen“, meint diese.

Die Geschichte von Maximilian Popp freut auch Christian Schönfeld, Chef der Diakonie Sachsen. „Das ist genau die Idee, die wir mit der Sterntalerzeit seit neun Jahren verfolgen: Junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren sollen die Sommerferien dazu nutzen, sich einmal in einem ganz anderen Umfeld erleben und spüren, dass soziale Arbeit Sinn macht und wie dankbar Hilfen angenommen werden.  Ein oder zwei Wochen lang in einer Einrichtung oder einem Dienst neue Erfahrungen im Umgang mit Menschen machen, die besonderer Hilfe bedürfen, kleine Aufgaben übernehmen und so Berufsbilder aus erster Hand kennen lernen. Sogar Erfahrungen in einem künftigen Berufsfeld sind möglich. – wie bei Maximilian Popp.“

Auch für Jessica Schwabe war die Sterntalerzeit eine wichtige Erfahrung, die ihren Berufswunsch nachhaltig beeinflusste. „Dass ich mal mit Menschen arbeiten möchte, war mir schon immer klar. Aber, dass ich mit Kindern so gut kann, war mir neu.“ Sie machte ihr schulisches Sozialpraktikum in einer Elterninitiative, die Eltern mit Kindern mit Behinderung entlastet. Danach war sie noch zweimal „Sterntalerin“ bei Gabi Appelbohm, die bei der Stadtmission Plauen die mobile Jugendarbeit verantwortet. „Wir bieten alljährlich in den Sommerferien eine Ferienspaßwoche für Grundschüler an und dabei brauche ich Unterstützung!“ Jessica Schwabe sagt: „Es hat mit so gut gefallen, mit den Kindern zu arbeiten, dass ich im nächsten Jahr gleich nochmal mitgemacht habe. Es ist so etwas Schönes!“ Zur zeit „baut“ sie in Leipzig ihr Fachabitur in Sozialwesen, danach bricht sie zu einem Bachelor-Studium der Heilpädagogik nach Münster auf.

So wie Jessica Schwabe und Maximilian Popp haben fast 1300 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 -12 sachsenweit in den Sommerferien 2015 wieder die Möglichkeit, ein oder zwei Wochen lang in den Diensten und Einrichtungen der Diakonie zu  „schnuppern“. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig:

Kindergärten, Altenpflegeheime, Sozialstationen, Familienzentren,

Werkstätten und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten als Anerkennung Gutscheine im Wert von 30 Euro pro Woche und ein Zertifikat über die geleistete Arbeit.

Die Diakonie Sachsen startet das Projekt „Sterntaler*zeit“ in den Sommerferien 2015 zum neunten Mal. „Ob die Sterntaler*zeit als erste Orientierung in Sachen Berufswahl, als Ferienarbeit oder als Einstieg ins Ehrenamt genutzt wird – es soll für die jungen Menschen auf jeden Fall eine gute Zeit werden!“, so Diakonie-Chef Christian Schönfeld.

Weitere Informationen: Diakonisches Werk Sachsen, Claudia Gerwald,

Telefon 0351/8315-124. Unter www.sterntalerzeit.de sind alle diakonischen Einrichtungen in Sachsen samt Ansprechpartner zu finden, die ihre Dienste und Einrichtungen für ein Sommerpraktikum öffnen.

Ferienspaßwoche

Schönecker Anzeiger vom 21.05.2015 / Werdaer Nachrichten vom 1.06.2015 / Grünbacher Anzeiger vom 03.06.2015

Ferienspaß – wir erleben was!

Hallo Kids im Alter von 6 bis 10 Jahren, es gibt sie wieder – unsere seit vielen Jahren beliebte FeSpaWo und ihr seid alle eingeladen, vom 11.08. bis 14.08.2015, täglich von 10.00 bis ca. 16.30 Uhr, mit uns in Wald, Wiese, Bach, Bad und in den Bürgertreff in Schöneck zu kommen und spannende Ausflüge zu unternehmen. Wir wollen mit euch Kneipp erleben, wandern, spielen, bauen, baden, toben und so manches mehr!!! Lasst euch überraschen!

Teilnehmer: min. 10, max. 20 Kinder (Reihenfolge der Anmeldung entscheidet)
Teilnehmerbeitrag: 35,00 € (für Verpflegung, Eintritt, Fahrten usw.) zu zahlen bei Anmeldung
Anmeldungen: bitte bis 10.07.2015 Kontaktbüro Mobile Jugendarbeit, Frau Appelbohm Kirchstraße 7, 08261 Schöneck Di., 16.00 – 18.00 Uhr und Do., 16.00 – 18.00 Uhr

Näheres telefonisch: 037464/88934 oder mit dem Infobrief für Eltern und Kinder bei Anmeldung! Veranstalter: Diakonisches Werk-Stadtmission Plauen e.V.

 

Fujitsu Regionaltage 2015

Diakonie Online

Am 21.05.2015 fanden in Halle/Saale die Fujitsu Regionaltage statt. Wir, die Studenten des Diakonischen Werkes – Stadtmission Plauen e.V. waren eingeladen, Kenntnisse über die aktuellen Entwicklungen der Informationstechnik zu erlangen.

Hauptthemen des Technologiekonzerns Fujitsu waren die neuesten Serversysteme, sowie Keynote und Windows 10.

Trotz der hohen Ansprüche, war die Atmosphäre in der Georg-Friedrich-Händel Halle freundlich und angenehm. In diesem Sinne, bedanken wir uns recht herzlich bei den Veranstaltern für eine spannende und interessante Zeit bei den Fujitsu Regionaltagen.

Pressenotiz Migrationsarbeit des Diakonischen Werkes – Stadtmission Plauen e. V.

Diakonie Online 29.05.2015

Der jetzige Flüchtlingsansturm stellt an uns alle hohe Anforderungen, die gemeistert werden müssen.

Bereits seit 1992 steht das Diakonische Werk-Stadtmission Plauen e.V. auch für die Sozialarbeit und soziale Betreuung von Aussiedlern, Asylbewerbern und Flüchtlingen.

Seit 2014 hat das Diakonische Werk in Absprache mit der Gleichstellungsbeauftragten des Vogtlandkreises drei Ehrenamtliche über das Projekt „Wir für Sachsen“ in das  Aufgabenspektrum der Migrationsarbeit integriert.

Als Diakonie Plauen haben wir neben unserer Arbeit im Jugendmigrationsdienst, in Abstimmung mit dem Vogtlandkreis, seit 01. Januar 2015 zwei Mitarbeiterinnen eingestellt, die vorrangig Übersetzungs- und Betreuungsaufgaben für Flüchtlinge aus dem arabischsprachigen Raum übernommen haben.

Neben vorhandenen Beratungs- und Betreuungsangeboten bietet die Diakonie noch weitere Hilfe und Unterstützung an. So ist auch der Sozialkeller der Diakonie Plauen, in dem Bekleidung, Gebrauchsgegenstände und Kleinmöbel angeboten werden, vermehrt eine Anlaufstelle von Asylbewerbern geworden und kann hier erste Unterstützung leisten.

Der Sozialkeller ist mit dem Jugendmigrationsdienst und der Migrationsberatung in arabischer Sprache im Marthaheim der Diakonie Plauen in der Friedensstraße 24 untergebracht.

Über eine Unterstützung  unserer Arbeit  freuen wir uns jederzeit.

Dr. Denkewitz
Direktor

Senioren-Woche eröffnet

Vize-Landrat Rolf Keil(links) und die Seniorenbeauftragte Dagmar Nauruhn (rechts) beglückwünschten Christa Reiher (mitte) aus Elsterberg zu einen Ersten Preis beim Wettbewerb "Senioren basteln für Kinder" Foto: Sven Gerbeth

Vogtland Anzeiger

Die „Woche der Senioren" ist gedacht für alle Generationen. Nach der Eröffnung im Plauener Parktheater gibt es viele Aktionen und Informationen bis zum Freitag.

