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Werden Sie Mitglied in der Diakonie Plauen

Insbesondere für die Beratungsangebote, weitere Betreuungsangebote für Behinderte, Wohnungslose, sozial schwache Mitbürger und für  viele weitere Projekte der Diakonie, sind erhebliche Eigenmittel bereit zu stellen, die nur aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert werden können.

Wir würden uns freuen, wenn Sie Mitglied der Diakonie Plauen werden und somit unsere Aufgaben unterstützen und damit auch  Ihre Verbundenheit zu unserem Verein bekunden.

Wir bedanken uns für Ihre Mithilfe.

Mit freundlichem Gruß

Dr. Denkewitz
Direktor
 

Zum Mitgliedsantrag

Fahrdienstservice

Ab sofort können Sie unseren Fahrdienst (Mietwagenservice) wieder in Anspruch nehmen!

Diakonie - Sozialstation

Tel: 03741 7193860

wietere Infos und Preise

Öffnungszeiten unserer Gärtnerei "Grüner Wagen" Weischlitz

Gärtnereiweg 41
08538 Weischlitz
 
Tel: 037436 20260
Fax: 037436 20205
e-Mail: gaertnerei@diakonie-plauen.de 
 
Mo - Fr 09:00 Uhr bis 18:00 Uhr
Sa 09:00 Uhr bis 12:00 Uhr

 

 

20 Jahre Altenpflegeheim „Am Komturhof“– Jubiläum feiern einmal anders

Diakonie Online 22.01.2019

Am 01.11.1999 öffneten sich die Türen unseres Altenpflegeheimes „Am Komturhof“ in Trägerschaft des Diakonischen Werkes-Stadtmission Plauen e.V. In diesem Jahr denken wir an die vielen Mühen der Bauphase und an die vergangenen 20 Jahre.

In Zeiten schwieriger gesetzlicher Rahmenbedingungen und in Zeiten des Personalmangels in der Pflege ist die Arbeit in einem Altenpflegeheim täglich eine neue Herausforderung. Wenn wir auf die 20 Jahre in unserem Komturhof zurückblicken, gab es trotz der manchmal schwierigen Zeiten immer wieder viele Höhepunkte. In den vergangenen Jahren haben wir uns im Bereich der Palliativpflege weiterentwickelt und konnten viele Palliativpatienten und deren Angehörige auf ihrem Weg begleiten.

Besondere Höhepunkte waren für uns, wenn uns gelungen ist, mit Hilfe und Unterstützung externer Kooperationspartner Bewohner in ihrem Genesungsprozess soweit zu unterstützen, dass für sie eine Pflege in der eigenen Häuslichkeit wieder möglich wurde.

Die vergangenen 20 Jahre haben uns gestärkt und haben uns in unserer Arbeit wachsen lassen. Wir sind dankbar für die vergangene Zeit und blicken zuversichtlich auf die Zukunft. Ein Jubiläum ist immer ein Anlass zum Feiern. Wir möchten diesen Anlass nutzen um auf andere Weise die Dankbarkeit für die vergangene Zeit zum Ausdruck zu bringen. Wir möchten als Mitarbeiter, Bewohner und Angehörige gerne soziale Projekte unterstützen und damit den vergangenen 20 Jahren die entsprechende Würdigung geben.

Wir gründen am 12.02.2019 unser Trauercafé mit der Unterstützung vom Hospiz- und Beratungsdienst Nächstenliebe e.V.

Jeden zweiten Dienstag eines Monats zwischen 15 und 17 Uhr bieten wir Trauernden die Möglichkeit des gegenseitigen Austauschs und geben den Rahmen und die Begleitung in der Trauerphase. Bei bestehendem Interesse wenden Sie sich bitte an uns.

Im Verlauf unseres Jubiläumsjahres haben wir die Unterstützung von weiteren drei Projekten geplant. Unsere Dankbarkeit soll Mensch, Tier und Umwelt gleichermaßen zu Gute kommen. Wir werden Sie im Jahresverlauf rechtzeitig informieren und freuen uns schon jetzt über Ihre Unterstützung. Aktuelle Informationen finden Sie auf unserer Homepage: www.diakonie-plauen.de

Alina Rudert (Heimleiterin) und Ulrike Weber (Pflegedienstleiterin)

Stationshilfe / Reinigungskraft gesucht

Stellenbezeichnung:       Stationshilfe / Reinigungskraft gesucht
Bereich: Altenpflegeheim "Maria-Mafdalenen-Haus" Weischlitz
Arbeitszeit: 20 - 30 Sth auch am Wochenende
:Gesucht ab: 01.03.2019
 

Inhalt der Stelle:

  • Reinigung und Desinfektion der Bewohnerbereiche nach dem hausinternen Reinigungs- und Desinfektionsplan

  • unterstützende hauswirtschaftliche Tätigkeiten auf den Wohnbereichen

  • Austeilen der Speisen (Vollkost, Schonkost, Diät) und Getränke inkl. Nachbereitung der Mahlzeiten

Wir bieten:

  • ein vielseitiges Aufgabenfeld und die Integration in ein motiviertes und engagiertes Team
  • Vergütung nach AVR DW EKD Fassung Sachsen mit stetiger Entgeltanpassung
  • Entgelt je nach Ausbildung und Beschäftigungszeit von mindestens 1.357,88 € / 30h (Stand 1.7.2018)
  • betriebliche Altersversorgung von mindestens 5,1 % des monatlichen Brutto-Verdienstes
  • Urlaubsanspruch von mindestens 29 Tage
  • Gehaltszahlung bereits zur Mitte des laufenden Monats
  • Umfangreiches Zuschlagssystem nach AVR
  • Kindergeldzuschlag pro Kind
  • Aus- und Weiterbildungsangebote und das Angebot der beruflichen Weiterentwicklung

