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Insbesondere für die Beratungsangebote, weitere Betreuungsangebote für Behinderte, Wohnungslose, sozial schwache Mitbürger und für  viele weitere Projekte der Diakonie, sind erhebliche Eigenmittel bereit zu stellen, die nur aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen finanziert werden können.

Wir würden uns freuen, wenn Sie Mitglied der Diakonie Plauen werden und somit unsere Aufgaben unterstützen und damit auch  Ihre Verbundenheit zu unserem Verein bekunden.

Wir bedankrn uns für Ihre Mithilfe.

Mit freundlichem Gruß

Dr. Denkewitz
Direktor
 

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Diakonie Sozialstation

Tel: 03741 7193860

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„Soziale Berufe kann nicht jeder“

Die Onlinekampagne "Soziale Berufe kann nicht jeder" der Diakonie Deutschland ist ein interaktives Web 2.0-Angebot zu sozialen und pflegerischen Berufen. Das Berufsorientierungsportal http://www.soziale-berufe.com/ informiert in Videos über Ausbildungsberufe im sozialen Bereich, bietet Berufetests, einen Ausbildungsstätten-Navigator, eine Stellenbörse sowie ein interaktives Plakat-Gestaltungs-Tool. Auch auf verschiedenen Social Media-Kanälen wie www.facebook.com/SozialeBerufe, im Blog unter blog.soziale-berufe.com, per Twitter www.twitter.com/SozialeBerufe oder mit einer App fürs Smartphone können sich Jugendliche über Ausbildungen und Berufe in der Diakonie informieren und austauschen.

MJA-Bürgertreff Anzeiger 2013

 

MJA-Bürgertreff Anzeiger 2014

 

 

 

 

Berufsbegleitende Weiterbildung über Palliativ Care und Hospizarbeit – Altenpflegeheim „Am Komturhof“

Diakonie Online

40 Unterrichtsstunden über die Grundlagen der Palliativmedizin, die Anwendung von Palliativ Care und Hospizarbeit aber auch psychische, soziale und spirituelle Aspekte bezüglich der Sterbebegleitung haben in der Zeit vom 10.8.-14.8.2015 Mitarbeiter unseres Altenpflegeheimes „Am Komturhof“ absolviert. Dabei waren nicht nur Mitarbeiter der Pflege sondern auch Mitarbeiter der Küche, der Hauswirtschaft, der Soz. Betreuung und der Technik anwesend. Frau Simone Franz von der Medipolis Akademie Jena  vermittelte abwechslungsreich und mit vielen praktischen Beispielen den Umgang mit Palliativpatienten. Seit Januar 2015 verfügt das Altenpflegeheim “Am Komturhof“ über 4 Palliativbetten. Zum Abschluss der Weiterbildung erhielten alle Mitarbeiter ein Zertifikat.


Sommerfest in unserem Altenpflegeheim „Maria Magdalenen Haus“ am 23.7.2015

Diakonie Online

Wie in jedem Jahr, fand auch am Donnerstag unser alljährliches Sommerfest für alle Bewohner, Angehörige und Gäste unseres Hauses in unserem großen Garten statt. Es wurden zwei große Zelte aufgebaut und eine Tafel gedeckt, an der ab 14:30 Uhr unsere  Bewohner und Gäste Platz nahmen. Unter unseren Gästen befanden sich auch der Bürgermeister der Gemeinde Weischlitz Herr Raab und seine Ehefrau. Der Alleinunterhalter „Elektronix“ begeisterte die Bewohner mit Musik aus allen Zeiten und für alle Generationen. Unsere Küche kreierte frischen Obstkuchen, den es zum Kaffee gab. Nach dem alle Bewohner und Gäste sich den Kuchen haben schmecken lassen, führten - auch schon traditionell - unsere Mitarbeiter ein Theaterstück auf. Nach dem im Winter Sketche auf der Tagesordnung standen, wurde heute eine moderne Version des Märchens „Rotkäppchen und der Wolf“ aufgeführt. Zwar waren alle Märchengestalten auch in dieser Version zu sehen, aber:

  • der Jäger schoss daneben und
  • das Rotkäppchen und die Großmutter ließen sich vom bösen Wolf nicht beeindrucken.

Letztendlich wurde der Wolf aber trotzdem zur Strecke gebracht - auf moderner Weise durch einen Traktor- .

Als Direktor freute ich mich ganz besonders mit welchem Engagement, mit welcher Freude und schauspielerischen Geschick unsere Mitarbeiter dieses Stück aufführten. Herzlichen Dank dafür an dieser Stelle. Ich denke, wir würden noch weitere Spielstätten für unsere Theatertruppe aus  dem „Maria-Magdalenen-Haus“ finden.

Manchem stand am Glücksrad das Glück zur Seite und er oder sie gewann eines der vielen Preise, die uns unsere Globusapotheke zur Verfügung gestellt hatten. Das Wetter spielte mit, denn es war weder zu warm noch zu kalt und die Sonne schien genau richtig.  Trotzdem gehört zu einem Sommerfest auch das richtige Kaltgetränk mit Früchten. Die Bewohner stießen  auf das Wohl mit einem Glas Bowle an.

Der Abend klang mit einem zünftigen Abendbrot mit Gegrilltem vom Rost aus. Dieser Nachmittag wird unseren Bewohnern, Angehörigen, Gästen, Mitarbeitern sicher noch lange in Erinnerung bleiben.

Dr. Denkewitz
Direktor

Koordinatorin/Koordinator

Hospizverein Vogtland e.V.

Unser Hospizverein unter dem Dach des Diakonischen Werks Sachsen e.V. mit dem Einzugsgebiet östliches Vogtland sucht zum nächst möglichen Zeitpunkt eine/n Koordinatorin/ Koordinator für unseren gemeinnützigen Verein.


Sie sind eine Krankenschwester/-pfleger, Altenpfleger/in( 3 jährige Ausbildung) oder Sozialarbeiter/in bzw. Sozialpädagoge/in. Eine abgeschlossene Ausbildung als Palliative Care und Koordinator/-in wäre wünschenswert, ist aber nicht Voraussetzung. Für eine entsprechende Weiterbildung erhalten Sie alle notwendige Unterstützung.

Wir suchen eine Mitarbeiterin/einen Mitarbeiter, der/dem die Begleitung Schwerkranker und Sterbender eine Herzensangelegenheit ist. Ihre Aufgaben sind die Koordination der Begleitungen Sterbender im Raum Reichenbach/Auerbach/Klingenthal, die Betreuung von Trauergruppen, die Fortbildung und Anleitung der Ehrenamtlichen Helfer/-innen, die Pflege des Vereinslebens, des Netzwerks Palliative Betreuung im Vogtland u.v.m..

Nähere Informationen finden Sie in der Stellenbeschreibung auf unserer Homepage oder im persönlichen Gespräch.

Senden Sie bitte Ihre vollständigen Bewerbungsunterlagen bis spätestens 14.08.2015 an:

Hospizverein Vogtland e.V.

Herr Dr. Heckel
Nordhorner Platz 1
08468 Reichenbach /Vogtland
Tel.: 03765 / 612888 Ansprechpartner: Frau Jung 

Bis zuletzt in guten Händen

Schwester Denice Dietz(l.) it einer Patientinim Altaraum der Palliativabteilung des Plauener Altenpflegeheims "Am Komturhof". Mit der eigenen Palliativstation geht das Heim einen neuen Weg. Foto: Ellen Liebner

Der Sonntag 26.07.2015

In einem Plauener Diakonie-Pflegeheim lernen alle Mitarbeiter Sterbebegleitung

Im Altenpflegeheim »Am Komturhof« der Diakonie Plauen beschreitet man neue Wege. Unter der Überschrift »Palliativkompetentes Altenpflegeheim« hat man sich darauf mein gerichtet, in einem neu gestalteten Bereich Menschen in der letzten Lebensphase zu begleiten.

Pflegedienstleiterin Ulrike Weber und eine weitere Mitarbeiterin absolvierten eine Weiterbildung zur Palliativschwester. Bereits im Jahr 2013 wurden erste Palliativpatienten aufgenommen. Das sind Menschen mit einer unheilbaren Krankheit und einer meist sehr kurzen Lebenserwartung. Ziel der Versorgung ist es nicht, ihr Leben zu verlängern, sondern es lebenswert zu gestalten, damit sie schmerzfrei und ohne Qualen sterben können.

»Es besteht ein Unterschied zwischen dem Alltag in der Altenpflege und dem von Palliativpatienten. Sie sind meist noch nicht so alt und brauchen besondere Versorgung«, sagt Ulrike Weber. Dafür werden sämtliche Mitarbeiter des Hauses geschult. »Gerade für unsere Schwestern und Altenpflegerinnen ist die Begleitung von Palliativpatienten eine Herausforderung. Aber sie sind bereit, mit uns zu kämpfen«, sagt sie.

Geschult werden nicht nur die Pflegekräfte, sondern alle Berufsgruppen vom Hausmeister über Küchenpersonal und Stationshilfen, Ergotherapie und der Verwaltung. "Wie gehe ich mit Sterben und Tod um und wie begegne ich den Angehörigen?«, lauten die zentralen Fragen." Die Angehörigen bleiben oft auf der Strecke, weiß Ulrike Weber. Sie suchen Hilfe beim Pflegepersonal. Darauf ist dieses vorbereitet.

In den letzten Lebenstagen ist es notwendig, den Sterbenden eine besondere Zuwendung zu geben, die medizinische, pflegerische, aber vor allen Dingen soziale Kompetenzen beinhaltet. Derzeit stehen vier Zimmer zur Verfügung sowie weitere Bereiche, um mit Angehörigen und Freunden zu sitzen und zu trauern. »Ohne die Zusammenarbeit mit den Ärzten der Palliativstation im Klinikum und mit dem Brückenteam des Vogtlandkreises wäre das Projekt nicht möglich«, erklärt Leiterin Weber.

»Wir sind die Ersten einer neuen Entwicklung«, sagt Hartmut Denkewitz, der Direktor der Diakonie und betont, dass er darin eine Aufgabe für die Diakonie sieht, die dem christlichen Menschenbild verpflichtet ist.

Noch ist die Gesetzeslage unklar und für den besonderen Aufwand werden derzeit keine zusätzlichen Kosten von den Krankenkassen erstattet. Erste Gespräche fanden aber mit den Kassen statt, die sehr interessiert diesen Prozess begleiten werden.

Margitta Rosenbaum


Betreuung für den letzten Lebensabschnitt

Vogtland Anzeiger 22.07.2015

Das Diakonische Werk - Altenpflegeheim „Am Komturhof' entwickelt sich Schritt für Schritt zum einem Palliativkompetenten Ort. Ein Bereich der Herberge ist schon den Erfordernissen für diese besondere Form der Krankenbetreuung eingerichtet. Angehörige und Interessierte erfuhren bei einem Vortrag zusätzlich Wissenswertes zum Thema Palliativ.