Von Sven Gerbeth

Plauen - Im Parktheater wurde am Pfingstmontag die dritte „Woche der Senioren" im Vogtlandkreis eröffnet. Bis zum Freitag stehen in Plauen und Umgebung viele interessante Veranstaltungen auf dem Programm.

Zur Eröffnung der Senioren-Woche konnte Vize-Landrat Rolf Keil gemeinsam mit der Seniorenbeauftragten Dagmar Nauruhn Besucher aus dem gesamten Vogtlandkreis begrüßen. Einige von ihnen hatten es sich trotz einzelner Regentropfen nicht nehmen lassen, schon vor der eigentlichen Eröffnung vom Stadtwald aus unter der Führung von Mitgliedern des Seniorenbeirates ins Parktheater zu wandern. „Ein Drittel der Bevölkerung im Vogtland sind Senioren über 60 Jahre", verdeutlichte Rolf Keil, warum es wichtig ist, die ältere Generation auf vielfältige Weise am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. Zugleich dankte er allen Partnern und insbesondere dem Seniorenbeirat, dessen Mitglieder sich ganz intensiv bei der Vorbereitung der „Woche der Senioren" engagiert hatten.

Während der Eröffnungsveranstaltung wurden die Preisträger des Wettbewerbes „Senioren basteln für Kinder" prämiert. Die Erst-, Zweit- und Drittplatzierten in den einzelnen Kategorien durften sich über lukrative Preise freuen. Ganz vorn in der Gunst der Jury rangierten Christa Reiher aus Elsterberg mit ihren Kinderhockern, der Ortsverband Auerbach des Deutschen Famiiienverbandes mit Puppenkleidung und kleinen  Tieren und eine Gruppe von Bewohnern aus dem Maria-Magdalena-Pflegeheim in Weischlitz mit einem selbst entworfenen Memory-Spiel, deren Herstellung sie obendrein fotografisch dokumentiert hatten. Für literarische und musikalische Unterhaltung sorgten der Plauener Zeichner und „Reimer" Wilhelm Mühsam und das Jugendschalmeienorchester Plauen. Noch bis zum Freitag bietet die „Woche der Senioren" täglich ein umfangreiches und informatives Programm.


Unsere 9. Ferienspaßwoche –

Schönecker Anzeiger Ausgabe 10

Die 9. FeSpaWo fand vom 11. bis 14.08.2015 mit einem bunten Programm statt. Nach einigen Gruppenaktivitäten und dem Mittagessen in der Paracelsusklinik ging es zum Meiler. Wir hatten entschieden: raus aus der Sonne, hin zu Bäumen, Schatten und Wasser. In diesem Gebiet konnten die Kinder ihrer Phantasie freien Lauf lassen. Eigentlich wollte keiner gehen, aber alle wollten wiederkommen – nämlich schon am nächsten Tag. Ausgerüstet mit sämtlichen Werkzeugen, die echte Floßbauer dringend brauchen. Unter den wachsamen Augen der Betreuer wurde alles Grobe von den Stämmen entfernt. Alle Kinder hatten an diesem Tag auch Badesachen dabei. Beim Floß-zu-Wasser-lassen klappte alles prima und wir hatten jede Menge Spaß.

Floßbauer am Meiler in Aktion: Mit Sorgfalt werden alle Unebenheiten beseitigt, bevor das Floß zu Wasser gelassen wird.

Der Fühlpfad im Walderlebnisgarten Eich ließ uns lachen, quiecken und manchmal auch die Luft anhalten.

Am Donnerstag besuchten wir am Vormittag die „Alte Schmiede“. Das war ausgesprochen interessant. Herr Roth glaubte nicht, dass er mehr als eine Viertelstunde über die Arbeit des Schmiedes in damaliger Zeit hätte reden können, aber er wurde eines besseren belehrt. Kinder waren wissbegierig und stellten viele Fragen.

Am Nachmittag fuhren wir mit MR Cruise & More zum Walderlebnisgarten Eich. Tolle Spiele, lustige Aufgaben und zahlreiche Herausforderungen erwarteten unsere zwei Teams. Es war ein Kopf-an- Kopf-Rennen. Spaß hat es gemacht und so gab es einen 1. Sieger und seinen Stellvertreter.

Am Freitagvormittag haben unsere Kinder die Kraftfahrer darauf hingewiesen, dass das gesamte Straßenareal Mittelstraße, Kirchstraße und Obermarkt eine Spielstraße ist und darum nur Schrittgeschwindigkeit gefahren werden darf. Dieser Hinweis gefiel einigen Kraftfahrern überhaupt nicht.

Und wie jedes Jahr endete die 9. Ferienwoche im IFA-Erlebnisbad, wo uns Aaron Böttcher kostenlos als Rettungsschwimmer zur Seite stand. Das Eis zum Abschluss durfte natürlich auch nicht fehlen.

Das Wetter hat es sehr gut mit uns gemeint – die Sonne strahlte ohne Unterlass. Dank Mineralwassers, Sonnencreme, viel frischem Obst und gesunder Ernährung kamen alle wunderbar durch die Rekordhitze.

Viel zu schnell waren die Tage um! Wir haben wieder ein super Feedback von allen Teilnehmern und Eltern erhalten. Selbst der alte Pfarrer Kneipp hätte seine Freude an uns gehabt, denn alle fünf Säulen seiner Gesundheitslehre wurden bei den Aktionen mit Leben erfüllt. Bleibt uns nur die Vorfreude auf das Jubiläum im nächsten Jahr!

Die Fotos von der Ferienspaßwoche möchten wir den Teilnehmern gerne zur Verfügung stellen. Bitte mit einem USB-Stick in den Bürgertreff dienstags und donnerstags 16 – 18 Uhr kommen bzw. unter Tel. 0170/ 5238131 Termin vereinbaren.

Ein großes Dankeschön an dieser Stelle an Sandy Schmidt, dass sie ehrenamtlich als Betreuer zur Verfügung stand, sowie den beiden „Sterntaler- Praktikantinnen“ Anna-Lina Döring und Luisa Usath für ihren Einsatz. Die ganze Woche unterstützen sie uns tatkräftig bei allen Unternehmungen.

Vielen herzlichen Dank an alle, die uns unterstützt und somit dazu beigetragen haben, dass die 9. FeSpaWo 2015 für die Kinder im Alter von 6 bis 10 Jahren ein tolles Erlebnis war, an das sie noch lange denken werden.

Gabi Appelbohm

Mobile Jugendarbeiterin

Große Freude über viele Gäste

Amtsblatt für die Gemeinden Bergen - Theuma -Tirpersdorf - Werda 08.05.2015

Am 14.März hatte der Jugendclub Tirpersdorf zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen.

Seit April 2013 haben die jungen Macher viel Zeit und Kraft investiert, um sich ein ansprechendes Domizil zu schaffen. Zwei 48h- Aktionen des Vogtlandkreisjugend-ringes nutzten sie mit viel Engagement, um Sponsoren und Unterstützer für ihr Vorhaben zu gewinnen. Und diese fanden sie wirklich reichlich. Nun, wo das Werk vollbracht ist, wollten sie das Geschaffene präsentieren und Danke sagen.

Mit viel Freude haben sie den Tag vorbereitet, persönliche Einladungen übergeben, Plakate gestaltet, die Restarbeiten erledigt.

Eine tolle Ausstellung wurde angefertigt, welche mit 200 Fotos die verschiedenen Bauphasen dokumentierte. Die ca. 70 Gäste staunten, was die Jugendlichen in Ei-genleistung auf die Beine gestellt haben. Von zahlreichen Besuchern wurde ihnen Respekt und Anerkennung ausgesprochen und viel Spaß und Freude im Jugendclub gewünscht.