Anforderungen:

  • Flexibilität und Belastbarkeit
  • Engagement, eigenverantwortliches Arbeiten sowie Teamfähigkeit
  • Einfühlungsvermögen sowie positive und empathische Arbeitsweise mit unseren Bewohnern
  • Mitgliedschaft in einer Kirche wünschenswert
  • Identifikation, Achtung und Mittragen der christlichen Werte

Bewerbungen an:           

Diakonisches Werk – Stadtmission Plauen e.V.
Herr Direktor Dr. Denkewitz
Geschäftsstelle
Friedenstraße 24
 
08523 Plauen
 
Altenpflegeheim „Maria-Magdalenen-Haus“
Gärtnereiweg 41
 
08538 Weischlitz
mmh@diakonie-plauen.de

Pflegefachkraft gesucht

Stellenbezeichnung:      
Pflegefachkraft
Bereich:
Altenpflegeheim "Am Komturhof" in Plauen
Arbeitszeit:
32h
Zeitlicher Einsatz:
nach Vereinbarung
Inhalt der Stelle:
stationäre Pflege nach SGB XI
XI

 

Anforderungen:

  • Ausbildung als Staatlich anerkannter Altenpfleger/in oder
  • Staatlicher geprüfter Gesundheits-und Krankenpfleger/in
  • Entlohnung nach Tarif der AVR DW EKD Sachsen
  • Flexibilität und Kreativität
  • Engagement und Eigeninitiative
  • Belastbarkeit in Krisensituationen
  • freundlicher, ruhiger Umgang mit Patienten sowie Teamfähigkeit
  • ordentliches, umsichtiges Verhalten beim Verrichten der geforderten Tätigkeiten  
  • Gesundheitszeugnis
  • Polizeiliches Führungszeugnis

Bewerbungen an:

Diakonie Geschäftsstelle
Friedenstraße 24
08523 Plauen
 
Tel: 03741 15390
Fax: 03741 153929
e-Mail: info@diakonie-plauen.de    
 
 
Altenpflegeheim "Am Komturhof"
Schulberg 4
08523 Plauen

Tel: 03741 1650
Fax: 03741 1651111

Diakonie Online 19.12.2018

Weihnachtsmarkt -ein Ort des Friedens, der Vorbereitung auf das Weihnachtsfest, aber auch ein Ort der vor Terroranschlägen geschützt werden muss und einer starken Polizeipräsenz bedarf.  

Möge Frieden in dieser Welt  einkehren.

Gott spricht:

„Suche Frieden und jage ihm nach!“

aus Psalm 34,15

Sehr geehrte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, liebe Mitglieder,

die Sehnsucht nach Frieden verbinden wir Christen eng mit dem Weihnachtsfest und der Geburt Jesu Christi. Jesus Christus ist als Kind zu uns auf diese Welt gekommen, um Frieden in dieser  Welt zu stiften und in unsere Herzen zu bringen.

Der Blick auf den Weihnachtsmarkt in Plauen soll uns ein wenig auf diese  Suche nach dem inneren Frieden einstimmen. In unserer realen Welt sieht es sehr oft leider nicht so friedlich aus. Offene kriegerische Auseinandersetzungen in vielen Ländern dieser Welt, Terror und Angst, welche auch immer mehr unser als sehr friedlich angesehenes Europa erreicht haben, aber auch das Miteinander sind oftmals eher von Auseinandersetzungen als von einem friedlichen Umgang geprägt.

Ursachen gibt es dafür viele und sind in der Regel nicht einfach auszumachen.  Warum verüben Geflüchtete in Deutschland Terror und verbreiten Angst, obwohl sie gerade aus ihren Länder davor geflohen sind?  Warum wird in Deutschland von einigen versucht, dieser Gewalt mit Gegengewalt und blindem Hass gegenüber Fremden zu begegnen?

Oftmals führt auch die Überforderung in der Arbeit und der Familie zu Aggressivität und Unfrieden beim Einzelnen, welche sich dann wiederum im Miteinander in der Familie oder auf Arbeit überträgt, oder in Auseinandersetzungen ausbricht.

Schon im Alten Testament muss es ähnliche Situationen gegeben haben. Nicht umsonst gibt der Psalmbeter das Wort Gottes „Suche Frieden und jage ihm nach!“ weiter. Aber, der Bibelspruch ist keine Feststellung oder traurige Situationsanalyse, sondern er ist ein klarer Auftrag an uns

den Frieden in dieser Welt zu suchen
-und hier sehr aktiv ausgedrückt-
ihm nachzujagen.
 

Die Botschaft der Bibel kann uns die Kraft geben, diesem Ziel, Frieden in diese Welt zu bringen, näher zu kommen.  Wir dürfen zu Gott beten und ihn um Unterstützung und Hilfe bitten.  Ganz wichtig ist es, auf den Nächsten zuzugehen, ihm die Hand zu reichen und um Vergebung für zugefügtes Leid zu bitten und gleichzeitig aber auch anderen Menschen zu vergeben, die uns Leid angetan haben. Es gehören oftmals viel Mut und Kraft und Liebe dazu.

Gerade als Mitarbeiter der Diakonie dürfen wir in unserem Dienst Alte, Kranke, sozial Schwache, aber auch Alleingelassene mit unserer Hilfe und unserem fachlichen Können und Wissen begleiten und unterstützen und ihnen somit ein Stück Frieden geben.  Gleichzeitig haben wir unter dem Schirm dieser Jahresslosung auch die Chance, unserem Nächsten im Dienst anzusprechen, mit ihm gemeinsam zu beten, das Wort Gottes zu hören und im guten Miteinander Anliegen und Aufgaben zu lösen.