Plauen - Ein  Zimmer für die Schmerztherapie, neue Wohnräume, speziell  für Sterbenskranke, also Menschen, die palliative Unterstützung benötigen - das sind die sichtbaren Anzeichen für Neuerungen im Altenheim am Komturhof. Die Pflegechefin Ulrike Weber informierte bei der Infoveranstaltung „Palliativkompetentes Altenheim" die etwas mehr als 50 Besucher über den Stand der Entwicklung am Haus, die seit 2013 begonnen habe. Personell habe sich indes nichts verändert, die neuen Anforderungen seien zusätzliche, die von den Krankenkassen nicht honoriert würden, so die Expertin, Schulungen und persönlicher Einsatz inklusive. Denn im palliativen Bereich geht es um die Betreuung von Menschen, die den Tod konkret vor Augen haben, schwerst erkrankt sind und nicht mehr lange zu leben haben. Doch stelle sich das Team um Ulrike Weber den Aufgaben auch für diese betroffenen Menschen, die neu im Heim leben und mit ihren Angehörigen dringend umfangreiche Begleitung und Unterstützung erhalten sollen. Derzeit sind dies vier Bürger, junge und alte, so Weber.

„Wir und unsere Heimbewohner stehen ja auch nicht allein da. Wir haben verschiedene Partner, in der Stadt, in der Region. Besonders das überaus wichtige Brückenteam des Vogtlandkreises ist wichtiger Bestandteil des Netzwerkes", so Weber. Das Brückenteam? Das Brückenteam Vogtland ist für die spezialisierte ambulante Palliativversorgung (SAPV) zuständig und rekrutiert sich aus Ärzten und Pflegekräften aus dem ganzen Vogtland - erreichbar rund um die Uhr. Derzeit gibt es in Plauen acht Palliativbetten im Helios Vogtland-Klinikum sowie sechs Betten im Klinikum Rodewisch Obergöltzsch. Und nun weitere vier Betten in Plauen.

Für ein würdevolles Leben bis zum Schluss

Schwester Denise Dietz hält die Hände einer älteren Frau im Altarraum des Heimes der Diakonie. Das Haus will das Umfeld für Menschen verbessern, die bald sterben werden.

Freie Presse 23.07.2015

Menschen, die in absehbarer Zeit sterben, sollen im Altenpflegeheim der Diakonie Plauen "Am Komturhof" besser betreut werden. Haus und Personal werden für Palliativmedizin und Palliativpflege fit gemacht.

VON PETER ALBRECHT

PLAUEN - Auf dem letzten Weg will niemand große Schmerzen erleiden müssen. Todkranken Menschen, die einen Tumor oder eine andere schwere Erkrankung haben und in absehbarer Zeit sterben werden, soll deshalb mit der Palliativmedizin und der Palliativpflege geholfen werden. Man kann viele Beschwerden entweder beseitigen oder zumindest lindern - und für den Patienten sowie dessen Angehörigen ein Umfeld schaffen, das diese schwierige Phase erträglicher macht. Dieses Ziel haben sich die Mitarbeiter des Altenpflegeheimes des Diakonischen Werkes "Am Komturhof" gesetzt. Der Bedarf für ein solches Angebot steigt stetig.

Immer mehr Patienten

"2013 haben wir drei Palliativpatienten ins Haus bekommen", berichtete die amtierende Heimleiterin Ulrike Weber bei einer Informationsveranstaltung in der Einrichtung unterhalb der Johanniskirche. "2014 waren es sechs, und in diesem Jahr haben wir schon sieben gehabt", zeigte sie die Entwicklung auf. Von den sieben Bewohnern sind drei bereits verstorben. Vier Plätze stehen in dem kürzlich geschaffenen neuen Bereich für diese Gruppe von Frauen und Männern zur Verfügung. Derzeit besitzen zwei Schwestern im Heim eine abgeschlossene Ausbildung zur Palliativschwester. Ulrike Weber ist eine von ihnen. Die Ausbildung weiterer Schwestern ist vorgesehen.

Im August nimmt zudem eine Projektgruppe ihre Tätigkeit auf, die aus Mitarbeitern der Küche, der Verwaltung und der Pflege besteht, ließ Simone Franz von der Firma Medipolis aus Jena wissen. Die Ausbilderin in Sachen Palliativpflege gibt Kurse für dieses Aufgabengebiet und hat das Konzept für die Begleitung Sterbenskranker in dem Heim mit erstellt. Ziel der Gruppe soll es sein, sich auszutauschen über Erfahrungen und über die richtigen Maßnahmen. Für die vier Zimmer im Haus "wurde eine ruhige Ecke umgestaltet", erklärte Franz. Eine Wohlfühlecke und eine Sonnenterrasse stehe zur Verfügung. Die Verantwortlichen streben danach, noch ein Trauercafé einzurichten und eine 24-stündige Mitversorgung der Angehörigen anzubieten. Es soll zudem die Möglichkeit bestehen, ein Gästebett in das Zimmer zu stellen, damit dort ein Angehöriger übernachten kann.

Hoffnung auf Fördergelder

"Wir haben einen Versorgungsvertrag mit den Kassen", erklärte der Direktor der Diakonie Plauen, Hartmut Denkewitz. Eine Finanzierung dieses neuen Angebotes der Betreuung Sterbenskranker werde von den Krankenkassen jedoch nicht mitfinanziert. Simone Franz kündigte daher an, Fördergelder beantragen zu wollen.

Unter Palliativpatienten verstehe man mittlerweile nicht mehr nur Menschen mit Tumor, sondern eben auch alte und kranke Frauen und Männer mit einer Diagnose, bei der zeitnah oder auf absehbare Zeit mit dem Tod zu rechnen sei. Das betreffe natürlich auch die Altenpflegeheime. Rund ein Drittel der Menschen im hohen Alter sterben in einem Pflegeheim.


Jessica und Max sind "Sterntaler"

Maximilian Popp nutzte einen Teil seiner Ferien als „Sterntalerzeit". Inzwischen absolviert er im dritten Jahr eine Ausbildung zum Altenpfleger.

Vogtlzeigerand An

Fast 1300 Schüler der Klassenstufen 8 bis 12 haben sachsenweit in den Sommerferien wieder die Möglichkeit, in einem Praktikum ein oder zwei Wochen lang in den Einrichtungen der Diakonie zu „schnuppern".

Plauen - „Das gelebte Leben der alten Menschen und ihre Erfahrungen - das hat mich von Anfang an fasziniert und letztlich dazu bewogen, Altenpfleger zu werden! Den pflegebedürftigen Menschen ein Ohr zu leihen und mit ihnen gemeinsam daran zu arbeiten, die verbliebenen Ressourcen und Möglichkeiten möglichst lange zu erhalten, ist eine tolle Sache!"

Maximilian Popp, ein hochgewachsener 18jähriger, der gerade im dritten Jahr die Berufsausbildung zum Altenpfleger absolviert, strahlt Ruhe, Gelassenheit und Einfühlungsvermögen aus. Trotzdem: Wie kommt ein junger Mann auf die Idee, Altenpfleger zu werden? „Na ja, zum ersten Mal war ich im Rahmen meines schulischen Sozialpraktikums hier im „Maria Magdalenen Haus".Und das hat mir gut gefallen." Das Altenpflegeheim „Maria Magdalenen Haus" in Weischlitz ist ein kleines und fast familiär geführtes Haus der Stadtmission Plauen mit nur 42 Betten.

Obwohl damals erst 14 Jahre alt, konnte sich Maximilian Popp vorstellen, später einmal in der Pflege zu arbeiten. „Dann habe ich meinen Berufswunsch noch einmal überprüft und bin in den nächsten Sommerferien für zwei Wochen als Sterntaler zurückgekommen." Die Sterntalerzeit hat ihn bestärkt.

„Und für uns war klar, dass wir den Max unbedingt als Azubi haben wollten", schmunzelt Heimleiterin Christina Küche. „Der Max war schon als Praktikant einfach richtig klasse - und die alten Menschen haben sich natürlich auch darüber ge- freut, es mal mit einem jungen Mann zu tun zu haben!"

Wenn Maximilian seine Ausbildung im nächsten Jahr beendet haben wird, will er zunächst im „Maria Magdalenen Haus" weiterarbeiten. Er guckt fragend zu Heimleiterin Kliche. „Ja, das wird wohl klappen", meint diese.

Die Geschichte von Maximilian Popp freut auch Christian Schönfeld, Chef der Diakonie Sachsen. „Das ist genau die Idee, die wir mit der Sterntalerzeit seit neun Jahren verfolgen: Junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren sollen die Sommerferien dazu nutzen, sich einmal in einem ganz anderen Umfeld erleben und spüren, dass soziale Arbeit Sinn macht und wie dankbar Hilfen angenommen werden."

Der Max war schon als Praktikant richtig klasse. Die alten Menschen haben sich gefreut, es mal mit einem jungen Mann zu tun zu haben."
Heimleiterin Christina Kliche

 

Auch für Jessica Schwabe war die Sterntalerzeit eine wichtige Erfahrung, die ihren Berufswunsch nachhaltig beeinflusste. „Dass ich mal mit Menschen arbeiten möchte, war mir schon immer klar. Aber, dass ich mit Kindern so gut kann, war mir neu." Sie machte ihr schulisches Sozialpraktikum in einer Elterninitiative, die Eltern mit Kindern mit Behinderung entlastet. Danach war sie noch zweimal „Sterntalerin" bei Gabi Appelbohm, die bei der Stadtmission Plauen die mobile Jugendarbeit verantwortet.

„Wir bieten alljährlich in den Sommerferien eine Ferienspaßwoche für Grundschüler an und dabei brauche ich Unterstützung!" Jessica Schwabe sagt: „Es hat mit so gut ge- fallen, mit den Kindern zu arbeiten, dass ich im nächsten Jahr gleich nochmal mitgemacht habe. Zur Zeit „baut" sie in Leipzig ihr Fachabitur in Sozialwesen, danach bricht sie zu einem Bachelor-Studium der Heilpädagogik nach Münster auf.

So wie Jessica Schwabe und Maximilian Popp haben fast 1300 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 bis 12 sachsenweit in den Sommerferien wieder die Möglichkeit, ein oder zwei Wochen lang in den Diensten und Einrichtungen der Diakonie zu „schnuppern". Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig: in Kindergärten, Altenpflegeheimen, Sozialstationen, Familienzentren, Werkstätten und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen. Die Schüler erhalten als Anerkennung Gutscheine im Wert von 30 Euro pro Woche und ein Zertifikat über die geleistete Arbeit. Die Diakonie Sachsen startet das Projekt „Sterntalerzeit" in den diesjährigen Sommerferien zum neunten Mal.