Der Bürgermeister Herr Körner sprach zu den Jugendlichen, nannte es das beste Ergebnis, was bisher erzielt wurde und überreichte ein Monopoly-Spiel. Herr Rentsch als Vertreter des Gemeinderates hatte eine große Uhr im Gepäck, damit die Kids das Nachhausegehen nicht verpassen. Vom Kindergarten gab es liebe Glückwünsche und einen Einkaufsgutschein für die Müller-Drogerie im Wert von 20,00€, der Heimatverein spendete 20€, von der Physiotherapie Lynett Schlupp gab es einen Präsentkorb mit verschiedenen Leckereien.

Vielen Dank auch für alle weiteren Geschenke für den kleinen Hunger zwischendurch. Die Jugendlichen verwöhnten ihre Gäste mit vielen selbstgebackenen Kuchen und Muffins, belegten Brötchen, Kaffee und mit alkoholfreien Sekt wurde angestoßen.

Dafür flatterten dann wieder einige Scheinchen in die Spendenbox. Diese können nun für einige Freizeitaktivitäten genutzt werden. Hurra!! Schön war auch, dass so viele Eltern mit jüngeren Kindern der Einladung gefolgt sind, denn die Jugendlichen setzen auf Nachhaltigkeit. Sie denken schon heute an ihre Nachfolger, die den Club einmal nutzen sollen, wenn sie „zu alt“ geworden sind. Prima Einstellung! Die Freie Presse vom 6.3. hatte im Vorfeld des Tages einen schönen Artikel veröffentlicht, der Vogtlandanzeiger berichtete am 18.3. über den Tag der offenen Tür. Wer diese Artikel nicht gelesen hat, kann sie auf der Homepage der Diakonie Plauen finden. Einfach mal Diakonie Plauen bei Google eingeben!

Bitte vormerken:

Unsere beliebte Ferienspaßwoche für Kinder im Alter von 6-10 Jahren findet wieder statt.

Wann: 11.-14.August 2015 täglich ca.10:00- 16:30 Uhr
Wo: Schöneck: Bürgerhaus, Jugendherberge, Bad im IFA, Natur usw.

 Kosten:

35,00 €

Näheres dienstags und donnerstags jeweils 16:00 -18:00 Uhr über Tel. 037464/ 88934. Bei Fragen können Sie auch gerne eine mail senden an: treff-schoeneck@gmx.de

Gabriele Appelbohm
Mobile Jugendarbeiterin in Schöneck und Umgebung Diakonisches Werk- Stadtmission Plauen e.V.

„Senioren basteln für Kinder“

Diakonie Online

Während unserer Zeitungsrunde im Rahmen der Sozialen Betreuung in unserem „Maria-Magdalenen-Haus“ fiel uns ein besonderer Artikel im Vogtlandanzeiger über die Seniorenwoche im Vogtland auf. In diesem wurde auch über die Aktion „Senioren basteln für Kinder“ berichtet.

Wir als Bewohner und Mitarbeiter der Sozialen Betreuung waren alle sofort begeistert und überlegten, was wir für die Kinder unserer Kita „Kinderland“ in Weischlitz basteln könnten.

Die Kleinen besuchen uns regelmäßig im Altenpflegeheim, wir backen, basteln und Kegeln dann miteinander. Weil sie uns damit immer eine große Freude bereiten, wollten wir etwas Schönes zum Spielen für sie basteln. Wir kamen auf die Idee, ein Holzmemory zu bauen – gemeinsam wurde gesägt, gefeilt und gemalt. Viele von uns waren erstaunt und stolz, was wir alles gemeinsam zustande brachten.

Am Mittwoch, 06.05.15 war es dann soweit- unser Bewohner Herr Henning Scherf brachte als Abgesandter aller Bewohner des Maria-Magdalenen-Hauses gemeinsam mit unserer Ergotherapeutin das Memory in das Landratsamt nach Plauen und konnte dieses dann persönlich an die Seniorenbeauftragte Frau Nauruhn übergeben. Jetzt erwarten wir natürlich gespannt, was unsere kleinen Freunde in der Kita zu dieser Überraschung sagen werden…

Unsere Bewohner beim Zuschneiden der Holzkärtchen für das Memory sowie unser Bewohner Herr Scherf bei der Übergabe des Memorys an Frau Nauruhn vom Landratsamt Plauen.

Jugendgruppen auch 2015 aktiv?

Werdaer Nachrichten 01.04.2015

Die 48h-Aktion 2015 startet! Nicht reden, sondern anpacken- vogtländische Jugendliche bewegen die Region, realisieren in 48 Stunden selbstgewählte, gemeinnützige, soziale, ökologische oder kulturelle Projekte.

Wenn ihr Vorhaben für eure Jugendgruppe oder eueren Wohnort umsetzen möchtet, schaut doch mal unter www.vkir.de nach, was alles möglich ist!

Die Aktion findet in der Zeit vom 26.5.-27.6.2015 statt. Anmeldeschluss ist am 27.4.2015.

Alle Jugendgruppen können mich dienstags und donnerstags von 16:00 -18:00 Uhr unter 037464/88934 erreichen. Wir vereinbaren dann einen Termin in Werda/ Kottengrün, um alles Weitere zu besprechen. Eure Ideen sind gefragt! Um das Nachdenken an zu kurbeln, hier ein Einblick, was 2014 im Einzugsgebiet der MJA geschaffen wurde: Die Werdaer und Tirpersdorfer werkelten in ihren Clubs und legten in dieser Zeit die „Grundsteine" für weitere Ziele. Auf diesen Baustellen gab es größere Vorhaben, die sich auch nach den festgesetzten 48 Stunden bis zum Jahresende hinzogen. Aber, wenn einmal loslegen, dann auch gleich mit Hand und Fuß und keine halben Sachen! Der Jugendclub Werda sah seine Chance, das Domizil auf Vordermann zu bringen, da es in einem schlechten Zustand war.

Die Wände waren sehr kaputt und von dem langjährigen Graffiti wollten sie sich trennen. So wurde gespachtelt und geschliffen. Der Fußboden wurde erneuert. Dabei mussten Pläne mehrfach verworfen werden, weil sich alte Teerreste nicht entfernen ließen bzw. keine Technik zur Verfügung stand. Auch aus zeitlichen und finanziellen Gründen verzögerte sich die Fertigstellung mehrfach.

Die Jugendlichen hatten eine finanzielle Unterstützung durch „Anja's Allerlei" in Höhe von 50,00 € und Unterstützung durch Malerfirmen aus Schöneck und Klingenthal, sowie durch Eltern, die Ausgleichsmasse mit Dehnungsfugen aufbrachten. Dennoch mussten sie immer wieder ihr Taschengeld anzapfen, um voran zu kommen. Heute können wir sagen, es ist schön geworden, kuschelig und ansprechend.

Der Jugendclub Arnoldsgrün arbeitete vom  13.-15.6. und verpasste seinem Domizil ein sehr ansprechendes neues Outfit. Der Jugendclub in Gunzen hat vom 19.-21.6. das„Open air Festival Summer of Sounds" vorbereitet.

Organisiert und geplant hat der Jugendclub dieses Event anlässlich des 125jährigen Bestehens der Jugendvereinigung „Lyra" Gunzen seit vielen Monaten. Die „heiße Phase" wurde im Rahmen der 48h- Aktion realisiert. Wer je eine Großveranstaltung auf die Beine gestellt hat, kann nachvollziehen, was die 10 Jugendlichen geleistet haben. Alle Achtung! Die abendliche Veranstaltung am 21.6. war ein voller Erfolg für die Jugendlichen, jedoch nicht mehr Bestandteil der 48h-Aktion.