Als Direktor und im Auftrag unseres Verwaltungsrates danke ich allen Mitarbeiterinnen, Mitarbeitern und Ehrenamtlichen in der Diakonie Plauen und den vielen mit uns gemeinsam Tätigen für ihr Engagement im Vertrauen auf Gott und in ihrem Dienst am Nächsten.

Ich wünsche Ihnen und Ihren Familien eine gesegnete Zeit und ein friedliches und friedvolles Jahr 2019.

Ihr Dr. Denkewitz

Gesucht wird Assistent (m/w) der Geschäftsführung

Diakonie Online 03.11.2018

Das Diakonische Werk-Stadtmission Plauen e.V. und seine angeschlossenen Träger unterstützen Menschen in schwierigen Lebenssituationen in der Stadt Plauen und in weiten Teilen des Vogtlandkreises. Über 200 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dafür verschiedensten Einrichtungen tätig

Wir suchen ab 1.6.2019 spätestens zum 31.12.2019

einen Assistent (m/w) der Geschäftsführung als Vorbereitung auf die spätere Tätigkeit als Verwaltungsleiter/Vorstand

Ihre Bewerbung nehmen wir gern unter:

Diakonische-Werk Stadtmission Plauen e.V.
Friedensstr. 24,
 
08523 Plauen
 
dr.denkewitz@diakonie-plauen.de

entgegen.

Weitere Informationen erhalten Sie ebenfalls unter den angegebenen Adressen.

Pressemitteilung

Diakonie Online 05.11.2018

Einstellung der Beratungs-und Betreuungsarbeit für Migranten und Asylsuchende

Innerhalb eines gemeinsamen Projektes bzw. einer Förderung zwischen dem Jobcenter Vogtland und dem Diakonischen Werk-Stadtmission Plauen e.V. konnten seit Beginn  2015 mehrere Arbeitsplätze in der Beratungsstelle für Asylsuchende, Friedenstraße 24 in 08523 Plauen, aufgebaut werden.

Insbesondere wurden Aufgaben, wie:

  • Betreuung und Begleitung von Asylsuchenden in Einzelfallhilfe
  • Beratung und Unterstützung beim Ausfüllen von Anträgen und Formularen
  • Vermittlung von Kontakten
  • Angebote von ehrenamtlicher Tätigkeit innerhalb der Diakonie Plauen
  • Hilfe und  Unterstützung bei der Wohnungssuche, Arbeitssuche,…
  • Angebot der Bereitstellung von gebrauchten Möbeln und Kleidungsstücken

umgesetzt.

Diese Hilfeangebote wurden insbesondere unter den Bedingungen des damaligen hohen  Flüchtlingsaufkommens auch in Plauen projektiert und gemeinsam mit dem Jobcenter aufgebaut.

Die großzügige Förderung des Jobcenters endet zum 30.11.2018. Trotz vielfältiger Bemühungen unsererseits sind über diesen Zeitraum hinaus bisher keine weiteren Förderungen möglich bzw. noch nicht entschieden, sodass das  Projekt vorerst eingestellt werden muss. Durchschnittlich nutzten ca. 400 Asylsuchende und Migranten pro Monat unsere Angebote in der Friedensstraße 24.

Die Beendigung dieses Projektes  wird einen erheblichen Einschnitt innerhalb  der Hilfsangebote für Migranten und Asylsuchende in der Region bedeuten.

Mit dieser Pressemitteilung möchten wir nochmals alle Fördermittelgeber  ermutigen und auffordern mit uns gemeinsam nach Möglichkeiten einer weiteren Förderung zu suchen und zu ringen, da dieses Angebot dringend notwendig ist.

Dr. Denkewitz
Direktor

Bauvorhaben City- Wohnpark Straßberger Straße in Plauen

Diakonie Online

Zum 1.3.2018 starteten wir das Bauvorhaben Tagespflege und betreutes Wohnen an unseren jetzigen Standort City Wohnpark in der Straßberger Straße 64 in Plauen. Mittlerweile ist der Kellerabschnitt fertiggestellt und es beginnen die Arbeiten in der ersten Etage.

Wir freuen uns über diesen zügigen Bauablauf und danken an dieser Stelle der Baufirma Reiher und ihren Subunternehmen und dem Architekten Herrn Sünderhauf für ihr Engagement und ihre gute Arbeit. Am 25.4.2018 konnten wir den Grundstein legen und erwarten noch in diesem Jahr das Richtfest bzw. die Rohbauabnahme.

 

09.07.2018
Dr.Denkewitz
Direktor
 

Einladung zum Begegnungstag für Aussiedler am 15. September 2018 in Plauen

Diakonie Online

„Heilende Quellen“ – unter diesem Thema lädt die Evangelisch-Lutherische Landeskirche Sachsens die Spätaussiedlerinnen und Spätaussiedler des Freistaates Sachsen zu einem Begegnungstag nach Plauen ein. An diesem Tag trifft die Kultur der Russlanddeutschen auf die Kultur des Vogtlandes, in der Quellen und Wasser eine wichtige Rolle spielen. Der Aussiedlertag findet bereits seit 22 Jahren statt, inzwischen nehmen sogar Aussiedler aus Thüringen und Sachsen-Anhalt daran teil, so dass an diesem Tag etwa 600 Gäste erwartet werden. Er dient zum einem dem persönlichen Austausch unter den Spätaussiedlern, zum anderen soll er Kontakte mit Einheimischen ermöglichen. 