Pflegeheim errichtet Palliativ-Ort

Vogtland Anzeiger

Diakonie Plauen will Sterbende betreuen

PLAUEN - Das Diakonische Werk in Plauen wird in seinem Altenpflegeheim „Am Komturhof", Schulberg 4, einen Palliativbereich einrichten. Dies teilte Direktor Hartmut Denkewitz mit. „In den letzten Lebenstagen ist es notwendig, Sterbenden besondere Zuwendung zuteilwerden zu lassen", sagte Hartmut Denkewitz. „Einen Teilbereich unseres Altenpflegeheims haben wir aus diesem Grund auch bereits neu gestaltet" Denn die neuen Bewohner haben in mancherlei Hinsicht andere Bedürfnisse als die sonstigen Gäste des Pflegeheims.

So wird es „Am Komturhof" spezielle Zimmer zur Schmerztherapie geben. Außerdem erhält ein Teil der Wohnräume ein neues Gesicht „Normalerweise sind unsere Bewohner eher ältere Menschen", so Hartmut Denkewitz. „Aber manche der Sterbenden können durchaus weniger als 40 Jahre alt sein. Diese haben natürlich andere Vorstellungen."

Bei der Neugestaltung der Räume will es die Diakonie allerdings nicht belassen. Noch wichtiger als diese Veränderungen sei es, die Mitarbeiter für die neuen Herausforderungen zu schulen, die künftig verstärkt auf sie zukommen. „Der Tod ist für Mitarbeiter eines Altenpflegeheims natürlich nichts völlig fremdes", sagte der Direktor. „Aber im Palliativbereich kommen jetzt Menschen zu uns, um ganz konkret ihre letzten Tage und Wochen vor dem Tod zu verbringen. Das ist psychologisch völlig anders " Im September seien für alle Mitarbeiter deswegen Schulungen angesetzt.  Erste Erfahrungen haben die Beschäftigten jedoch bereits sammeln können. Denn seit Anfang des Jahres sind mehrere Heimbewohner sowie deren Angehörige in dieser sehr schweren Lebensphase begleitet worden, (nie)

Erklärung der Liga der Freien Wohlfahrtspflege im Vogtlandkreis zu den Kürzungsbeschlüssen des Kreistages für die Jugend- und Sozialarbeit

Auerbach, den 07. Juli 2015

Der Kreistag desj/ogtlandkreises hat mit seinen Ausschüssen in den letzten Jahren eine manifestierte Beschlusslage für den Bereich der Jugend- und Sozialarbeit geschaffen.

Grundlage hierfür sind die Jugendhilfe- und Sozialplanung und der Kreispsychiatrieplan.

Dabei werden Bedarfslagen und deren Entwicklungen ermittelt und auf Veränderungen reagiert. Sowohl im Jugendhilfeausschuss als auch im Gesundheits- und Sozialausschuss werden diese Pläne adäquat der Bedarfssituationen und den Veränderungen fortgeschrieben.

Die beiden Fraktionen der CDU und SPD haben einen Tag vor der Kreistagssitzung einen Antrag mit Maßnahmen zu Kürzungen unter anderem auch bei den Jugendhilfe- und Sozialausgaben eingebracht und beschlossen. Die Maßnahmen konnten aufgrund der Kurzfristigkeit weder bei allen Kreistagsmitgliedern, in den Gremien des Kreistages, noch mit den Sozialverbänden diskutiert werden. Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege stellt fest, der Weg demokratischer Fairness ist scheinbar bewusst verlassen worden. Das Vertrauen in die politische Arbeit des Kreistages ist stark beschädigt.

Zudem war der eingebrachte Antrag weder fachlich qualifiziert, noch hat der die vorhandene Beschlusslage und auch komplexe zusammenhängende Fördermodalitäten berücksichtigt.

Wir gehen davon aus, dass die Verwaltung des Vogtlandkreises wider aller fachlichen, planerischen und fiskalischen Vernunft den politischen Willen des Kreistages umsetzen, und die Kündigungen vieler Versorgungsverträge der Jugend- und Sozialarbeit mit den Trägern ausfertigen musste.

Die Liga der Freien Wohlfahrtspflege fordert deshalb eine unverzügliche Rücknahme des Kreistagsbeschlusses sowie die Rücknahme der Vertragskündigungen mit den Trägern um den sozialen Frieden im Vogtlandkreis im Sinne eines zukunftsorientierten und familienfreundlichen Vogtlandes nicht zu gefährden.

Die Liga wird diesbezüglich in den nächsten Wochen ihren Protest durch gezielte Aktionen in der Öffentlichkeit bekräftigen.

 

Jungs krempeln die Ärmel hoch

Jetzt, am Wochenende erfolgte die Fortsetzung, wiederum begleitet von Gabi Appelbohm, „Mobile Jugendarbeiterin" von Schöneck und Umgebung. Abermals schwärmten sie aus, um Geld in die Kasse zu bekommen. Insgesamt neunzig Euro spendeten Firmen aus Werda, Tirpersdorf und Oelsnitz. Gekauft wurde davon Farbe. Was übrig blieb, soll demnächst in die Dekoration fließen. Für ihr Domizil haben sieben Jungs die Ärmel hochgekrempelt: Nils Thiel, Philipp Schiibach und Vincent Gahrig aus Schöneck, Marcel Quaas aus Korna, Robert Strobel aus Neudorf, Johannes Frank aus Werda und Jonas Nagel.

Vogtland Anzeiger 19.06.2015

Wie im Vorjahr nahmendie Jugendlichen des Werdaer Jugendclubs an der 48-Stunden-Aktion des Vogtlandkreises teil.

Werda - Als die jungen Herren Anfang 2013 den Jugendclub hinter der Eimberghalle im Erdgeschoss des Kindergartens übernommen haben, war viel zu tun. 2014 nutzten sie die 48-Stunden-Aktion des Vogtlandkreis. Dabei gingen sie auf Sponsorensuche und Unterstützer und begannen, den 28 Quadratmeter großen Raum nach ihren Vorstellungen umzugestalten. Der Fußboden war ein Großprojekt. Es wurden die Wände gestrichen, das Bad, die Heizkörper und eine Bar gebaut. Jeder der Zehner-Truppe brachte mindestens 40 Arbeitsstunden auf. Viel wurde geschaffen - bis das Geld alle war aus Tirpersdorf. Die Heizungsrohre wurden gestrichen, der Unterstand vor dem Club mit Holzschutzlasur behandelt, der Grillplatz in Ordnung, gebracht. „Wir sind froh, den Jugendclub zu haben sind dankbar, dass die Gemeinde uns den Raum gegeben hat", sagen sie.

Vorwiegend wird der Club von zehn Leuten genutzt - meist Jugendliche zwischen 17 und 20 Jahren. Nur zu kleinen Feiern kommt bislang Damehbesuch. Offen steht er allen Kindern und Jugendlichen.

Probleme? Da seien nur andere Jugendliche zu nennen, die im Außenbereich rauchen und Dreck hinter- lassen. Das warf schon ein schlechtes Licht auf die Clubnutzer, die betonen, dass sie sich zu benehmen wissen. P.A.


Jugendarbeit untewr Druck

Seit 16 Jahren ist Gabi Appelbohm (Mitte) mobile Jugendarbeiterin im oberen Vogtland. Am letzten Wochenende schaute beim Werdaer Jugendclub vorbei. Robert Strobel aus Neudorf, Jonas Nagel aus Tirpersdorf, Nils Thiel aus Schöneck und Marcel Quaas aus Korna (von Links) erklärten auf Nachfrage: "Unser Verhältnis zu Gabi ist sehr gut, sie ist immer wichtige Ansprechpartnerin"

Vogtland Anzeiger 17.06.2015

Gabi Appelbohm betreut seit 16 Jahren als mobile Jugendarbeiterin Schöneck und andere Kommunen im oberen Vogtland. Doch jetzt plagen sie Zukunftssorgen.

Von Katrin Mädler

Schöneck - Irgendwie steht die 54-Jährige zwischen den Fronten. Auf der einen Seite sind die Jugendlichen, für die sie Ansprechpartnerin und Beraterin sein will. „Ich habe meine Vorzeige-Jugendclubs, aber es gibt welche, die nicht immer mitziehen." Andererseits erklärt Gabi Appelbohm: „Die Verantwortlichen in den Städten und Gemeinden sehen manchmal nicht, was wir leisten. "Sie ist eine von acht Jugendarbeitern im Vogtland und bis letztes Jahr war sie verantwortlich für Schöneck, Mühlental, Werda, Tirpersdorf und Grünbach - dass waren mit den Ortsteilen 30 kleinere Ortschaften mit
acht Jugendclubs und 1883 Kinder und Jugendliche bis 27 Jahre. „Doch 2014 kündigte die Gemeinde Mühlental", sagt. Appelbohm, deren Arbeitsstelle über die Diakonie Plauen läuft. „Ich hatte dort mehrere Einzel-
fallhilfen, die ich zum Jahresende einstellen musste. Die Jugendlichen sind ja trotzdem da: Sie gehen in Ein-
richtungen in den Nachbarorten und rufen mich auch 
Weiterhin an."

Der Kontakt entstehe über Jahre, Appelbohm will Vertrauen bereits im Grundschulalter und sie schiebt gemeinsame Projekte wie die 48-Stunden-Aktion an. Vom Jugendclub Gunzen erhält die gebürtige Plauenerin Lob. Tom Penzel meint: „Wir haben ihre Handynummer. Wir wissen: Bei Problemen ist sie da."

"manche Verantwortlichen sehen nicht, was wir leisten"
 Gabi Appelbohm, Jugendarbeiterin
 

Apelbohm erklärt: die Sorgen der jungen Leute gehen von Mobbing, Sorgen in der Schule oder Job, Suchtproblemen bis zu Liebeskummer. Nun befürchtet die mobile Jugendarbeiterin, dass weitere Kommunen aussteigen könnten. „Ich versuche seit Jahren, meiner Arbeit in den Ratssitzungen vorzustellen, arbeite Präsentationen aus - alle vertrösten mich mit einer Einladung, einige reagieren gar nicht mehr."

Die jährlichen Zuschüsse der Orte liegen zwischen 600 und 900 €. Die Hauptkosten übernimmt zu einem Teil der Träger selbst, zum anderen das Landratsamt, indem es die Jugendpauschale des Freistaates Sachsen ausreicht.

Schöneck zahlt mit jährlichen 1700 € am meisten für die Jugendarbeit.Bürgermeisterin Isa Suple i(CDU) bestätigt: „Generell ist es gut, eine Jugendarbeiterin vor Ort zu haben, die sich um die Probleme der Jugendlichen kümmert. Aber die Diskussion läuft auch bei uns, ob der Umgang noch gerechtfertigt ist. Der Bedarf ist nicht mehr vorhanden und einige unserer Ortsteile sagen, die Hilfe wird nicht mehr gebraucht. Auch unsere Jugendtreffs arbeiten selbstständig."