Gabriele Appelbohm
Mobile Jugendarbeiterin im Raum Schöneck und Umgebung Diakonisches Werk- Stadtmission Plauen e.V.

Jugendgruppen auch 2015 aktiv?

Schönecker Anzeiger Nr. 4 und Grünbacher Anzeiger 08.04.2015

Die 48-h-Aktion 2015 startet! Nicht reden, sondern anpacken - vogtländische Jugendliche bewegen die Region, realisieren in 48 Stunden selbstgewählte, gemeinnützige, soziale, ökologische oder kulturelle Projekte.

Wenn ihr Vorhaben für eure Jugendgruppe oder eueren Wohnort umsetzen möchtet, schaut doch mal unter www.vkjr.de nach, was alles möglich ist!

Die Aktion findet in der Zeit vom 26.5. bis 27.6.2015 statt.

Anmeldeschluss ist am 27.4.2015.

Alle Jugendgruppen, Jugendfeuerwehren, Jugendsportgruppen können mich dienstags und donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr unter 037464/88934 im Bürgertreff Schöneck erreichen. Wir vereinbaren dann einen Termin, um alles Weitere zu besprechen.

Eure Ideen sind gefragt!

Gabriele Appelbohm
Mobile Jugendarbeiterin im Raum Schöneck und Umgebung
Diakonisches Werk – Stadtmission Plauen e.V.

Sonnenfinsternis

Diakonie Online

Alle, die am Freitagvormittag, 20.03.2015 im Maria-Magdalenen-Haus in Weischlitz anwesend waren, bewunderten spontan gemeinsam die um 10:38Uhr stattfindende Sonnenfinsternis auf unserer Terrasse. Friseurin, Rettungssanitäter, Physiotherapeutin, Mitarbeiter des Hauses und natürlich unsere Bewohner, nutzten nicht nur spezielle Schutzbrillen, sondern auch Schweißscheiben, um das Naturschauspiel verfolgen zu können.


Die zwei Konsumtypen - Versuch einer Typisierung

Diakonie Online

Erfahrungen aus der Suchtberatung

Die Arbeit in einer Suchtberatungsstelle fordert eine hohe Flexibilität von den Mitarbeitern, da jeder Klient anders ist und in diesem Anderssein gewürdigt werden muss. Sicher ist immer wieder der eine oder andere „Typ“ dabei, dem man z.B. den jahrelangen Konsum der angeblichen „Modedroge“ Crystal ansieht. Aber immer häufiger erreichen uns auch Klienten, deren Lebensweg auf den ersten Blick keine Auffälligkeiten erkennen lässt, die unauffällig, meist über Jahre hinweg, konsumieren, ohne in irgendeiner Form Anstoß zu erregen. Weit weg sind die klassischen Bilder der ausge- zehrten, stark vorgealterten Gesichter, welche gern mit Crystal in Verbindung gebracht werden. So lassen sich, wenn man bei aller Individualität doch eine Typisierung anstrebt, um den Alltag einfacher zu gestalten, zwei Konsum-Typen unterscheiden.

Typ I und Typ II

Typ I gleicht dem allgemein bekannten Bild des Crystal-Abhängigen. Meist sind es junge Menschen Anfang 20, ohne Schulabschluss, ohne Ausbildung, ohne feste Strukturen, die die Schwelle der Beratungsstelle überschreiten und Hilfe suchen. Der eigene Antrieb, clean zu werden und einen konformen Lebensweg zu beschreiten ist in vielen Fällen nicht vorrangig. Eher stehen Menschen im Hintergrund, die dies forcieren: zum einen besorgte Familienangehörige, zum anderen häufig Justiz, Jugendamt oder Jobcenter.

Typ II erscheint hingegen wesentlich unauffälliger. Der Weg führt zunehmend auch Mittdreißiger in die Beratungsstelle. Sie leben in festen Strukturen, haben häufig Familie und Arbeit, so dass sie ein „ganz normales“ Leben führen. Sie beginnen vergleichsweise spät mit dem Konsum leistungssteigernder Substanzen, wobei der Weg früher oder später zu Crystal führt. Diese Klienten suchen freiwillig nach Hilfe, da sie selbst die Nachteile ihres jahrelangen Konsums erkennen. Sie haben Angst, dass der Konsum auffällt, sie in eine Schublade gesteckt werden und alles verlieren, was sie sich über Jahre hinweg aufgebaut haben.

Gründe für den Drogenkonsum

Welche Gründe haben diese doch sehr verschiedenen Menschen, eine Droge zu konsumieren, die zwar nicht immer einen äußerlichen, aber sehr wohl doch innerlichen Verfall herbeiführte? Plakativ kann man nun sagen, die Gesellschaft sei an allem Schuld. Zugegeben, eine sehr abgedroschene Begründung für viele Probleme in unserem alltäglichen Sein. Doch wenn man genauer hinschaut, den Klienten zuhört, versucht, sich in die jeweils sehr individuelle Situation hinein zu versetzen, fällt auf, dass diese Begründung nicht ganz von der Hand zu weisen ist.

Betrachten wir zunächst Typ I, der, aus welchen Gründen auch immer, von einem geraden Lebensweg abgekommen ist. In vielen Fällen beginnen diese Klienten schon sehr früh Alkohol zu trinken und zu rauchen, um sich ein eher reizarmes Leben ohne erstrebenswerte Ziele und ohne Perspektive etwas angenehmer zu gestalten. Verhaltensweisen, die meist schon aus den Elternhäusern bekannt sind, werden übernommen. Und wenn der Kick durch diese legalen Drogen nicht mehr ausreicht, wird zu illegalen Mitteln gegriffen. Mittlerweile ist nicht mehr Cannabis die sogenannte Einstiegsdroge. Nach einer Abwägung der Vor- und Nachteile lockt Crystal – es wirkt schneller, intensiver und macht aktiver. So entkommen viele Jugendliche der Langeweile ihres Alltags. Die Zeit, die sie aufgrund fehlender Struktur und mangelnder Interessen fast im Übermaß zur Verfügung haben, wird subjektiv sinnvoll gestaltet.

Wenn wir nun Typ II in Augenschein nehmen, zeigt sich ein völlig anderes Bild: Strukturen sind vorhanden, die zum einen durch berufliche und familiäre Verantwortungen geprägt sind, zum anderen aber auch den Wunsch nach individueller Erfüllung in sich tragen. Diese Klienten versuchen dem allseits propagierten Bild des dynamischen jungen Menschen gerecht zu werden. Sie versuchen in die 24 Stunden, die uns täglich zur Verfügung stehen, so viel wie möglich hinein zu packen aus Angst, etwas zu verpassen und ihr Leben nicht gelebt zu haben. So besteht auch hier der Versuch, die gegebene Zeit subjektiv sinnvoll zu gestalten.

Welches Fazit können wir nun für die Arbeit ziehen?

Zum einen geht es natürlich um die individuelle Begleitung des Klienten, die Anpassung an Bedürfnisse und das Finden eines gemeinsamen therapeutischen Weges. Im Rahmen der Beratungsstelle ist dies durchaus umzusetzen. Anders stellt sich die Situation in Reha-Einrichtungen dar, die sich zunehmend auf Klienten des Typ I einstellen müssen. Klienten, die ein hohes Maß an individueller Begleitung und Struktur benötigen. Klienten, die immer wieder motiviert werden müssen, nicht in alte Verhaltensmuster zu verfallen, weil die positiven Effekte des Clean-Seins ausbleiben. Typ II hingegen kommt in Reha-Einrichtungen meist gar nicht an. Zu groß ist die Angst, die Drogenabhängigkeit publik zu machen, dem Arbeitgeber davon zu berichten, die Kündigung zu riskieren. Hier benötigen wir zusätzlich zu den vorhandenen Konzepten neue Möglichkeiten der therapeutischen Arbeit. Zudem wäre auch eine Enttabuisierung des Crystal-Konsums von Nutzen. Die Angst, die in den Medien verbreitet wird, Horrorbilder und falsche Vorstellungen von den Auswirkungen der „Todesdroge“ erschweren den Weg in ein drogenfreies Leben.