Deshalb sind die Plauener als Gäste des Begegnungstages herzlich willkommen!

 

Aus dem Programm:

  • 10.00 – 10.30 Uhr: Eröffnung mit Morgenandacht - St.-Johannis-Kirche
  • 11:00 – 12:30 Uhr: Heilende Quellen – Festveranstaltung, in der es um die Heilquellen des Vogtlandes, aber auch um Quellen, die zu Freiheit ermutigen sowie um persönliche Kraftquellen gehen wird - Malzhaus
  • 11.00 – 13.00 Uhr: Kinderprogramm – abwechslungsreiches Programm rund um das Thema Brunnen mit einem Mini-Stadtrundgang - St.-Johannis-Kirchgemeindehaus, Johannissaal
  • 14.00 – 14.30 Uhr: Gebetsversammlung – Lutherkirche
  • 11.00 – 14.30 Uhr: Open Air – buntes Bühnenprogramm mit Aussiedlerchören und Tanzgruppen - Altmarkt
  • 11.00 – 14.30 Uhr: Markt der Möglichkeiten – Präsentation kirchlicher Werke (Diakonie und Caritas) sowie von Vereinen aus nah und fern - Altmarkt
  • 15.00 – 16.15 Uhr festlicher Abschluss-Gottesdienst, in dem Landesbischof Dr. Carsten Rentzing predigt und Aussiedlerchöre zu hören sein werden (mit Kindergottesdienst) – St.-Johannis-Kirche

Reisebeschreibungen aus dem Vogtland

Diakonie Online

Seit vielen Jahren unternehmen die Stadtmissionsdirektorinnen und -direktoren einmal jährlich einen Ausflug gemeinsam durch unser Land.

Vorrangig nutzen sie dabei das Fahrrad, aber es gab auch schon Reisen mit dem Paddelboot und zu Fuß. Nachdem bereits im vergangenen Jahr eine Wandertour durch das sächsische Vogtland im romantischen Kemnitztal die Teilnehmer begeisterte, machten wir uns diesmal mit dem Rad auf den Weg.

Ich organisierte eine Radtour rund um Gefell mit Übernachtung in Blankenberg. Drei der vier vogtländischen Provinzen mit der Provinz Sachsen, Provinz Bayern/Oberfranken und Provinz Thüringen befuhren wir mit den Rad länderübergreifend. Bis zum böhmischen Vogtland hat es nicht mehr gereicht, aber da alle Mitfahrer von dieser Landschaft begeistert waren, findet sich vielleicht auch irgendwann mal die Möglichkeit das böhmische Vogtland in die Tour einzubeziehen und mit zu bereisen.

Start- und Zielpunkt war Gefell.

In der Skizze die Gefeller Kirche mit der „alten Schule“ als Beginn unserer Tour.

Zuerst fuhren wir Richtung Osten bergan und hielten zum ersten Mal nach wenigen Kilometern in Straßenreuth, Frau McCabe berichtete uns über vogtländische Begriffe, die das Umfeld skizzierten. Straßenreuth ist eher eine Ansammlung von drei Häusern als ein kleines Dorf. Auf vogtländisch „sie dich führ (vor)“, oder so ähnlich. Umzäunt wird Straßenreuth leider von über 40 Windrädern. Jedes der 3 Länder genehmigte mindestens 20 ohne Berücksichtigung der Interessen und Entscheidungen der anderen Länder oder gar der Bewohner in den umliegenden Dörfern.

Der Weg führte uns in den nächsten zwei Tagen mehrfach entlang der ehemaligen innerdeutschen Grenze auf dem ehemaligen Kolonnenweg. Bereits zu Beginn der Reise berichtete ich vom ersten wichtigen Ziel, des, dem  Drei-Freistaaten-Stein.

Leider waren die meisten Radler enttäuscht über diesen kleinen maximal 50 cm hohen Granitblock. Aber so einen Drei-Freistaaten-Stein gibt es nicht oft in Deutschland. Auch grenzen wohl nur 16 mal drei Bundesländer gemeinsam aneinander. Mit ein wenig Erzählen, konnte ich doch diesen wichtigen Punkt etwas aufwerten. Genau an diesem Punkt wurde uns ganz deutlich, dass wir das sächsische, thüringische und bayerische Vogtland befahren. Starteten wir in Thüringen, fuhren wir kurz durch Sachsen, überquerten wir nun die Grenze nach Bayern. Übrigens die Grenze wurde hier 1524 im „Gefeller Frieden“ festgelegt und nicht 1945 durch Russen und Amerikaner.

Typisch für das Vogtland sind die vielen mehr oder minder hohen Berge, so dass es kaum eine gerade ebene Strecke gibt, sondern wir entweder bergauf oder bergab fuhren. Wir durchquerten Münchenreuth und vielleicht hatte der eine oder der andere von uns das große Gut linker Hand in Münchenreuth gesehen, das mittlerweile auch eine Behindertenwohnstätte ist. Es erinnert an 2 Herrscherdynastien im hiesigen Vogtland, den Familien von Sack und von Feilitsch.

Nachdem wir die Bundesstraße B2 bei Hochdorf überquerten, fuhren wir das steilste aber auch längste Stück hinab zur Saale und überquerten diese bei Joditz. Hier hatten wir unseren ersten längeren Aufenthalt im Gasthof Kraus. Da es relativ warm an diesem Freitag war, bestellten alle erstmal ein großes Glas Wasser oder Schorle. Die meisten von uns widmeten sich auch dem gut schmeckenden hausgebackenen Kuchen.