„Entschieden ist noch nichts."
Isa Suplie, Bürgermeisterin
 

Entschieden ist laut Suplie in Schöneck noch nichts, sie ergänzt: „ ein Ziel ist, dass sich die beauftragte Jugendsozialarbeiterin der Ordnung und Sauberkeit in Den Clubräumen, sowie der Einhaltung der Hausordnung annimmt. Das funktioniert in manchen Clubs relativ gut, in anderen bedarf es einer ständigen Einflussnahme. Deshalb ist Frau Appelbohm auch hier verstärkt gefordert."die Jugendarbeiterin entgegnet: „Ich habe ausschließlich Beratungs- und Beziehungstätigkeit, aber wenn die jungen Leute ihren Club bezüglich Ordnung nicht in den Griff bekommen, helfe ich ihnen - und stehe dann auch mal mit dem Schrubber vor der Kloschüssel. Das ist auch das traurige: Meine Arbeit wird oft nur an der Sauberkeit der Jugend-Räume bemessen."

Abschließend meinte Appelbohm: „Ich kann nicht überall sein. Manche meinen, ich würde mich zu wenig kümmern oder diejugendlichen hätten keinen Respekt vor mir. Das verletzt, denn ich lebe für die Jugendarbeit und opfere viel Freizeit" sagt sie. 

Zusatz Seite 1

Druck auf Jugendarbeit

Gabi Appelbohm betreut seit 16 Jahren als mobile Jugendarbeiterin Schöneck und andere Kommunen im oberen Vogtland. Doch jetzt plagen sie Zukunftssorgen. Seite 9


Jugendtreff nach eigenen VorstellungenViel

Robert Strobel, Gabi Appelbohm, Marcel Quaas, Jonas Nagel und Nils Thiel (von links) haben bei der 48-h-Aktion am Jugendklub Werda mit angepackt.

Freie Presse 15.06.2015

Arbeit statt Freizeit - so sah das Wochenende für junge Leute in Werda aus. Und das haben sie freiwillig gemacht.

Werda - Am vergangenen Wochenende war Freizeit für einige Jugendliche aus Werda Fehlanzeige. Im Rahmen der vom Vogtlandkreisjugendring initiierten 48-Stunden-Aktion machten sie sich daran, ihren Jugendklub an der Hauptstraße weiter neu zu gestalten.

Die Jugendlichen haben Anfang 2013 den Jugendklub übernommen, nachdem sich die vorherige Gruppe, welche den Treff von 2000 bis 2012 genutzt hatte, altersbedingt zurückzog. Schon im vergangenen Jahr hatte man an der 48-Stunden-Aktion teilgenommen und begonnen, den Treff nach ihren Vorstellungen umzugestalten. "Da blieb es nicht bei 48 Stunden, sondern es wurde noch viel Freizeit investiert", erzählt Gabriele Appelbohm von der Mobilen Jugendarbeit Schöneck und Umgebung des Diakonischen Werkes. Viel wurde geschafft, bis die Finanzen erschöpft waren.

Rohre streichen, die Raumgestaltung verändern, eine Bank reparieren und streichen, das Außengelände mit Grillplatz in Ordnung bringen und den Unterstand mit Holzschutzfarbe streichen standen dieses Mal auf dem Programm es Wochenendeinsatzes.

Die Gemeinde Werda hat den Raum unentgeltlich zur Verfügung gestellt und übernimmt die Betriebskosten. Zwei neue Fenster sollen dieses Jahr noch im Jugendklub eingebaut werden. (fp)


Gunzen und die starken Männer

Sein Nachname war Programm: Maik Stark aus Wohlbach lag beim Pechstein- Halten mit 201 Sekunden ganz vorn, Sieger an dieser Station wurde der Breiten- felder Steffen Jahn (333 Sekunden). Die Hochland-Spiele waren ein Höhepunkt der diesjährigen Gunzener Kirmes. Foto: KM

Vogtland Anzeiger 11.06.2015

Sie werfen Baumstämme, heben Pechsteine und messen sich im Tauziehen gegen Pferde: Bei der Gunzener Kirmes dominierte wieder das starke Geschlecht.

Von Katrin Mädler

Schöneck/ Gunzen - Man mag es ihnen auf den ersten Blick nicht ansehen: Aber die Gunzener Männer wissen vor lauter Kraft nicht, wohin damit. Wie sonst würden sie auf die Idee kommen, als Höhepunkt ihrer jährlichen Kirmes die sogenannten Hochland-Spiele einzuführen. Bereits zum zweiten Mal fanden die statt: An mehreren Stationen wurde das stärkste von insgesamt fünf Teams ermittelt, zu denen der Heuballen-Hochwurf, Baumstämme- Weitwurf, Tauziehen und das lange Halten eines Pechsteines gehörte. Neben den Gunzenern selbst stellten sich auch Gruppen aus Wohlbach, Hermsgrün und Breitenfeld den Aufgaben. Mit-Organisator Andreas Engelbrecht vom örtlichen Verein 1409 erklärte: Eigentlich meldete sich

auch ein Schönecker Team an, die hätten sich aber am Abend zuvor bei der Open-Air-Party mit mehreren hundert Besuchern etwas verausgabt. Der Gunzener Jugendclub dagegen hatte keine Wahl: Er war an beiden Tagen im Einsatz. Die Jungs um Florian Stark, Sebastian Schneider und Tom Penzel richteten sogar vorher in einer 48-Stunden-Aktion das ganze Bühnengeländer her. 

Kein Wunder, dass sie in diesem Jahr ihren Sieg bei den Hochland-Spielen nicht wiederholen konnten und auf Platz drei abrutschten. Die Sieger war das Gunzener Team „Vogtland-Mafia".

Der. Ortsvorsteher Ingo Penzel  denkt nach eigenen Aussagen darüber nach, den Gunzener Wettbewerb auch für Frauen zu öffnen - wobei dann wohl nicht nur die Muskelkraft gemessen wird, sondern auch Köpfchen gefragt ist.     

Katrin Mädler


Neue Räume in 48 Stunden

48-Stunden-Aktion in Schilbach: Jugend richtet zusammen mit Freunden ihren Club Heupferd wieder her. Unterstützung kam von der mobilen Jugendarbeiterin Gabi Appelbohm.

Vogtland Anzeiger 10.06.2015

Schöneck / Schilbach - Das HausHeupferd wird grün: Auf diesen tierischen Namen tauften die Jugendlichen ihren Schilbacher Club vor ungefähr einem Jahr und am Wochenende wurde er zur Baustelle.

In einer 48-Stunden-Aktion werkelten bis zu 15 Leute hier - um die rote Wandfarbe des Vornutzers endlich in ein zartes Grün umzustreichen. Warum nannten sie ihr Haus im Schilbacher Dorfgemeinschaftshaus eigentlich Heupferd? Tina Rothe erklärte: „Ein Heupferd setzte sich beim Einzug auf einen Rucksack, wir merkten es damals nicht und jemand zerquetschte es aus Versehen. Das tat uns sehr leid und wir nannten unseren Jugendclub nach ihm."

Ihre diesjährige Teilnahme an der 48-Stunden-Aktion des Vogtlandkreises überwachte die Mobile Jugendarbeiterin Gabi Appelbohm, unter anderem zuständig für die Stadt Schöneck.

Sie meinte: „Dieser Jugendclub ist nicht nur für Schilbacher Jugendliche ein Anlaufpunkt, auch heute helfen viele Freunde aus anderen Orten, beispielsweise Hammerbrücke, Erlbach und Mechelgrün. Nach der Übernahme der Räume haben sich die jungen Leute schon länger die Umgestaltung gewünscht." Neben der neuen Wandfarbe, die eventuell noch mit den Händen und Fü-Äßen der Bewohner verziert werden soll, könnte noch eine kleine Bar entstehen.

Von Heiko Walz vom Jugendring Vogtlandkreis bekamen sie eine Urkunde und zudem einen 25-Euro-Gutschein für ihre Teilnahme an der Aktion. Katrin Mädler


Ob zur Berufsorientierung oder als Ferienbeschäftigung: Eine Sterntaler*zeit tut gut!

Diakonie Online

Fast 1300 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 -12 haben sachsenweit in den Sommerferien 2015 wieder die Möglichkeit, in einem Praktikum möglichst wohnortnah ein oder zwei Wochen lang in den Diensten und Einrichtungen der Diakonie zu  „schnuppern“.

„Das gelebte Leben der alten Menschen und ihre Erfahrungen – das hat mich von Anfang an fasziniert und letztlich auch dazu bewogen, Altenpfleger zu werden! Den pflegebedürftigen Menschen ein Ohr zu leihen und mit ihnen gemeinsam daran zu arbeiten, die verbliebenen Ressourcen und Möglichkeiten möglichst lange zu erhalten, ist eine tolle Sache!“ Maximilian Popp, ein hochgewachsener 18jähriger, der gerade im dritten Jahr die Berufsausbildung zum Altenpfleger absolviert, strahlt Ruhe, Gelassenheit und Einfühlungsvermögen aus. Trotzdem: Wie kommt ein junger Mann auf die Idee, Altenpfleger zu werden? „Na ja, zum ersten Mal war ich im Rahmen meines schulischen Sozialpraktikums hier im  „Maria Magdalenen Haus“. Und das hat mir gut gefallen.“ Das Altenpflegeheim „Maria Magdalenen Haus“ in Weischlitz bei Plauen ist ein kleines und fast familiär geführtes Haus der Stadtmission Plauen mit nur 42 Betten. Man versteht auch als Besucher sofort,  warum sich Bewohner und Mitarbeitende hier gleichermaßen wohl fühlen.

 Obwohl damals erst 14 Jahre alt, konnte sich Maximilian Popp vorstellen, später einmal in der Pflege zu arbeiten. „Dann habe ich meinen Berufswunsch noch einmal überprüft und bin in den nächsten Sommerferien für zwei Wochen als Sterntaler zurückgekommen.“ Die Sterntalerzeit hat ihn bestärkt.  „Und für  uns war klar, dass wir den Max unbedingt als Azubi haben wollten“, schmunzelt Heimleiterin Christina Kliche. „Der Max war schon als Praktikant einfach richtig klasse – und die alten Menschen haben sich natürlich auch darüber gefreut, es mal mit einem jungen Mann zu tun zu haben!“

Wenn Maximilian seine Ausbildung im nächsten Jahr beendet haben wird, will er zunächst im „Maria Magdalenen Haus“ weiterarbeiten. Er guckt fragend zu Heimleiterin Kliche. „Ja, das wird wohl klappen“, meint diese.