Überflüssiges ausräumen, um Neues wachsen zu lassen

Ulrike Weyer ist Superintendentin des Kirchenbezirks Plauen

Der Sonntag

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Johannes 12, Vers 24

Mein Vater war ein begeisterter Wanderer und Bergsteiger, ich habe das von ihm geerbt, auch auf mich üben Berge eine Faszination aus. Es war aber auch ein schmerzliches Lernen, vor allem, wenn es bergauf ging: Wie oft zeigte er nach oben und sagte: »Da sind wir gleich da.« Und als wir den vermeintlichen Gipfel erklommen hatten, zog sich der Weg weiter bergauf bis zum eigentlichen Gipfel. Heute erinnere ich mich oftmals daran, denn es hat mich gelehrt, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und nicht aufzugeben.

Der Sonntag Lätare ist so ein Zwischenziel: Die Hälfte ist geschafft, nun gilt es, zum Ziel zu gelangen. »Hinauf nach Jerusalem«, schreibt Lukas. Es ist ein anstrengender Weg für Jesus, er führt durch dunkle Täler, durch Schmerz und Verrat, durch Leid und Tod, am Ende steht der Ostermorgen – das neue Leben.

Das Zwischenziel: Es lehrt uns, noch einmal unser Reisegepäck durchzusehen – was haben wir noch alles dabei? Haben wir »ausgeräumt«? Die leeren Worthülsen, die übergroßen Erwartungen, die oberflächlichen Gewohnheiten? So manches kann zurückbleiben.

Der Evangelist Johannes drückt es so aus: »Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein, wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.« Was kann alles sterben, um Raum zu geben für Neues, das wir in uns wachsen lassen?

Das Osterfest steht schon in Sichtweite, aber vor uns liegt noch eine gute Wegstrecke – Zeit, um Platz zu machen für das Samenkorn des neuen Lebens, auf dass es in uns Frucht bringe, hundertfältig.


Die Diakonie Plauen informiert über ihr Intergrationsprojekt Gärtnerei „Grüner Wagen“ Weischlitz und die Arbeit mit psychisch Kranken.

Die Diakonie Plauen informiert über ihr Intergrationsprojekt Gärtnerei „Grüner Wagen“ Weischlitz und die Arbeit mit psychisch Kranken.

Uns als Christen ist es wichtig unseren Glauben nach außen zu tragen. Nicht nur in Predigt und Gottesdienst sondern auch in der praktischen Hilfe für unseren Nächsten. Wie schon der Wortursprung „diakonia“ im griechischen alle Fassetten des Dienstes am Nächsten umfasst.

Wir als Diakonisches Werk- Stadtmission Plauen e. V. verstehen uns als sozialer Dienst der evangelischen Kirche. Unser Auftrag ist gelebte Nächstenliebe. Wir setzen uns für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen ein.

Ein besonderes Projekt ist unsere Gärtnerei „Grüner Wagen“ in Weischlitz.

Hier arbeiten wir seit 2001 gezielt mit Menschen mit psychischen Problemen, Erkrankungen und Schwerbeschädigungen.

Eine psychische Erkrankung stellt auch in unserer modernen Welt ein Stigma dar. Besonders im Berufsleben bekommen Betroffene wenig Chancen und können den Anforderungen, dem Stress der regulären Arbeit kaum genügen.

Für viele bedeutet dass, jahrelange Arbeitslosigkeit, Grundsicherung oder Rente in unterschiedlichen Formen. Damit verbunden auch die Ausgrenzung aus unserer leistungsbezogenen Gesellschaft, fehlende Lebensinhalte, Tagesstruktur und soziale Kontakte. In der entstehenden Isolation und Leere verschlechtern sich oft die vorhandenen Krankheitsbilder.

Genau hier setzt unsere Arbeit im Intergrationsprojekt an. Gezielt bieten wir für diese Gruppe am Rande der Gesellschaft Hilfe in Form von Arbeit und Beschäftigung an. Beschäftigt, beraten und betreut werden Menschen, die dem Druck auf dem 1. Arbeitsmarkt nicht standhalten und wöchentlich nur geringe Arbeitsbelastungen (4-14 Std.) verkraften. Bei der sehr stimulierenden Arbeit mit Pflanzen und Blumen finden Sie einen Weg aus der Isolation, schaffen sich soziale Kontakte und merken, dass sie auch noch gebraucht werden. Unser geschultes Fachpersonal steht jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Den weitaus größten Teil unserer Kosten müssen und wollen wir aus unserer täglichen Arbeit decken. Deshalb ist es wichtig und notwendig, dass wir viele Kunden aus unserer Region für unsere Produkte begeistern, um die Gärtnerei stabil führen zu können. Wir produzieren für unsere Kunden eine breite Palette an Beet- und Balkonpflanzen, in den Sommermonaten verschiedenstes Gemüse aber auch individuelle Floristik für alle Anlässe. Ein Kontakt zu uns lohnt sich auch für Mitbürger, die ihre Garten- oder auch die Grabpflege nicht mehr selbst durchführen können. Wir stehen Ihnen  mit unserem Bereich des Garten-und Landschaftsbaus gern mit Rat und Tat zur Verfügung.

Sie finden uns im Hinzuverdienstprojekt Gärtnerei „Grüner Wagen“ Weischlitz, Gärtnereiweg 41 in 08538 Weischlitz, Telefon 037430/20260, geöffnet täglich von 8:00 bis 17:00 und Samstag von 8:00 bis 12:00 Uhr. Die Aufgaben und Angebote der Diakonie finden Sie auch auf unserer Internetseite www.diakonie-plauen.de oder wir stehen Ihnen gern mit Informationen aber auch mit Beratung und Begleitung über unsere Angebote zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

Dr. Denkewitz
Direktor

Alle packen an

Geteilte Freude, doppelte Freude: die Jugendlichen und ihre Gäste waren am Tag der offenen Tür begeistert vom gelungenen Ergebnis. Der Tirpersdorfer Jugendclub ist nun ein vorzeige Objekts in Sachen Eigenleistungen der jungen Leute. Bürgermeister Rainer Körner (ganz hinten, der Mann mit Brille): „Aus meiner Sicht ist das das beste Ergebnis, was bisher erzielt wurde."

Vogtland Anzeiger 18.03.2015

Tag der offenen Tür im Jugendclub Tirpersdorf: Das Ergebnis macht alle stolz. Die Jugendlichen haben was tolles auf die Beine gestellt.

Von Petra Adler

Tirpersdorf - Probleme mit der Jugend? Die sind längst Geschichte. Als im Oktober 2012 der Bauwagen am Sportplatz dicht gemacht wurde, der von der "Generation 25 plus"genutzt und mehrfach nicht ordnungsgemäß abgesperrt worden war, saßen jüngere Jugendliche mit Pioniergeist schon in den Startlöchern.

Für sie war die neue Eröffnung des Gasthofes ein Glücksfall. Das Wirts-Ehepaar Grummt hatte offene Ohren - und reichlich Platz. Doch der Raum für die Jugend war nicht benutzbar. Viel Arbeit wartete. Was nun? Hilfe ins Boot holen, Sponsoren suchen, Ärmel hoch krempeln.

So lässt sich in Kurzform umreißen, was ab Frühjahr 2013 in der alten Fleischerei geschah. Vor zwei Wochen wurden die letzten Arbeiten beendet.