Hier verweilten wir mindestens 1 Stunde und konnten bereits dort beginnen, die Gesprächsthemen des Tages zu skizzieren und zu thematisieren. Das AGG mit der Gleichberechtigung von Mann, Frau und „Diverses“ beschäftigte uns beide Tage. Dies begann nach dem Herr Junge mit einer Handbewegung angeblich seine feministischen Eigenheiten mit seinem Unverständnis für technische Angelegenheiten darstellte.

Joditz ist ein kleiner, schöner Ort und war Geburts- und Wohnort von Jean Paul, einen Dichter der Romantik. Zu bemerken ist, dass er ca. 8.000 Seiten geschrieben hat. Er war oft sehr arm und als Wanderer unterwegs und während seiner Wanderschaft schrieb er auch beim Laufen seine Zeilen. Ich merkte an, dass man dies bei den Erzählungen irgendwie spürt und sich einige Zeilen oftmals wiederholen, wenn er wahrscheinlich wieder an derselben Straßenkreuzung vorbei kam.

Nach der erfrischenden Pause ging es dann wieder lange Zeit bergan, um uns dann Untertiefengrün von der Bergseite her zu nähern. Rechts lag die Saale oder einer seiner Nebenarme und wir konnten die herrliche Landschaft genießen.

Irgendwann wurde ich darauf aufmerksam gemacht, dass auf der anderen Seite der Saale auf dem Berg ein Schloss steht. Dies ist das ehemalige Schloss der Reussen in Hirschberg, das sich heute in Privatbesitz befindet. Hirschberg war einstmals die Stadt der größten Lederfabrik der DDR. Ein riesiger Platz erinnert heute noch an die große Fläche, auf der mehrere 1000 Mitarbeiter in der Fabrik Leder gerbten und Produkte daraus herstellten.

Unrühmlich bekannt für Hirschberg ist auch, dass Hirschberg Geburtsort vom späteren Oberbürgermeister und danach Landeshauptmann in Sachsen Mutschmann während der Nazizeit war. Ich berichtete ebenfalls, dass Hirschberg immer eine Arbeiterstadt war und zu allen Zeiten zum Beispiel bei der Revolution 1848 und den Aufstand 1953 aktiv an den revolutionären Veränderungen beteiligt war und eine Wählerschaft für SED und nachfolgend Linksparteien aber auch für Rechte hatte und hat.

Interessant dürfte auch sein, dass um 1400 der spätere Kaiser Wenzel auf seiner Flucht in Hirschberg in einer Höhle Station machte. In der Chronik von, dem nachfolgend auch von uns bereisten, Sparnberg hatte er übernachtet und ein Frühstück erhalten.

Die Wenzelshöhle ist zumindest heute immer noch eine Sehenswürdigkeit von Hirschberg, obwohl die Tiefe der Höhle mit 2-3 m sehr überschaubar ist.

Wir blieben auf der bayrischen Seite links der Saale und radelten den Berg hoch nach Sachsenvorwerk über die Autobahn A9 hinweg, um dann wieder steil bergab nach dem schon genannten Sparnberg zu fahren.

Kurz vor Sparnberg hat man einen wunderschönen Blick auf die Saale, die Saalebrücke, und die schöne Kirche der ehemaligen Stadt Sparnberg, die vor vielen 100 Jahren bereits wieder ihr Stadtrecht verloren hatte.

Nun radelten wir rechts der Saale in Richtung Pottiga (umgangsprachlich Pottche). Meist ging es jetzt wieder bergauf mit kleinen abschüssigen Fahrten. In Pottiga selbst ist eine Aussichtsplattform, die ein wenig ins Saaletal hinein reicht und von dieser hatten wir einen wunderschönen Blick in das Saaletal hat. Dort verweilten wir nochmals, um dann die letzten Kilometer in Angriff zu nehmen, um den Zielpunkt unserer freitäglichen Tour, die Gemeinde Blankenberg, zu erreichen.

Nachdem es wieder steil bergab durch den Wald ging, mussten wir dann in Blankenberg wieder bergauf. Leider hat mein Fahrrad etwas den Geist aufgegeben, so dass mir das Treten unendlich schwer fiel, und ich die letzten Meter absteigen musste. Vielleicht war es aber nur eine Ausrede für meine Kraftlosigkeit.

Gegen 18:30 Uhr erreichten wir den Gasthof Blankenberg. Das Fahrerfeld ist über die etwa 35 km immer relativ zusammen geblieben und bei Bedarf warteten wir kurze Zeit, um dann wieder gemeinsam zu starten.

In Blankenberg empfing uns Frau Floßmann, die an diesem Tag nicht mit uns reiste, da sie ihr

Fahrrad nicht zum Startpunkt nach Gefell bringen konnte. Es passte nicht in ihr Auto.

Wir bezogen unsere Zimmer und machten uns frisch, um dann ein schmackhaftes Abendbrot einzunehmen. Bis gegen 23:30 Uhr konnten wir interessante Gespräche über vielfältige Themen, die man vielleicht im Nachgang an dieser Stelle nicht skizzieren sollte, führen. Sie fanden ja auch in einer sehr angenehmen Atmosphäre und unter Freunden statt.

Jeder hatte so seine gedanklichen und sprachlichen Eigenheiten, die den Abend sehr amüsant und locker erschienen ließen.

 

 

Krönender Abschluss des Abends war die Abkassierung der Zeche und der Zimmerrechnung durch den Wirt, die Anspannung, ein Erstaunen und gegebenenfalls auch etwas Belustigung bei uns hervorrief.

Nach einer guten Nacht begannen wir 8:00 Uhr mit dem Frühstück. Danach verabschiedeten wir Frau Floßmann, Frau McCabe und Herrn Härtel, da diese von Blankenberg wieder in Richtung Heimat mit dem Auto zurückfuhren.