Die Geschichte von Maximilian Popp freut auch Christian Schönfeld, Chef der Diakonie Sachsen. „Das ist genau die Idee, die wir mit der Sterntalerzeit seit neun Jahren verfolgen: Junge Menschen zwischen 14 und 18 Jahren sollen die Sommerferien dazu nutzen, sich einmal in einem ganz anderen Umfeld erleben und spüren, dass soziale Arbeit Sinn macht und wie dankbar Hilfen angenommen werden.  Ein oder zwei Wochen lang in einer Einrichtung oder einem Dienst neue Erfahrungen im Umgang mit Menschen machen, die besonderer Hilfe bedürfen, kleine Aufgaben übernehmen und so Berufsbilder aus erster Hand kennen lernen. Sogar Erfahrungen in einem künftigen Berufsfeld sind möglich. – wie bei Maximilian Popp.“

Auch für Jessica Schwabe war die Sterntalerzeit eine wichtige Erfahrung, die ihren Berufswunsch nachhaltig beeinflusste. „Dass ich mal mit Menschen arbeiten möchte, war mir schon immer klar. Aber, dass ich mit Kindern so gut kann, war mir neu.“ Sie machte ihr schulisches Sozialpraktikum in einer Elterninitiative, die Eltern mit Kindern mit Behinderung entlastet. Danach war sie noch zweimal „Sterntalerin“ bei Gabi Appelbohm, die bei der Stadtmission Plauen die mobile Jugendarbeit verantwortet. „Wir bieten alljährlich in den Sommerferien eine Ferienspaßwoche für Grundschüler an und dabei brauche ich Unterstützung!“ Jessica Schwabe sagt: „Es hat mit so gut gefallen, mit den Kindern zu arbeiten, dass ich im nächsten Jahr gleich nochmal mitgemacht habe. Es ist so etwas Schönes!“ Zur zeit „baut“ sie in Leipzig ihr Fachabitur in Sozialwesen, danach bricht sie zu einem Bachelor-Studium der Heilpädagogik nach Münster auf.

So wie Jessica Schwabe und Maximilian Popp haben fast 1300 Schülerinnen und Schüler der Klassenstufen 8 -12 sachsenweit in den Sommerferien 2015 wieder die Möglichkeit, ein oder zwei Wochen lang in den Diensten und Einrichtungen der Diakonie zu  „schnuppern“. Die Einsatzmöglichkeiten sind vielfältig:

Kindergärten, Altenpflegeheime, Sozialstationen, Familienzentren,

Werkstätten und Einrichtungen für Menschen mit Behinderungen.

Die Schülerinnen und Schüler erhalten als Anerkennung Gutscheine im Wert von 30 Euro pro Woche und ein Zertifikat über die geleistete Arbeit.

Die Diakonie Sachsen startet das Projekt „Sterntaler*zeit“ in den Sommerferien 2015 zum neunten Mal. „Ob die Sterntaler*zeit als erste Orientierung in Sachen Berufswahl, als Ferienarbeit oder als Einstieg ins Ehrenamt genutzt wird – es soll für die jungen Menschen auf jeden Fall eine gute Zeit werden!“, so Diakonie-Chef Christian Schönfeld.

Weitere Informationen: Diakonisches Werk Sachsen, Claudia Gerwald,

Telefon 0351/8315-124. Unter www.sterntalerzeit.de sind alle diakonischen Einrichtungen in Sachsen samt Ansprechpartner zu finden, die ihre Dienste und Einrichtungen für ein Sommerpraktikum öffnen.

Ferienspaßwoche

Schönecker Anzeiger vom 21.05.2015 / Werdaer Nachrichten vom 1.06.2015 / Grünbacher Anzeiger vom 03.06.2015

Ferienspaß – wir erleben was!

Hallo Kids im Alter von 6 bis 10 Jahren, es gibt sie wieder – unsere seit vielen Jahren beliebte FeSpaWo und ihr seid alle eingeladen, vom 11.08. bis 14.08.2015, täglich von 10.00 bis ca. 16.30 Uhr, mit uns in Wald, Wiese, Bach, Bad und in den Bürgertreff in Schöneck zu kommen und spannende Ausflüge zu unternehmen. Wir wollen mit euch Kneipp erleben, wandern, spielen, bauen, baden, toben und so manches mehr!!! Lasst euch überraschen!

Teilnehmer: min. 10, max. 20 Kinder (Reihenfolge der Anmeldung entscheidet)
Teilnehmerbeitrag: 35,00 € (für Verpflegung, Eintritt, Fahrten usw.) zu zahlen bei Anmeldung
Anmeldungen: bitte bis 10.07.2015 Kontaktbüro Mobile Jugendarbeit, Frau Appelbohm Kirchstraße 7, 08261 Schöneck Di., 16.00 – 18.00 Uhr und Do., 16.00 – 18.00 Uhr

Näheres telefonisch: 037464/88934 oder mit dem Infobrief für Eltern und Kinder bei Anmeldung! Veranstalter: Diakonisches Werk-Stadtmission Plauen e.V.

 

Fujitsu Regionaltage 2015

Diakonie Online

Am 21.05.2015 fanden in Halle/Saale die Fujitsu Regionaltage statt. Wir, die Studenten des Diakonischen Werkes – Stadtmission Plauen e.V. waren eingeladen, Kenntnisse über die aktuellen Entwicklungen der Informationstechnik zu erlangen.

Hauptthemen des Technologiekonzerns Fujitsu waren die neuesten Serversysteme, sowie Keynote und Windows 10.

Trotz der hohen Ansprüche, war die Atmosphäre in der Georg-Friedrich-Händel Halle freundlich und angenehm. In diesem Sinne, bedanken wir uns recht herzlich bei den Veranstaltern für eine spannende und interessante Zeit bei den Fujitsu Regionaltagen.

Pressenotiz Migrationsarbeit des Diakonischen Werkes – Stadtmission Plauen e. V.

Diakonie Online 29.05.2015

Der jetzige Flüchtlingsansturm stellt an uns alle hohe Anforderungen, die gemeistert werden müssen.

Bereits seit 1992 steht das Diakonische Werk-Stadtmission Plauen e.V. auch für die Sozialarbeit und soziale Betreuung von Aussiedlern, Asylbewerbern und Flüchtlingen.

Seit 2014 hat das Diakonische Werk in Absprache mit der Gleichstellungsbeauftragten des Vogtlandkreises drei Ehrenamtliche über das Projekt „Wir für Sachsen“ in das  Aufgabenspektrum der Migrationsarbeit integriert.

Als Diakonie Plauen haben wir neben unserer Arbeit im Jugendmigrationsdienst, in Abstimmung mit dem Vogtlandkreis, seit 01. Januar 2015 zwei Mitarbeiterinnen eingestellt, die vorrangig Übersetzungs- und Betreuungsaufgaben für Flüchtlinge aus dem arabischsprachigen Raum übernommen haben.

Neben vorhandenen Beratungs- und Betreuungsangeboten bietet die Diakonie noch weitere Hilfe und Unterstützung an. So ist auch der Sozialkeller der Diakonie Plauen, in dem Bekleidung, Gebrauchsgegenstände und Kleinmöbel angeboten werden, vermehrt eine Anlaufstelle von Asylbewerbern geworden und kann hier erste Unterstützung leisten.

Der Sozialkeller ist mit dem Jugendmigrationsdienst und der Migrationsberatung in arabischer Sprache im Marthaheim der Diakonie Plauen in der Friedensstraße 24 untergebracht.

Über eine Unterstützung  unserer Arbeit  freuen wir uns jederzeit.

Dr. Denkewitz
Direktor

Senioren-Woche eröffnet

Vize-Landrat Rolf Keil(links) und die Seniorenbeauftragte Dagmar Nauruhn (rechts) beglückwünschten Christa Reiher (mitte) aus Elsterberg zu einen Ersten Preis beim Wettbewerb "Senioren basteln für Kinder" Foto: Sven Gerbeth

Vogtland Anzeiger

Die „Woche der Senioren" ist gedacht für alle Generationen. Nach der Eröffnung im Plauener Parktheater gibt es viele Aktionen und Informationen bis zum Freitag.

Von Sven Gerbeth

Plauen - Im Parktheater wurde am Pfingstmontag die dritte „Woche der Senioren" im Vogtlandkreis eröffnet. Bis zum Freitag stehen in Plauen und Umgebung viele interessante Veranstaltungen auf dem Programm.

Zur Eröffnung der Senioren-Woche konnte Vize-Landrat Rolf Keil gemeinsam mit der Seniorenbeauftragten Dagmar Nauruhn Besucher aus dem gesamten Vogtlandkreis begrüßen. Einige von ihnen hatten es sich trotz einzelner Regentropfen nicht nehmen lassen, schon vor der eigentlichen Eröffnung vom Stadtwald aus unter der Führung von Mitgliedern des Seniorenbeirates ins Parktheater zu wandern. „Ein Drittel der Bevölkerung im Vogtland sind Senioren über 60 Jahre", verdeutlichte Rolf Keil, warum es wichtig ist, die ältere Generation auf vielfältige Weise am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu lassen. Zugleich dankte er allen Partnern und insbesondere dem Seniorenbeirat, dessen Mitglieder sich ganz intensiv bei der Vorbereitung der „Woche der Senioren" engagiert hatten.

Während der Eröffnungsveranstaltung wurden die Preisträger des Wettbewerbes „Senioren basteln für Kinder" prämiert. Die Erst-, Zweit- und Drittplatzierten in den einzelnen Kategorien durften sich über lukrative Preise freuen. Ganz vorn in der Gunst der Jury rangierten Christa Reiher aus Elsterberg mit ihren Kinderhockern, der Ortsverband Auerbach des Deutschen Famiiienverbandes mit Puppenkleidung und kleinen  Tieren und eine Gruppe von Bewohnern aus dem Maria-Magdalena-Pflegeheim in Weischlitz mit einem selbst entworfenen Memory-Spiel, deren Herstellung sie obendrein fotografisch dokumentiert hatten. Für literarische und musikalische Unterhaltung sorgten der Plauener Zeichner und „Reimer" Wilhelm Mühsam und das Jugendschalmeienorchester Plauen. Noch bis zum Freitag bietet die „Woche der Senioren" täglich ein umfangreiches und informatives Programm.


Einladung zur Mitgliederversammlung

Losung für Freitag, 29.5.2015

Heilig, heilig, heilig ist der HERR Zebaoth, alle Lande sind seiner Ehre voll! Jesaja 6,3

Von ihm und durch ihn und zu ihm sind alle Dinge. Ihm sei Ehre in Ewigkeit! Römer 11,36

Liebe Helfer, Mitglieder und Freunde der Diakonie,

recht herzlich möchten wir Sie zu unserer ordentlichen Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes-Stadtmission Plauen e. V.

am 29.05.2014 um 14.00 Uhr in das Altenpflegeheim „Am Komturhof“, Schulberg 4, 08523 Plauen einladen. Die Themen der diesjährigen Mitgliederversammlung sind

  1. Begrüßung
  2. Andacht
  3. Geschäftsbericht 2014
  4. Jahresabschluss 2013 / Finanzbericht 2014
    1. Entlastung des Verwaltungsrates
    2. Entlastung des Vorstandes
  5. Haushaltsplan 2015
  6. Satzungsänderung
  7. Sonstiges
  8. Schlusswort / Gebet und Segen

Anträge zur Mitgliederversammlung sind schriftlich bis zum 22.05.2015 in der Geschäftsstelle, Friedensstraße 24 in 08523 Plauen einzureichen.