Am Samstag luden die jungen Macher zum Tag der offenen Tür ein und die Gäste ließen sich nicht lange bitten. Die Jugendlichen freuen sich über Glückwünsche und Geschenke.

Jüngstes Clubmitglied ist der Neunjährige Paul Schmutzler. Die beiden Sechzehnjährigen Moritz Gräßler und Nick Dölling sind die ältesten.laut Moritz haben die Jugendlichen ihr Domizil von Grund auf saniert und 90 bis 95 Prozent selbst aufgebaut.Bildtafeln veranschaulichen dies eindrucksvoll:

30 Quadratmeter ist der Club, für den die Gemeinde rund 130 € pro Monat zahlt. Nochmals 30 Quadratmeter stellt Familie Grummt im Nebenraum zur Verfügung, wo Billard, Darts und Kickertisch einladen. Auch diesen Raum haben die Jugendlichen vorgerichtet. Dafür nutzten sie unter anderem die zwei 48-Stunden-Aktionen. Ansprechpartner war und ist Gabi Appelbohm, Mitarbeiterin der Mobilen Jugendarbeit Schöneck und Umgebung.

Wirtin Manueala Grummt  hat selbst die Jugendleiterkarte und versichert, dass „bis jetzt immer alles prima geklappt hat".

Rund 8000 € an Spenden sind verbucht worden, für jede Unterstützung bedanken sich die jungen Leute. Von Seiten der Gemeinde war man bestrebt, sich bewusst zurück zu halten, wie Bürgermeister Rainer Körner sagt:„Aus meiner Sicht ist das das beste Ergebnis, was bisher erzielt wurde. So werdet ihr das alles ganz anders schätzen. Die Arbeiten waren wichtig und helfen euch auch für die Zukunft", lobte er das große Engagement. „Toll was ihr daraus gemacht habt!", freut sich zu dem Kita-Leiterin Andrea Schiffl über ihre einstigen Schützlinge und hatte einen Gutschein im Gepäck.

„Es gibt nichts auszusetzen", waren sich alle einig: Der neue Tirpersdorfer Jugendklub ist ein Vorzeigeobjekts. Daneben seien Gunzen und Arnoldsgrün gute Beispiele, sagt Gabi Appelbohm, im Angriff genommen werden derzeit Schillbach.

„Chillaxen", Das lieben die jungen Damen und Herren derzeit am meisten in ihren Räumlichkeiten, eine Wortschöpfung aus „chillen" und „relaxen": Das könnte man übersetzen mit etwas rumhängen, sich entspannen, ausruhen, das haben sich die Aktiven auch redlich verdient.


Jugendclub lockt mit Freizeitraum und Aktivitäten

Wirtin Manuela Grummt, Tochter Nancy Grummt, Lea Prager, Moritz Gräßler und Nick Dölling (von links) arbeiteten an der Sanierung des neuen Freizeitraumes mit, der neuen Schwung ins Dorfleben bringen soll. Foto: Christian Schubert

Freie Presse 06.03.2015

TV, Playstation, Billard, Darts und mehr bietet der Jugendclub Tirpersdorf. In zweijähriger Arbeit entstand ein neuer Freizeitraum, der für die Jugend in den nächsten Jahren ein Treffpunkt sein soll.von christian schubert

Tirpersdorf - Es ist geschafft. Die Jugend von Tirpersdorf hat nun einen Hobby/Freizeitraum. So einen gab es bis jetzt im Ort nicht. Deshalb wurden die Jugendlichen aktiv und suchten nach einen Treffpunkt für die Freizeitgestaltung junger Menschen. Im Rahmen der 48-StundenAktion, deren Träger der Vogtlandkreisjugendring ist, entstand im Brunnengasthof ein Jugendraum und ein Billardzimmer. Die ehrenamtliche Aktion nutzten junge Leute im Ort, um sich für einen Club zu engagieren.

Im Brunnengasthof wurden sie fündig. Seit 2012 betreibt Wirtin Manuela Grummt mit Ehemann diese Gaststätte, in der abseits der Gaststube zwei Räume leer standen. Moritz Gräßler kam auf die Idee, wieder etwas mehr Schwung ins Dorf zu bringen und aus den leerstehenden Räumen etwas zu machen. Der 16-Jährige: "In Tirpersdorf trafen sich Jugendliche an einem Bauwagen und tranken dort immer Bier . Einen Platz für Freizeitaktivitäten gab es nicht. Wir wollen mit dem Jugendraum etwas zum Dorfleben beitragen."

Viel Herzblut und Ehrgeiz steckte er mit Freunden in das Projekt. Vor zwei Jahren legten sie bei der Gestaltung des Raumes selbst Hand an. "Wir haben so gut wie alles eigenständig saniert, also Beton gegossen, die Wand aufgebessert und Fliesen gelegt - 10 bis 15 Freunde haben mitgeholfen", sagt Moritz Gräßler. Für die Zukunft seien unter anderem Grillabende, Jugendfeiern sowie gemeinsames Zelten geplant.

Die letzten Arbeitsschritte wurden diese Woche gemacht. Seit Montag ist der Freizeitraum komplett fertig. Auf die Jugendlichen wartet eine Darts-Scheibe, ein TV-Gerät, eine Playstation und ein Billardtisch. Der "Jugendclub Tirpersdorf", wie er jetzt genannt wird, lädt am 14. März zu einem Tag der offenen Tür ein. Da möchte die Dorfjugend ihre neue Räumlichkeit vorstellen. "Wir wollen allen Spendern und Helfern zeigen, was daraus geworden ist. Von 15 bis 18 Uhr laden wir alle Interessierten ein, uns kennenzulernen", so Moritz Gräßler. Er betont: "Wir wollen andere Jugendliche, insbesondere jüngere, für uns begeistern, denn es soll was Nachhaltiges sein. Wir werden älter und neue Jugendliche kommen nach, die in Zukunft davon profitieren sollen."

Die Wirtin des Landgasthofes unterstützte das Projekt von Beginn an. Bis zu 3000 Euro hat sie mit investiert. Sie ist die gute Seele des Hauses. "Der Jugendclub bekommt von uns vergünstigte Preise für Essen und Trinken und bei Problemen kann jeder zu mir kommen", so Manuela Grummt, die sonst eigentlich als Köchin im Brunnengasthof tätig ist.

Die 48-Stunden-Aktion ist ein Projekt des Kreisjugendrings. Innerhalb von 48 Stunden setzen Jugendgruppen gemeinnützige Projekte um. "Sie bekommen ein Legitimationsschreiben, mit dem sie notwendige Materialien als Sachspende erhalten. Die nächste Aktion findet vom 26. bis 27. Mai statt. Jugendgruppen können sich bis 27. April beim Vogtlandkreisjugendring mit ihren Ideen anmelden.


Neue Kontaktzeiten der Mobilen Jugendarbeit

Schönecker Anzeiger Nr. 2

Neue Kontaktzeiten im Büro, Kirchstr. 7:

Dienstag und Donnerstag jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr. Zu diesen Zeiten können auch telefonisch unter: 037464/88934 Termine für Gespräche bzw. Treffen im Einzugsgebiet vereinbart werden.

Bitte meldet euch! Ich freue mich auf euren Anruf.

Gabi Appelbohm
Mobile Jugendarbeiterin
Diakonisches Werk-Stadtmission Plauen e.V.

Die Diakonie Plauen informiert:

Über unsere Hinzuverdienstfirma für psychisch Kranke: Gärtnerei „Grüner Wagen“ Weischlitz

Im Frühjahr möchte Jeder von uns seinen Garten mit Blumen, Pflanzen und Sträuchern neu gestalten. Vielleicht benötigen Sie auch eine Balkonbepflanzung,  suchen geeignete Pflanzen oder möchten die Bepflanzung nicht selbst erledigen..