Die übrigen vier Mitstreiter diskutierten miteinander und verabredeten, die zuvor geplante Strecke ein wenig abzukürzen, um nach ca. 16 km Rückfahrt wieder Gefell erreichen zu wollen.

Die Skizze zeigt Bad Steben. Diesen Anblick haben wir auf Grund der Verkürzung der Strecke ausgespart.

Ein Großteil der Strecke führte uns entlang des ehemaligen Kolonnenweges rechts der Saale. Dort fuhren früher immer die Jeeps der NVA, um die Grenze zu kontrollieren. Mittlerweile ist dort bereits ein kleiner Wald entstanden. Die Landschaft ist unheimlich reizvoll und sehr naturnah.

In Sparnberg machten wir wiederum Rast und Herr Marschel zeigte seine Künste als Fahrradmechaniker. Er reparierte mein Fahrrad, das sich mittlerweile kaum noch vorwärts bewegte, da es unendlich an der Gabel bzw. an den Bremsen schliff.

Mit gekonnten Handgriffen brachte er das Fahrrad in Gang und machte mir Mut, auch weiterhin keine Fahrradwerkstatt aufsuchen zu müssen.

In Sparnberg ging es eine extreme Steigung bergan. Die Hälfte unserer Fahrer bewältigte diese per Fuß und die anderen Beiden tapfer mit dem Fahrrad. Weiter ging unsere Reise über Göritz und Ullersreuth zum Startpunkt nach Gefell.

Skizze unseres Blickes bei Einfahrt in Gefell´

Nach 16 km erreichten wir unser Ziel.

Alle waren von der Schönheit der Gegend begeistert und empfanden auch die Berge beim Radfahren als überwindbar.

Im Nachgang muss man feststellen, dass dies die kürzeste Fahrradtour der Direktoren war. Üblicherweise wurden 40, 60 sogar 80 km pro Tag bewältigt. Höhenmetermäßig haben wir aber wahrscheinlich deutlich den alten Rekord übertroffen.

Alle traten dann ihre Heimreise nach einem kurzen Kaffee und den Genuss frischen Obstes an.

Eine Fortsetzung der jährlichen Radtouren der Stadtmissionsdirektoren ist wahrscheinlich nicht ausgeschlossen.

Die Teilnehmer waren:

  • Frau McCabe
  • Frau Floßmann
  • Herr Junge
  • Herr Marschel
  • Herr Slesazeck
  • Herr Härtel

Wie besprochen, mein Rückblick auf die erste Radtour der Stadtmissionsdirektoren.

Plauen,12.06.2018

Einladung zur Mitgliederversammlung

Diakomie Online

 

Losung für Freitag, 15.06.2018

 

Er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen.

Jesaja 53,5

Darin besteht die Liebe: nicht dass wir Gott geliebt haben, sondern dass er uns geliebt hat und gesandt seinen Sohn zur Versöhnung für unsre Sünden.

1.Johannes 4,10

 

Liebe Helfer, Mitglieder und Freunde der Diakonie,

recht herzlich möchten wir Sie zu unserer ordentlichen Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes-Stadtmission Plauen e. V.

 

am 15.06.2018 um 14.00 Uhr

 

in das Altenpflegeheim „Am Komturhof“, Schulberg 4 in 08523 Plauen  einladen.

Die Themen der diesjährigen Mitgliederversammlung sind

  1. Begrüßung                                                              
  2. Andacht                                                                   
  3. Geschäftsbericht 2017                                              
  4. Jahresabschluss 2016/ Finanzbericht 2017
  5. Haushaltsplan 2018
  6. Sonstiges                                                                  
  7. Schlusswort

Anträge zur Mitgliederversammlung sind schriftlich bis zum 31.05.2018 in der Geschäftsstelle, Friedensstraße 24 in 08523 Plauen einzureichen.

Wir freuen uns auf ein anschließendes gemeinsames Kaffeetrinken und den Verkauf von Waren unserer Gärtnerei.

Mit freundlichem Gruß

auch im Namen unserer Verwaltungsratsvorsitzenden Frau DM V. Donnerhackr
Dr.Denkewitz                                                                         Direktor                                              

Gärtnereifest am 12.05.2018 Samstag vor dem Muttertag

Diakomie Online

Wie in jedem Jahr fand auch 2018 am 12. Mai ab 10:00 Uhr das Gärtnereifest in unserer Gärtnerei „Grüner Wagen“ in Weischlitz statt. Zahlreiche Stände hatten sich vor unseren Gewächshäusern angesiedelt und priesen verschiedenste Waren an. Auch die Dachdeckerei Gruchot hatte wie im vergangenen Jahr ein großes Bierzelt aufgestellt, um den Gästen Platz zum Genießen von Kaffee, Kuchen, Rostern und kalten Getränken zu bieten. Hauptattraktion des Gärtnereifestes waren natürlich die Blumen, Pflanzen und Sträucher, die zum Verkauf angeboten wurden. Unsere Verkaufsgewächshäuser zeigten sich im bunten Frühlingsglanz. Gäste und Käufer konnten sich nach ihrem Geschmack in Hülle und Fülle bedienen.

Herzlichen Dank an alle Mitarbeiter und Ehrenamtliche, die an diesem Tag dafür sorgten, dass das Gärtnereifest gelingen konnte. Herzlichen Dank auch den Kindern und Ihrer Erzieherin von der KITA Weischlitz, die den Gästen ein sehr schönen Programm boten und viel Applaus erhielten.