Wir freuen uns auf ein anschließendes gemeinsames Kaffeetrinken und den Verkauf von Waren unserer Gärtnerei.

Mit freundlichem Gruß auch im Namen unserer Verwaltungsratsvorsitzenden Frau DM V. Donnerhacke

Dr. Denkewitz 24.03.2015 Direktor

Große Freude über viele Gäste

Amtsblatt für die Gemeinden Bergen - Theuma -Tirpersdorf - Werda 08.05.2015

Am 14.März hatte der Jugendclub Tirpersdorf zum „Tag der offenen Tür“ eingeladen.

Seit April 2013 haben die jungen Macher viel Zeit und Kraft investiert, um sich ein ansprechendes Domizil zu schaffen. Zwei 48h- Aktionen des Vogtlandkreisjugend-ringes nutzten sie mit viel Engagement, um Sponsoren und Unterstützer für ihr Vorhaben zu gewinnen. Und diese fanden sie wirklich reichlich. Nun, wo das Werk vollbracht ist, wollten sie das Geschaffene präsentieren und Danke sagen.

Mit viel Freude haben sie den Tag vorbereitet, persönliche Einladungen übergeben, Plakate gestaltet, die Restarbeiten erledigt.

Eine tolle Ausstellung wurde angefertigt, welche mit 200 Fotos die verschiedenen Bauphasen dokumentierte. Die ca. 70 Gäste staunten, was die Jugendlichen in Ei-genleistung auf die Beine gestellt haben. Von zahlreichen Besuchern wurde ihnen Respekt und Anerkennung ausgesprochen und viel Spaß und Freude im Jugendclub gewünscht.

Der Bürgermeister Herr Körner sprach zu den Jugendlichen, nannte es das beste Ergebnis, was bisher erzielt wurde und überreichte ein Monopoly-Spiel. Herr Rentsch als Vertreter des Gemeinderates hatte eine große Uhr im Gepäck, damit die Kids das Nachhausegehen nicht verpassen. Vom Kindergarten gab es liebe Glückwünsche und einen Einkaufsgutschein für die Müller-Drogerie im Wert von 20,00€, der Heimatverein spendete 20€, von der Physiotherapie Lynett Schlupp gab es einen Präsentkorb mit verschiedenen Leckereien.

Vielen Dank auch für alle weiteren Geschenke für den kleinen Hunger zwischendurch. Die Jugendlichen verwöhnten ihre Gäste mit vielen selbstgebackenen Kuchen und Muffins, belegten Brötchen, Kaffee und mit alkoholfreien Sekt wurde angestoßen.

Dafür flatterten dann wieder einige Scheinchen in die Spendenbox. Diese können nun für einige Freizeitaktivitäten genutzt werden. Hurra!! Schön war auch, dass so viele Eltern mit jüngeren Kindern der Einladung gefolgt sind, denn die Jugendlichen setzen auf Nachhaltigkeit. Sie denken schon heute an ihre Nachfolger, die den Club einmal nutzen sollen, wenn sie „zu alt“ geworden sind. Prima Einstellung! Die Freie Presse vom 6.3. hatte im Vorfeld des Tages einen schönen Artikel veröffentlicht, der Vogtlandanzeiger berichtete am 18.3. über den Tag der offenen Tür. Wer diese Artikel nicht gelesen hat, kann sie auf der Homepage der Diakonie Plauen finden. Einfach mal Diakonie Plauen bei Google eingeben!

Bitte vormerken:

Unsere beliebte Ferienspaßwoche für Kinder im Alter von 6-10 Jahren findet wieder statt.

Wann: 11.-14.August 2015 täglich ca.10:00- 16:30 Uhr
Wo: Schöneck: Bürgerhaus, Jugendherberge, Bad im IFA, Natur usw.

 Kosten:

35,00 €

Näheres dienstags und donnerstags jeweils 16:00 -18:00 Uhr über Tel. 037464/ 88934. Bei Fragen können Sie auch gerne eine mail senden an: treff-schoeneck@gmx.de

Gabriele Appelbohm
Mobile Jugendarbeiterin in Schöneck und Umgebung Diakonisches Werk- Stadtmission Plauen e.V.

„Senioren basteln für Kinder“

Diakonie Online

Während unserer Zeitungsrunde im Rahmen der Sozialen Betreuung in unserem „Maria-Magdalenen-Haus“ fiel uns ein besonderer Artikel im Vogtlandanzeiger über die Seniorenwoche im Vogtland auf. In diesem wurde auch über die Aktion „Senioren basteln für Kinder“ berichtet.

Wir als Bewohner und Mitarbeiter der Sozialen Betreuung waren alle sofort begeistert und überlegten, was wir für die Kinder unserer Kita „Kinderland“ in Weischlitz basteln könnten.

Die Kleinen besuchen uns regelmäßig im Altenpflegeheim, wir backen, basteln und Kegeln dann miteinander. Weil sie uns damit immer eine große Freude bereiten, wollten wir etwas Schönes zum Spielen für sie basteln. Wir kamen auf die Idee, ein Holzmemory zu bauen – gemeinsam wurde gesägt, gefeilt und gemalt. Viele von uns waren erstaunt und stolz, was wir alles gemeinsam zustande brachten.

Am Mittwoch, 06.05.15 war es dann soweit- unser Bewohner Herr Henning Scherf brachte als Abgesandter aller Bewohner des Maria-Magdalenen-Hauses gemeinsam mit unserer Ergotherapeutin das Memory in das Landratsamt nach Plauen und konnte dieses dann persönlich an die Seniorenbeauftragte Frau Nauruhn übergeben. Jetzt erwarten wir natürlich gespannt, was unsere kleinen Freunde in der Kita zu dieser Überraschung sagen werden…

Unsere Bewohner beim Zuschneiden der Holzkärtchen für das Memory sowie unser Bewohner Herr Scherf bei der Übergabe des Memorys an Frau Nauruhn vom Landratsamt Plauen.

Jugendgruppen auch 2015 aktiv?

Werdaer Nachrichten 01.04.2015

Die 48h-Aktion 2015 startet! Nicht reden, sondern anpacken- vogtländische Jugendliche bewegen die Region, realisieren in 48 Stunden selbstgewählte, gemeinnützige, soziale, ökologische oder kulturelle Projekte.

Wenn ihr Vorhaben für eure Jugendgruppe oder eueren Wohnort umsetzen möchtet, schaut doch mal unter www.vkir.de nach, was alles möglich ist!

Die Aktion findet in der Zeit vom 26.5.-27.6.2015 statt. Anmeldeschluss ist am 27.4.2015.

Alle Jugendgruppen können mich dienstags und donnerstags von 16:00 -18:00 Uhr unter 037464/88934 erreichen. Wir vereinbaren dann einen Termin in Werda/ Kottengrün, um alles Weitere zu besprechen. Eure Ideen sind gefragt! Um das Nachdenken an zu kurbeln, hier ein Einblick, was 2014 im Einzugsgebiet der MJA geschaffen wurde: Die Werdaer und Tirpersdorfer werkelten in ihren Clubs und legten in dieser Zeit die „Grundsteine" für weitere Ziele. Auf diesen Baustellen gab es größere Vorhaben, die sich auch nach den festgesetzten 48 Stunden bis zum Jahresende hinzogen. Aber, wenn einmal loslegen, dann auch gleich mit Hand und Fuß und keine halben Sachen! Der Jugendclub Werda sah seine Chance, das Domizil auf Vordermann zu bringen, da es in einem schlechten Zustand war.

Die Wände waren sehr kaputt und von dem langjährigen Graffiti wollten sie sich trennen. So wurde gespachtelt und geschliffen. Der Fußboden wurde erneuert. Dabei mussten Pläne mehrfach verworfen werden, weil sich alte Teerreste nicht entfernen ließen bzw. keine Technik zur Verfügung stand. Auch aus zeitlichen und finanziellen Gründen verzögerte sich die Fertigstellung mehrfach.

Die Jugendlichen hatten eine finanzielle Unterstützung durch „Anja's Allerlei" in Höhe von 50,00 € und Unterstützung durch Malerfirmen aus Schöneck und Klingenthal, sowie durch Eltern, die Ausgleichsmasse mit Dehnungsfugen aufbrachten. Dennoch mussten sie immer wieder ihr Taschengeld anzapfen, um voran zu kommen. Heute können wir sagen, es ist schön geworden, kuschelig und ansprechend.

Der Jugendclub Arnoldsgrün arbeitete vom  13.-15.6. und verpasste seinem Domizil ein sehr ansprechendes neues Outfit. Der Jugendclub in Gunzen hat vom 19.-21.6. das„Open air Festival Summer of Sounds" vorbereitet.

Organisiert und geplant hat der Jugendclub dieses Event anlässlich des 125jährigen Bestehens der Jugendvereinigung „Lyra" Gunzen seit vielen Monaten. Die „heiße Phase" wurde im Rahmen der 48h- Aktion realisiert. Wer je eine Großveranstaltung auf die Beine gestellt hat, kann nachvollziehen, was die 10 Jugendlichen geleistet haben. Alle Achtung! Die abendliche Veranstaltung am 21.6. war ein voller Erfolg für die Jugendlichen, jedoch nicht mehr Bestandteil der 48h-Aktion.

Gabriele Appelbohm
Mobile Jugendarbeiterin im Raum Schöneck und Umgebung Diakonisches Werk- Stadtmission Plauen e.V.

Jugendgruppen auch 2015 aktiv?

Schönecker Anzeiger Nr. 4 und Grünbacher Anzeiger 08.04.2015

Die 48-h-Aktion 2015 startet! Nicht reden, sondern anpacken - vogtländische Jugendliche bewegen die Region, realisieren in 48 Stunden selbstgewählte, gemeinnützige, soziale, ökologische oder kulturelle Projekte.

Wenn ihr Vorhaben für eure Jugendgruppe oder eueren Wohnort umsetzen möchtet, schaut doch mal unter www.vkjr.de nach, was alles möglich ist!

Die Aktion findet in der Zeit vom 26.5. bis 27.6.2015 statt.

Anmeldeschluss ist am 27.4.2015.

Alle Jugendgruppen, Jugendfeuerwehren, Jugendsportgruppen können mich dienstags und donnerstags von 16.00 bis 18.00 Uhr unter 037464/88934 im Bürgertreff Schöneck erreichen. Wir vereinbaren dann einen Termin, um alles Weitere zu besprechen.

Eure Ideen sind gefragt!

Gabriele Appelbohm
Mobile Jugendarbeiterin im Raum Schöneck und Umgebung
Diakonisches Werk – Stadtmission Plauen e.V.

Sonnenfinsternis

Diakonie Online

Alle, die am Freitagvormittag, 20.03.2015 im Maria-Magdalenen-Haus in Weischlitz anwesend waren, bewunderten spontan gemeinsam die um 10:38Uhr stattfindende Sonnenfinsternis auf unserer Terrasse. Friseurin, Rettungssanitäter, Physiotherapeutin, Mitarbeiter des Hauses und natürlich unsere Bewohner, nutzten nicht nur spezielle Schutzbrillen, sondern auch Schweißscheiben, um das Naturschauspiel verfolgen zu können.