Unser Projekt „Grüner Wagen“ in Weischlitz möchte Sie gerne zu einem Besuch einladen und unsere Produkte vorstellen.

Unter ca. 2900 m² Gewächshausfläche ziehen wir Pflanzen selbst an. Je nach Jahreszeit können Sie bei uns Pflanzen, Sträucher aber auch selbstgeerntete Tomaten, Gurken, Kürbisse oder Paprika erwerben. In unserer Hinzuverdienstfirma „Grüner Wagen“ Weischlitz beschäftigen wir vorrangig psychisch Kranke und psychisch kranke Schwerbehinderte im Haupt- oder Nebenerwerb. Viele unserer Mitwirkenden in der Gärtnerei sind glücklich und froh über eine sinnvolle Tagesstruktur, und über die Beschäftigung in unserer Hinzuverdienstfirma. Eine sinnvolle Beschäftigung und Tagestruktur hilft den Psychisch Kranken ihre Persönlichkeit zu stabilisieren, Kontakt zu anderen Menschen herzustellen und etwas für ihr Selbstwertgefühl zu tun. Wir können immer wieder feststellen, dass durch die sinnvolle Beschäftigung Krankenhausaufenthalte vermieden werden und die Phasen des Wohlergehens und der Arbeitsfähigkeit sich verlängern.

Deshalb ist es wichtig und notwendig, dass wir viele Kunden aus unserer Region für unsere Produkte begeistern, um die Gärtnerei stabil führen zu können. Ein Kontakt zu uns lohnt sich aber auch für Mitbürger, die ihren Gartenarbeit oder auch die Grabpflege nicht mehr selbst durchführen können. Wir stehen Ihnen  mit unserem Bereich des Garten-und Landschaftsbaus gern mit Rat und Tat zur Verfügung.

Sie finden uns im Hinzuverdienstprojekt Gärtnerei „Grüner Wagen“ Weischlitz, Gärtnereiweg 41 in 08538 Weischlitz, Telefon 037430/20260, geöffnet täglich von 8:00 bis 17:00 und Samstag von 8:00 bis 12:00 Uhr.

Die Aufgaben und Angebote der Diakonie finden Sie auch auf unserer Internetseite:

www.diakonie-plauen.de

oder wir stehen Ihnen gern mit Informationen aber auch mit Beratung und Begleitung über unsere Angebote zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

Dr. Denkewitz
Direktor

Geldsegen für elf Projekte

Aus dem Erlös des Adventskalenderverkauf im vergangenen Jahr erhielten elf Projekte Unterstützung der Rotarieer im Vogtland. Foto: ie

Vogtland Anzeiger 15.03.07

Plauen - Die drei vogtländischen Rotary-Clubs haben am Donnerstagabend die Erlöse aus dem traditionellen Adventskalender an elf soziale und Kulturelle Projekte in der Region übergeben. In den Räumen der Volksbank Vogtland begrüßte Vorstand Andreas Hostalka die Gäste und dankte Daniel Dornig, der sich mit großem Engagement in die Gestaltung des Adventskalenders eingebracht habe. 15000 Euro kamen durch den Verkauf zusammen und konnten nun durch die drei „Filialen" des Serviceclubs im Vogtland weitergereicht werden. So überreichte der Sekretär des Rotary-Clubs Auerbach, Dr. Peter Weiß, jeweils 2000 Euro an die Stadt Auerbach für die Mehrgenerationenarbeit des Familienverbandes und für ein Spielhaus im evangelischen Kindergarten an die St. Laurentius-Kirchgemeinde. Falk Künzel vom Rotary-Club Oelsnitz/Voigtsberg übergab Spendenschecks über jeweils 500 Euro an den Förderverein Schloss Voigtsberg, an das Diakonie-Kompetenzzentrum für Suchtfragen für erlebnispädagogische Angebote für Kinder suchtkranker Eltern, an den Verein „Leser helfen - Bürger helfen" sowie an die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Plauen als Grundstock für die anstehende Orgelsanierung. 600 Euro gehen an das „Kids-Camp", in dem unter anderem auch zwei Kinder aus dem Jugendhilfeheim Jocketa, einen kurzen Ferienaufenthalt genießen können, sowie 1400 Euro an das Kinder- und Jugendzentrum „Goldene Sonne" in Oelsnitz, wo das Geld in ein Projekt zum gesunden Kochen mit Kindern und Jugendlichen fließen soll. 

Der Plauener Rotary-Club überreichte in Person von Andreas Hostalka drei Schecks. Der Theaterförderverein Plauen freute sich ebenso über 3000 Euro zur weiteren Sanierung des Löwel-Foyers im Plauener Musentempel, wie das Jugendhilfezentrums Jocketa für die neue Möblierung der Gemeinschaftsräume. 2100 Euro erhielt der Verein Unikat
aus Plauen, der in den Weberhäusern Kinderkunstprojekte durchführt.

Die Rotary-Clubs im Vogtland haben insgesamt 115 Mitglieder und sorgten in den vergangenen Jahren für die Realisierung zahlreicher Projekte, wie beispielsweise des Bärensteinturmes oder des Klostermarktbrunnens in Plauen oder die Ausstattung verschiedener Schulen mit Trinkbrunnen. ie


Rotary Clubs übergeben 15.000 Euro

Projektleiterin Michele Bärthel (rechts) und Sozialarbeiterin Diana Simon (links) vom Diakonischen Suchtkompetenzzentrum mit Andreas Hostalka, Präsident des Plauener Rotary-Clubs.

Freie Presse 07.03.2015

Adventskalender-Erlös geht an soziale Projekte

Plauen - 15.000 Euro haben die vogtländischen Rotarier am Donnerstagabend an elf soziale Projekte übergeben. Das Geld wurde vergangenen November beim Verkauf des Adventskalenders der Rotary Clubs der Region eingenommen. 3000 Stück gingen über die Ladentische der "Freie-Presse"-Geschäftsstellen, fast doppelt so viele wie 2013 bei der ersten Auflage der Aktion.

Die meisten Verbände und Vereine verrieten am Donnerstagabend schon, was sie mit dem Geld vorhaben: So werden beispielsweise die 2000 Euro, die der Kindergarten der evangelischen Kirche Auerbach erhalten hat, in den Bau eines Spielhauses fließen. Das Jugendzentrum Jocketa steckt seine 3000 Euro in neue Möbel für seinen Gemeinschaftsraum - jene, die jetzt dort stehen, sind 30 Jahre alt. Beim Projekt Schildkröte des Diakonischen Kompetenzzentrums für Suchtfragen kümmern sich die Verantwortlichen um Kinder aus Drogenfamilien. Die Spende von 500 Euro fließt in Erlebnispädagogik, um das Gruppengefühl zu stärken.

Weitere Spenden gingen an den Theaterförderverein (3000 Euro), die Weberhäuser Plauen (2100 Euro), die Volkssolidarität Plauen/Oelsnitz (1400 Euro), den Verein Urlaubskinder (600 Euro), die Plauener Lutherkirche (500 Euro), den Förderverein des Schlosses Voigtsberg (500 Euro), sowie an den Verein "Leser helfen" (500 Euro). (kej)


Helau und Alaaf!

Diakonie Online

Die ausgelassene Faschingsfeier im „Maria-Magdalenen-Haus“ in Weischlitz mit den fantasievollen und in den vorherigen Wochen selbstgefertigten Kostümen sowie dem abwechslungsreichen Programm u.a. mit den  „Rockenden Socken“ war ein Volltreffer in Sachen Stimmung für unsere Bewohner.