Ab 2018 ist die Gärtnerei als Integrationsabteilung bei der City-Wohnpark Betreuungs GmbH angesiedelt. Wir beschäftigen weiterhin psychisch kranke Schwerbehinderte in unserer Gärtnerei, die als Fachkräfte und Mitarbeiter dafür sorgen, dass alles grünt und blüht, sodass wir unseren Gästen und Käufern ein reichhaltiges Angebot vorstellen können.

Wir freuen uns bereits jetzt darauf, Sie wieder als Gast begrüßen zu dürfen und möchten das nächste Gärtnereifest am Samstag, den 11.05.2019, ankündigen. Nicht zu vergessen ist die Erweiterung unserer Produktpalette im Rahmen des Hofladens. Vielfältige regionale Produkte, wie z. B. Honig und Molkereiprodukte, werden hier angeboten und konnten bereits in den letzten beiden Monaten unsere Kunden von ihrer Qualität überzeugen.

Diakonie schafft neue Pflegeplätze

Freie Presse 27.04.2018

Die Diakonie in Plauen hat gestern an der Straßberger Straße den symbolischen Grundstein für einen zweistöckigen Neubau gelegt. In dem Gebäude sollen Plätze für eine Tagespflege und für Betreutes Wohnen eingerichtet werden. In Anwesenheit von Pfarrer Hans-Jörg Rummel. der dem Projekt den Segen gab, ging gestern der Geschäftsführer der Diakonie, Hartmut Denkewitz (rechts), und Bernd Reiher von der gleichnamigen Baufirma ans Werk Bis Mitte 2019 soll der Neubau vollendet sein. Rund 1,6 Millionen Euro werden investiert. „Sowohl das Betreute Wohnen als auch die Tagespflege bieten Platz für jeweils zehn Personen", so Denkewitz. Er zeigte sich überzeugt, dass der Bedarf hierfür vorhanden ist. Im Erdgeschoss des neuen Hauses richtet die Diakonie ihre Tagespflege ein. Die Patienten werden dort tagsüber betreut und kehren abends in ihr Zuhause zurück, wo sie dann überwiegend von Angehörigen versorgt werden.

FOTO: Ellen Liebner


Grundstein für Erweiterung

Pfarrer Hans–Jörg Rummel versenkt die mit verschiedenen Dingen gefüllte Hülse. Foto: ie

Freie Presse 27.04.2018

Plauen – An der Straßberger Straße bekommt der „City-Wohnpark" der Diakonie gerade Zuwachs. Gestern wurde für einen Neubau zur Kom plettierung des Komplexes ein Grundstein gelegt. Im Beisein von Generalunternehmer Bemd Reiher aus Schneckengrün war es an Diakonie-Geschäftsführer , Dr. Hartmut  Denkewitz, die letiten drei Schläge auf einen gefüllten Grundstein zu vollführen — auf das der Bau gelingen möge.

Zahlreiche der bisherigen Besu cher des Wohnparks sowie Mitarbeiter des Diakonie-Pflegedienstes waren vorher von Pfarrer Hans-Jörg  Rummel auf die Grundsteinlegung  eingestimmt, Er las eine Passage aus der Bibel, rund um das bekannte Zitat, dass wer an Gott glaube, sein Haus auf festen Fels gründe. „Der  Grund, auf dem dieser Wohnpark  stehe, sei die Kirche und Jesus Christus, auch wenn die Diakonie als Eigentümer im Grundbuch steht. Viele   der Bewohner, die hier einmal leben  werden, können sicher Beachtliches vorweisen, was sie in ihrem Lebenswerk vollbracht haben. Vielleicht sind sie aber nicht mehr so stark, wenn sie hier wohnen. Gott gibt uns allen die Möglichkeit, auch in Schwäche bei und mit ihm zu leben.  Und zwar über das irdische Leben hinaus" , so der Geistliche aus der St. Johanniskirche.

In die Hülse, die in die Bodenplatte des Hauses versenkt worden war, versenkten Rummel, Denkewitz und weitere Mitarbeiter der Diakonie neben der aktuellen Tageszeitung auch den Vorstellungsflyer des City–Wohnparks, einige Münzen, die Predigt zur Grundsteinlegung sowie Wünsche der Bewohner und Mitarbeiter, die künftig hier ihr Domizil haben werden.

Zwei der Senioren ergriffen sogar selbst das Wort. Marianne Dressel und Aloisia Heider verlasen eigene Segensworte für den Bau, bevor die Bewohner, Mitarbeiter und Bauleute zu einem kleinen Frühlingsfest zusammen kamen.

Im Neubau, der den Komplex ergänzt, werden zehn Wohn- und zwölf Tagespflegeplätze anstehen. Derzeit leben im Ende der 90-erJahre errichteten „City-Wohnpark" der  Diakonie sechzig Senioren. Für das neue Gebäude investiert die Diakonie Plauen 1,6 Millionen Euro.

 


Markuskeller: "Neuer" will am Ball bleiben

Sozialpädagoge Benjamin Olsson leidet ab Mai den Jugendklub Markuskeller an der Morgenbergstraße in Haselbrunn. Der Treffpunkt befindet sich jetzt in Trägerschaft des Diakonischen Beratungszentrums Vogtland. Foto: ELLEN LIEBNER

Freie Presse 25.04.2018

Benjamin Olsson schließt für den Träger Diakonie die Tür des Jugendtreffs in Haselbrunn wieder auf. Er bringt sogar eine Kollegin mit – deren Gesicht ist den Kids schon bekannt.