Die zwei Konsumtypen - Versuch einer Typisierung

Diakonie Online

Erfahrungen aus der Suchtberatung

Die Arbeit in einer Suchtberatungsstelle fordert eine hohe Flexibilität von den Mitarbeitern, da jeder Klient anders ist und in diesem Anderssein gewürdigt werden muss. Sicher ist immer wieder der eine oder andere „Typ“ dabei, dem man z.B. den jahrelangen Konsum der angeblichen „Modedroge“ Crystal ansieht. Aber immer häufiger erreichen uns auch Klienten, deren Lebensweg auf den ersten Blick keine Auffälligkeiten erkennen lässt, die unauffällig, meist über Jahre hinweg, konsumieren, ohne in irgendeiner Form Anstoß zu erregen. Weit weg sind die klassischen Bilder der ausge- zehrten, stark vorgealterten Gesichter, welche gern mit Crystal in Verbindung gebracht werden. So lassen sich, wenn man bei aller Individualität doch eine Typisierung anstrebt, um den Alltag einfacher zu gestalten, zwei Konsum-Typen unterscheiden.

Typ I und Typ II

Typ I gleicht dem allgemein bekannten Bild des Crystal-Abhängigen. Meist sind es junge Menschen Anfang 20, ohne Schulabschluss, ohne Ausbildung, ohne feste Strukturen, die die Schwelle der Beratungsstelle überschreiten und Hilfe suchen. Der eigene Antrieb, clean zu werden und einen konformen Lebensweg zu beschreiten ist in vielen Fällen nicht vorrangig. Eher stehen Menschen im Hintergrund, die dies forcieren: zum einen besorgte Familienangehörige, zum anderen häufig Justiz, Jugendamt oder Jobcenter.

Typ II erscheint hingegen wesentlich unauffälliger. Der Weg führt zunehmend auch Mittdreißiger in die Beratungsstelle. Sie leben in festen Strukturen, haben häufig Familie und Arbeit, so dass sie ein „ganz normales“ Leben führen. Sie beginnen vergleichsweise spät mit dem Konsum leistungssteigernder Substanzen, wobei der Weg früher oder später zu Crystal führt. Diese Klienten suchen freiwillig nach Hilfe, da sie selbst die Nachteile ihres jahrelangen Konsums erkennen. Sie haben Angst, dass der Konsum auffällt, sie in eine Schublade gesteckt werden und alles verlieren, was sie sich über Jahre hinweg aufgebaut haben.

Gründe für den Drogenkonsum

Welche Gründe haben diese doch sehr verschiedenen Menschen, eine Droge zu konsumieren, die zwar nicht immer einen äußerlichen, aber sehr wohl doch innerlichen Verfall herbeiführte? Plakativ kann man nun sagen, die Gesellschaft sei an allem Schuld. Zugegeben, eine sehr abgedroschene Begründung für viele Probleme in unserem alltäglichen Sein. Doch wenn man genauer hinschaut, den Klienten zuhört, versucht, sich in die jeweils sehr individuelle Situation hinein zu versetzen, fällt auf, dass diese Begründung nicht ganz von der Hand zu weisen ist.

Betrachten wir zunächst Typ I, der, aus welchen Gründen auch immer, von einem geraden Lebensweg abgekommen ist. In vielen Fällen beginnen diese Klienten schon sehr früh Alkohol zu trinken und zu rauchen, um sich ein eher reizarmes Leben ohne erstrebenswerte Ziele und ohne Perspektive etwas angenehmer zu gestalten. Verhaltensweisen, die meist schon aus den Elternhäusern bekannt sind, werden übernommen. Und wenn der Kick durch diese legalen Drogen nicht mehr ausreicht, wird zu illegalen Mitteln gegriffen. Mittlerweile ist nicht mehr Cannabis die sogenannte Einstiegsdroge. Nach einer Abwägung der Vor- und Nachteile lockt Crystal – es wirkt schneller, intensiver und macht aktiver. So entkommen viele Jugendliche der Langeweile ihres Alltags. Die Zeit, die sie aufgrund fehlender Struktur und mangelnder Interessen fast im Übermaß zur Verfügung haben, wird subjektiv sinnvoll gestaltet.

Wenn wir nun Typ II in Augenschein nehmen, zeigt sich ein völlig anderes Bild: Strukturen sind vorhanden, die zum einen durch berufliche und familiäre Verantwortungen geprägt sind, zum anderen aber auch den Wunsch nach individueller Erfüllung in sich tragen. Diese Klienten versuchen dem allseits propagierten Bild des dynamischen jungen Menschen gerecht zu werden. Sie versuchen in die 24 Stunden, die uns täglich zur Verfügung stehen, so viel wie möglich hinein zu packen aus Angst, etwas zu verpassen und ihr Leben nicht gelebt zu haben. So besteht auch hier der Versuch, die gegebene Zeit subjektiv sinnvoll zu gestalten.

Welches Fazit können wir nun für die Arbeit ziehen?

Zum einen geht es natürlich um die individuelle Begleitung des Klienten, die Anpassung an Bedürfnisse und das Finden eines gemeinsamen therapeutischen Weges. Im Rahmen der Beratungsstelle ist dies durchaus umzusetzen. Anders stellt sich die Situation in Reha-Einrichtungen dar, die sich zunehmend auf Klienten des Typ I einstellen müssen. Klienten, die ein hohes Maß an individueller Begleitung und Struktur benötigen. Klienten, die immer wieder motiviert werden müssen, nicht in alte Verhaltensmuster zu verfallen, weil die positiven Effekte des Clean-Seins ausbleiben. Typ II hingegen kommt in Reha-Einrichtungen meist gar nicht an. Zu groß ist die Angst, die Drogenabhängigkeit publik zu machen, dem Arbeitgeber davon zu berichten, die Kündigung zu riskieren. Hier benötigen wir zusätzlich zu den vorhandenen Konzepten neue Möglichkeiten der therapeutischen Arbeit. Zudem wäre auch eine Enttabuisierung des Crystal-Konsums von Nutzen. Die Angst, die in den Medien verbreitet wird, Horrorbilder und falsche Vorstellungen von den Auswirkungen der „Todesdroge“ erschweren den Weg in ein drogenfreies Leben.


Überflüssiges ausräumen, um Neues wachsen zu lassen

Ulrike Weyer ist Superintendentin des Kirchenbezirks Plauen

Der Sonntag

Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und erstirbt, bleibt es allein; wenn es aber erstirbt, bringt es viel Frucht. Johannes 12, Vers 24

Mein Vater war ein begeisterter Wanderer und Bergsteiger, ich habe das von ihm geerbt, auch auf mich üben Berge eine Faszination aus. Es war aber auch ein schmerzliches Lernen, vor allem, wenn es bergauf ging: Wie oft zeigte er nach oben und sagte: »Da sind wir gleich da.« Und als wir den vermeintlichen Gipfel erklommen hatten, zog sich der Weg weiter bergauf bis zum eigentlichen Gipfel. Heute erinnere ich mich oftmals daran, denn es hat mich gelehrt, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren und nicht aufzugeben.

Der Sonntag Lätare ist so ein Zwischenziel: Die Hälfte ist geschafft, nun gilt es, zum Ziel zu gelangen. »Hinauf nach Jerusalem«, schreibt Lukas. Es ist ein anstrengender Weg für Jesus, er führt durch dunkle Täler, durch Schmerz und Verrat, durch Leid und Tod, am Ende steht der Ostermorgen – das neue Leben.

Das Zwischenziel: Es lehrt uns, noch einmal unser Reisegepäck durchzusehen – was haben wir noch alles dabei? Haben wir »ausgeräumt«? Die leeren Worthülsen, die übergroßen Erwartungen, die oberflächlichen Gewohnheiten? So manches kann zurückbleiben.

Der Evangelist Johannes drückt es so aus: »Wenn das Weizenkorn nicht in die Erde fällt und stirbt, bleibt es allein, wenn es aber stirbt, bringt es viel Frucht.« Was kann alles sterben, um Raum zu geben für Neues, das wir in uns wachsen lassen?

Das Osterfest steht schon in Sichtweite, aber vor uns liegt noch eine gute Wegstrecke – Zeit, um Platz zu machen für das Samenkorn des neuen Lebens, auf dass es in uns Frucht bringe, hundertfältig.


Die Diakonie Plauen informiert über ihr Intergrationsprojekt Gärtnerei „Grüner Wagen“ Weischlitz und die Arbeit mit psychisch Kranken.

Die Diakonie Plauen informiert über ihr Intergrationsprojekt Gärtnerei „Grüner Wagen“ Weischlitz und die Arbeit mit psychisch Kranken.

Uns als Christen ist es wichtig unseren Glauben nach außen zu tragen. Nicht nur in Predigt und Gottesdienst sondern auch in der praktischen Hilfe für unseren Nächsten. Wie schon der Wortursprung „diakonia“ im griechischen alle Fassetten des Dienstes am Nächsten umfasst.

Wir als Diakonisches Werk- Stadtmission Plauen e. V. verstehen uns als sozialer Dienst der evangelischen Kirche. Unser Auftrag ist gelebte Nächstenliebe. Wir setzen uns für Menschen, die am Rande der Gesellschaft stehen ein.

Ein besonderes Projekt ist unsere Gärtnerei „Grüner Wagen“ in Weischlitz.

Hier arbeiten wir seit 2001 gezielt mit Menschen mit psychischen Problemen, Erkrankungen und Schwerbeschädigungen.

Eine psychische Erkrankung stellt auch in unserer modernen Welt ein Stigma dar. Besonders im Berufsleben bekommen Betroffene wenig Chancen und können den Anforderungen, dem Stress der regulären Arbeit kaum genügen.

Für viele bedeutet dass, jahrelange Arbeitslosigkeit, Grundsicherung oder Rente in unterschiedlichen Formen. Damit verbunden auch die Ausgrenzung aus unserer leistungsbezogenen Gesellschaft, fehlende Lebensinhalte, Tagesstruktur und soziale Kontakte. In der entstehenden Isolation und Leere verschlechtern sich oft die vorhandenen Krankheitsbilder.