„Gott sei Dank ist das bei uns nicht so“ witzelten einige Bewohner über die von unseren Mitarbeitern liebevoll vorbereitete und aufgeführte Parodie über „Sparmaßnahmen im Pflegeheim“.

Vielen Dank an alle Mitarbeiter, die sich engagierten, dass der Tag ein Highlight wurde!


In den Gewächshäusern hat der Frühl ing E inzug gehalten

Foto: Ellen Liebner

Freie Presse 25.02.215

Primeln, Stiefmütterchen  und Vergissme innicht wer den  in  der Gärtnerei Grüner Wagen  in Weischlitz - im Foto Annett Völz (l inks) und Sissi Will - für  den Verkauf selbst produziert. Die Primelzeit steuert auf ihren Höhepunkt zu. Die Pflanzen stehen  in voller Blüte und müssen nun nach und nach raus aus dem Gewächshaus. Angeboten wer den sie  in kräftigen Farben. M indestens noch bis Ende März sollen sie verkauft wer den, dann ist Stiefmütterchenzeit. Die von  der Diakonie Plauen bewirtschaftete Gärtnerei bietet auch zugekaufte Frühjahrsblüher wie Narzissen, Tulpen und Hyaz inthen an. Bis zu30 Menschen arbeiten je nach Jahreszeit  in  der Gärtnerei - überwiegend Menschen mit psychischer Erkrankung o der an deren lebense inschränken den Beh in derungen.  In dem Betrieb erhalten diese Menschen e ine Beschäftigung mit tagesstrukturiertem Ablauf, berichtete  der Direktor  der Diakonie Plauen, Hartmut  Denkewitz.


Informationen zu Vergütungen von Pflegefachkräften in der Diakonie

Diakonie Online 28.01.2015

Die Diakonie Plauen ist auch im Vogtland für Pflegefachkräfte finanziell attraktiv!!

In den am 27.01.2015 veröffentlichten Statistiken über die Verdienstmöglichkeiten von Pflegefachkräften, wie Altenpflegerinnen und Altenpfleger, schnitten die neuen Bundesländer mit einem durchschnittlichen Verdienst in Höhe von 1945,00 € für Altenpfleger, sehr niedrig ab.

Wir als Diakonie Plauen und Diakonie Sachsen liegen, mit einem Einstiegsgehalt von 2293,71 € für Vollzeitkräfte und Aufstiegsmöglichkeiten bis 2660,70 € (Stand Januar 2015), weit über diesen Grenzen.

Zusätzlich erhalten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Jahressonderzahlung von bis zu einem Monatsgehalt und daneben monatliche Zulagen und Zuschläge.

Interessant ist ebenfalls die abgeschlossene Zusatzversorgung in der Alterssicherung für alle Mitarbeiter.

Hier zahlen wir als Diakonie 4,8 % des Bruttogehaltes in die Altersversorgung unserer Mitarbeiter/-innen ein, dies bedeutet mindestens 110,00 €.

In der ambulanten und stationären Pflege ist eine sehr schwierige und aufopferungsvolle Arbeit zu leisten und es werden hohe Anforderungen an die Mitarbeiter gestellt. Dies soll sich im Rahmen der Möglichkeiten für uns als Diakonie auch in der Vergütung für die Mitarbeiter widerspiegeln.

Dr. Denkewitz
Direktor

Besuch unserer Landtagsabgeordneten Frau Juliane Pfeil

Diakonie Online 26.01.2015

Am 20.01.2015 konnten wir Frau Juliane Pfeil, Landtagsabgeordnete der SPD im Markuskeller der Markusgemeinde in Plauen begrüßen.

Das Diakonische Kompetenzzentrum für Suchtfragen gGmbH (DKZS gGmbH) hat seit dem 01.08.2013 ein Projekt „sCHILDkröte“ im Markuskeller installiert und führt dort Beratung und Begleitung für Kinder und Jugendliche aus besonders sozial schwierigen und suchtbelasteten Familien durch.

Unsere Landtagsabgeordneten aus Plauen engagierten sich für dieses Projekt und so erfolgte, nach erneuter Antragstellung durch das DKZS gGmbH, kurz vor Weihnachten eine weitere Genehmigung des Projektes über das Jahr 2014 hinaus.

Frau Pfeil informierte sich bei unseren Mitarbeiterinnen Frau Bärthel und Frau Simon über die Arbeit im Projekt „sCHILDkröte“ und übergab einen Scheck in Höhe von 200 € für die finanzielle Unterstützung unserer Aufgaben.

Der Geschäftsführer Dr. Denkewitz war bei dem Gespräch anwesend und informierte über die grundsätzlichen Aufgaben und Finanzierung dieses Projektes und der Suchtberatungs- und – behandlungsstellen im Vogtlandkreis.

Dr. Denkewitz
Geschäftsführer

Geburtstagsfest für Herrn Robert Hager

Diakonie Online 26.01.2015

Am 16.01.2015 konnten wir den 95. Geburtstag von Herrn Robert Hager gemeinsam feiern.

Wir wünschen Herrn Robert Hager alles Gute, Gesundheit, Schutz und Segen im neuen Lebensjahr.

Die Familie Hella und Robert Hager ist die Stifterfamilie der Hager- Oheim- Stiftung Plauen, die die Kinder und Jugendarbeit der beiden Diakonischen Träger, Diakonisches Werk – Stadtmission Plauen e. V. und der Diakonie Hof fördern möchte.

Gleichzeitig hat sie durch den Neubau zweier Häuser zur Innenstadtgestaltung in Plauen beigetragen.

Gemeinsam mit den Mitbewohnern des Wohnhauses Seestraße 6 und den Direktor der Diakonie Plauen konnten wir im Cafe Mone feiern. Danach gab es noch Kaffeetrinken im Gemeinschaftsraum des Betreuten Wohnens der Hager-Oheim-Stiftung.

Unter anderem konnte Herr Hager den beliebten Star der Volksmusik Eberhardt Hertel als Gast begrüßen. Beide Familien pflegen eine familiäre Freundschaft.

Dr. Denkewitz
Direktor

Information zum Jugendclub Tirpersdorf

Amtsblatt Bergen Theuma Tirpersdorf Werda - Ausgabe 01/2015

Auch 2014 nahm der Jugendclub wieder an der 48h- Aktion teil und konnte auf zahlreiche Sponsoren und Unterstützer zählen. Auf Grund der Platzkapazität im Amtsblatt verzichte ich auf eine ausführliche Darstellung (vgl. Artikel „Jugendliche 48 Stunden aktiv“) und verweise an dieser Stelle auf den „Tag der offenen Tür“ am 14.3.2015. Dort können sich alle Interessierte ein gutes Bild machen, was die Jugendlichen in Eigenleistung geschaffen haben. Es hat lange gedauert und einen solchen Tag hatten sie schon im letzten Jahr angedacht, aber sie sind eben auch sehr eigen und wollten erst alles komplett fertig haben. Man möge es ihnen bitte nachsehen!

Die Sponsoren der letzten beiden Jahre werden persönlich eingeladen. Die Jugendlichen werden Plakate mit Zeit und Angeboten im Ort für alle Einwohner aushängen.

Aus gegebenem Anlass hier noch mal ein Hinweis von meiner Seite: Der Jugendclub Tirpersdorf im Brunnengasthof ist eine Begegnungsstätte für Kinder und Jugendliche des Ortes und kann von allen besucht und genutzt werden. Die Gemeinde bezahlt dafür die Raummiete. Allerdings muss sich an eine mit den Jugendlichen gemeinsam ausgehandelte Clubordnung gehalten werden.

Also bitte: HEREINSPAZIERT!

Gabriele Appelbohm
Mobile Jugendarbeiterin im Raum Schöneck und Umgebung Diakonisches Werk- Stadtmission Plauen e.V.