VON SABINE SCHOTT

PLAUEN – Auf, zu. Auf, zu: Nach wiederholter Schließung des Jugendtreffs Markuskeller im Vorjahr auf grund ungeklärter Finanzierungslage öffnet der beliebte Treffpunkt jetzt wieder mit der Diakonie als neuem Träger. Allerdings ist es nicht die erste Begegnung des Wohlfahrtsvereins mit den Haselbrunner Kids. Diana Simons Gesicht kennt man nämlich bereits von vorangegangenen Diakonie-Projekten.

Benjamin Olsson indes will nun regelmäßig Gesicht zeigen rund um den Markuskirchplatz. Der 37-Jährige Sozialpädagoge ist der neue Leiter des Treffs. Mit seiner Kollegin will Olsson dafür sorgen, dass die Jugend in Zeiten von ständiger Veränderung und Ungewissheit Halt findet.

„Der Markuskeller soll eine Anlaufstelle werden, von der aus Kinder und Jugendliche auf ihrem Weg in die Gesellschaft begleitet werden", sagt Olsson. Über den Spagat, den beide hinlegen müssen, ist er sich im Klaren, gehören doch junge

Leute mit Migrationshintergrund ebenso zu den Besuchern des Treffs wie solche mit rechtsradikaler Weltanschauung.

Viele von ihnen besuchen die Rückert-Oberschule gleich um die Ecke. „Dort werden wir ab 1. August einen Schulsozialarbeiter einsetzen", so Tabea Waldmann, Leiterin des Diakonischen Beratungszentrums Vogtland.  Man hoffe auf viele Synergien. Bei den anderen Schulen in Adorf und Auerbach klappe die Zusammenarbeit sehr gut. Für die Diakonie ist die Schule im Plauener Norden die erste in Plauen. Olsson und seine Chefin finden gleichermaßen wichtig: „Die Kinder und Jugendlichen stehen im Mittelpunkt. Wir richten uns nach ihrem Talent."

Bis Januar 2015 war die Markuskirche, in dessen ausgebauten Kellerräumen sich der Treff befindet, Träger. Ein Sozialarbeiter kümmerte sich hauptberuflich um die Belange der Kids. Die Kirchgemeinde konnte dessen Bezahlung jedoch nicht allein stemmen, brauchte Partner. Erst sprang das Diakonische Kompetenzzentrums für Suchtfragen (DKZS) mit dem Projekt Schildkröte in die Bresche, später die Mobile Jugendarbeit (MJA), doch nur bis Januar dieses Jahres. Der Sozialarbeiter hatte sich beruflich umorientiert.

GEÖFFNET HAT DER MARKUSKELLER ab Mittwoch, 2. Mai, dienstags bis donnerstaß von 13:30 bis 18 Uhr. Das Kinderland-Spielmobil wird weiter seine Runden drehen.


Millionenprojekt: Diakonie errichtet neuen Bau für Senioren

Die Stützmauer dient dazu, den Untergrund für den Bau der Diakonie an der Straßberger Straße vorzubereiten. Foto Ellen Liebner

Ftreie Presse 25.04.2018

An der Straßberger Straße wird morgen der Grundstein für Tagespflege und Betreutes Wohnen gelegt. Und das ist erst der Anfang.

VON GUNTER NIEHUS

PLAUEN - Die Bodenplatte ist gegossen, der symbolische Grundstein wird morgen gesetzt. Aber bis die ersten Bewohner einziehen, dauert es noch eine Weile. „Bis Mitte 2019 soll unser Neubau für Tagespflege und Betreutes Wohnen fertig sein", kündigt Hartmut Denkewitz an, Geschäftsführer der Diakonie in Plauen. Für rund 1,6 Millionen Euro errichtet die soziale Organisation an der Straßberger Straße ein zweistöckiges Gebäude. Daneben betreibt sie eine Wohnanlage für 50 Personen.

„Sowohl das Betreute Wohnen als auch die Tagespflege bieten Platz für 10 Personen“, so Denkewitz. Der Bedarf ist mit Sicherheit da, ist der Geschäftsführer überzeugt. Immerhin ist das Vogtland eine Gegend in dem es viele Senioren gibt. „Wenn Menschen mit 60 Jahren noch einmal umziehen, werden sie vermutlich eine Wohnung suchen, aus der sie nicht mehr ausziehen müssen“, sagt der Diakonie-Chef. „Für sie stellt das Betreute Wohnen eine echte Alternative dar.“ In diesem Alter könne man natürlich meist noch recht viel selber machen. Aber das wird sich in den kommenden Jahrzehnten zwangsläufig ändern. Und in den Räumlichkeiten ist bis hin zur Pflege alles möglich. „Dort hat jeder Bewohner sein eigenes Zimmer“, beschreibt Hartmut Denkewitz. „Dazu kommt Gemeinschaftsküche, Aufenthaltsräume für alle und sogar ein Wintergarten.

Im Erdgeschoss des neuen Hauses richtet die Diakonie ihre Tagespflege ein. In gewisser Weise ist der Begriff selbsterklärend. „Viele Angehörige – vor allem, wenn sie berufstätig sind – können sich tagsüber nicht um pflegebedürftige Partneroder Eltern kümmern“, so Denkewitz. „Die Patienten halten sich einfach  von morgens bis abends bei uns auf. Dann kehren sie nach Hause zurück und können in ihren gewohnten Umfeld schlafen.“

Modelle wie Tagespflege und Betreutes Wohnen werden im Vogtland auch künftig eine große Rolle spielen. Dafür spricht schon alleine die Bevölkerungstruktur. Deswegen denkt die Diakonie schon über weitere Projekte im Rahmen von Tagespflege und Betreutes Wohnen nach. Denkewitz: „Überlegungen gibt es für den Bereich Komturhof und Weischlitz.“