Genau hier setzt unsere Arbeit im Intergrationsprojekt an. Gezielt bieten wir für diese Gruppe am Rande der Gesellschaft Hilfe in Form von Arbeit und Beschäftigung an. Beschäftigt, beraten und betreut werden Menschen, die dem Druck auf dem 1. Arbeitsmarkt nicht standhalten und wöchentlich nur geringe Arbeitsbelastungen (4-14 Std.) verkraften. Bei der sehr stimulierenden Arbeit mit Pflanzen und Blumen finden Sie einen Weg aus der Isolation, schaffen sich soziale Kontakte und merken, dass sie auch noch gebraucht werden. Unser geschultes Fachpersonal steht jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

Den weitaus größten Teil unserer Kosten müssen und wollen wir aus unserer täglichen Arbeit decken. Deshalb ist es wichtig und notwendig, dass wir viele Kunden aus unserer Region für unsere Produkte begeistern, um die Gärtnerei stabil führen zu können. Wir produzieren für unsere Kunden eine breite Palette an Beet- und Balkonpflanzen, in den Sommermonaten verschiedenstes Gemüse aber auch individuelle Floristik für alle Anlässe. Ein Kontakt zu uns lohnt sich auch für Mitbürger, die ihre Garten- oder auch die Grabpflege nicht mehr selbst durchführen können. Wir stehen Ihnen  mit unserem Bereich des Garten-und Landschaftsbaus gern mit Rat und Tat zur Verfügung.

Sie finden uns im Hinzuverdienstprojekt Gärtnerei „Grüner Wagen“ Weischlitz, Gärtnereiweg 41 in 08538 Weischlitz, Telefon 037430/20260, geöffnet täglich von 8:00 bis 17:00 und Samstag von 8:00 bis 12:00 Uhr. Die Aufgaben und Angebote der Diakonie finden Sie auch auf unserer Internetseite www.diakonie-plauen.de oder wir stehen Ihnen gern mit Informationen aber auch mit Beratung und Begleitung über unsere Angebote zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

Dr. Denkewitz
Direktor

Alle packen an

Geteilte Freude, doppelte Freude: die Jugendlichen und ihre Gäste waren am Tag der offenen Tür begeistert vom gelungenen Ergebnis. Der Tirpersdorfer Jugendclub ist nun ein vorzeige Objekts in Sachen Eigenleistungen der jungen Leute. Bürgermeister Rainer Körner (ganz hinten, der Mann mit Brille): „Aus meiner Sicht ist das das beste Ergebnis, was bisher erzielt wurde."

Vogtland Anzeiger 18.03.2015

Tag der offenen Tür im Jugendclub Tirpersdorf: Das Ergebnis macht alle stolz. Die Jugendlichen haben was tolles auf die Beine gestellt.

Von Petra Adler

Tirpersdorf - Probleme mit der Jugend? Die sind längst Geschichte. Als im Oktober 2012 der Bauwagen am Sportplatz dicht gemacht wurde, der von der "Generation 25 plus"genutzt und mehrfach nicht ordnungsgemäß abgesperrt worden war, saßen jüngere Jugendliche mit Pioniergeist schon in den Startlöchern.

Für sie war die neue Eröffnung des Gasthofes ein Glücksfall. Das Wirts-Ehepaar Grummt hatte offene Ohren - und reichlich Platz. Doch der Raum für die Jugend war nicht benutzbar. Viel Arbeit wartete. Was nun? Hilfe ins Boot holen, Sponsoren suchen, Ärmel hoch krempeln.

So lässt sich in Kurzform umreißen, was ab Frühjahr 2013 in der alten Fleischerei geschah. Vor zwei Wochen wurden die letzten Arbeiten beendet.

Am Samstag luden die jungen Macher zum Tag der offenen Tür ein und die Gäste ließen sich nicht lange bitten. Die Jugendlichen freuen sich über Glückwünsche und Geschenke.

Jüngstes Clubmitglied ist der Neunjährige Paul Schmutzler. Die beiden Sechzehnjährigen Moritz Gräßler und Nick Dölling sind die ältesten.laut Moritz haben die Jugendlichen ihr Domizil von Grund auf saniert und 90 bis 95 Prozent selbst aufgebaut.Bildtafeln veranschaulichen dies eindrucksvoll:

30 Quadratmeter ist der Club, für den die Gemeinde rund 130 € pro Monat zahlt. Nochmals 30 Quadratmeter stellt Familie Grummt im Nebenraum zur Verfügung, wo Billard, Darts und Kickertisch einladen. Auch diesen Raum haben die Jugendlichen vorgerichtet. Dafür nutzten sie unter anderem die zwei 48-Stunden-Aktionen. Ansprechpartner war und ist Gabi Appelbohm, Mitarbeiterin der Mobilen Jugendarbeit Schöneck und Umgebung.

Wirtin Manueala Grummt  hat selbst die Jugendleiterkarte und versichert, dass „bis jetzt immer alles prima geklappt hat".

Rund 8000 € an Spenden sind verbucht worden, für jede Unterstützung bedanken sich die jungen Leute. Von Seiten der Gemeinde war man bestrebt, sich bewusst zurück zu halten, wie Bürgermeister Rainer Körner sagt:„Aus meiner Sicht ist das das beste Ergebnis, was bisher erzielt wurde. So werdet ihr das alles ganz anders schätzen. Die Arbeiten waren wichtig und helfen euch auch für die Zukunft", lobte er das große Engagement. „Toll was ihr daraus gemacht habt!", freut sich zu dem Kita-Leiterin Andrea Schiffl über ihre einstigen Schützlinge und hatte einen Gutschein im Gepäck.

„Es gibt nichts auszusetzen", waren sich alle einig: Der neue Tirpersdorfer Jugendklub ist ein Vorzeigeobjekts. Daneben seien Gunzen und Arnoldsgrün gute Beispiele, sagt Gabi Appelbohm, im Angriff genommen werden derzeit Schillbach.

„Chillaxen", Das lieben die jungen Damen und Herren derzeit am meisten in ihren Räumlichkeiten, eine Wortschöpfung aus „chillen" und „relaxen": Das könnte man übersetzen mit etwas rumhängen, sich entspannen, ausruhen, das haben sich die Aktiven auch redlich verdient.


Jugendclub lockt mit Freizeitraum und Aktivitäten

Wirtin Manuela Grummt, Tochter Nancy Grummt, Lea Prager, Moritz Gräßler und Nick Dölling (von links) arbeiteten an der Sanierung des neuen Freizeitraumes mit, der neuen Schwung ins Dorfleben bringen soll. Foto: Christian Schubert

Freie Presse 06.03.2015

TV, Playstation, Billard, Darts und mehr bietet der Jugendclub Tirpersdorf. In zweijähriger Arbeit entstand ein neuer Freizeitraum, der für die Jugend in den nächsten Jahren ein Treffpunkt sein soll.von christian schubert

Tirpersdorf - Es ist geschafft. Die Jugend von Tirpersdorf hat nun einen Hobby/Freizeitraum. So einen gab es bis jetzt im Ort nicht. Deshalb wurden die Jugendlichen aktiv und suchten nach einen Treffpunkt für die Freizeitgestaltung junger Menschen. Im Rahmen der 48-StundenAktion, deren Träger der Vogtlandkreisjugendring ist, entstand im Brunnengasthof ein Jugendraum und ein Billardzimmer. Die ehrenamtliche Aktion nutzten junge Leute im Ort, um sich für einen Club zu engagieren.

Im Brunnengasthof wurden sie fündig. Seit 2012 betreibt Wirtin Manuela Grummt mit Ehemann diese Gaststätte, in der abseits der Gaststube zwei Räume leer standen. Moritz Gräßler kam auf die Idee, wieder etwas mehr Schwung ins Dorf zu bringen und aus den leerstehenden Räumen etwas zu machen. Der 16-Jährige: "In Tirpersdorf trafen sich Jugendliche an einem Bauwagen und tranken dort immer Bier . Einen Platz für Freizeitaktivitäten gab es nicht. Wir wollen mit dem Jugendraum etwas zum Dorfleben beitragen."

Viel Herzblut und Ehrgeiz steckte er mit Freunden in das Projekt. Vor zwei Jahren legten sie bei der Gestaltung des Raumes selbst Hand an. "Wir haben so gut wie alles eigenständig saniert, also Beton gegossen, die Wand aufgebessert und Fliesen gelegt - 10 bis 15 Freunde haben mitgeholfen", sagt Moritz Gräßler. Für die Zukunft seien unter anderem Grillabende, Jugendfeiern sowie gemeinsames Zelten geplant.

Die letzten Arbeitsschritte wurden diese Woche gemacht. Seit Montag ist der Freizeitraum komplett fertig. Auf die Jugendlichen wartet eine Darts-Scheibe, ein TV-Gerät, eine Playstation und ein Billardtisch. Der "Jugendclub Tirpersdorf", wie er jetzt genannt wird, lädt am 14. März zu einem Tag der offenen Tür ein. Da möchte die Dorfjugend ihre neue Räumlichkeit vorstellen. "Wir wollen allen Spendern und Helfern zeigen, was daraus geworden ist. Von 15 bis 18 Uhr laden wir alle Interessierten ein, uns kennenzulernen", so Moritz Gräßler. Er betont: "Wir wollen andere Jugendliche, insbesondere jüngere, für uns begeistern, denn es soll was Nachhaltiges sein. Wir werden älter und neue Jugendliche kommen nach, die in Zukunft davon profitieren sollen."

Die Wirtin des Landgasthofes unterstützte das Projekt von Beginn an. Bis zu 3000 Euro hat sie mit investiert. Sie ist die gute Seele des Hauses. "Der Jugendclub bekommt von uns vergünstigte Preise für Essen und Trinken und bei Problemen kann jeder zu mir kommen", so Manuela Grummt, die sonst eigentlich als Köchin im Brunnengasthof tätig ist.

Die 48-Stunden-Aktion ist ein Projekt des Kreisjugendrings. Innerhalb von 48 Stunden setzen Jugendgruppen gemeinnützige Projekte um. "Sie bekommen ein Legitimationsschreiben, mit dem sie notwendige Materialien als Sachspende erhalten. Die nächste Aktion findet vom 26. bis 27. Mai statt. Jugendgruppen können sich bis 27. April beim Vogtlandkreisjugendring mit ihren Ideen anmelden.


Neue Kontaktzeiten der Mobilen Jugendarbeit

Schönecker Anzeiger Nr. 2

Neue Kontaktzeiten im Büro, Kirchstr. 7:

Dienstag und Donnerstag jeweils von 16.00 bis 18.00 Uhr. Zu diesen Zeiten können auch telefonisch unter: 037464/88934 Termine für Gespräche bzw. Treffen im Einzugsgebiet vereinbart werden.

Bitte meldet euch! Ich freue mich auf euren Anruf.

Gabi Appelbohm
Mobile Jugendarbeiterin
Diakonisches Werk-Stadtmission Plauen e.V.

Die Diakonie Plauen informiert:

Über unsere Hinzuverdienstfirma für psychisch Kranke: Gärtnerei „Grüner Wagen“ Weischlitz

Im Frühjahr möchte Jeder von uns seinen Garten mit Blumen, Pflanzen und Sträuchern neu gestalten. Vielleicht benötigen Sie auch eine Balkonbepflanzung,  suchen geeignete Pflanzen oder möchten die Bepflanzung nicht selbst erledigen..

Unser Projekt „Grüner Wagen“ in Weischlitz möchte Sie gerne zu einem Besuch einladen und unsere Produkte vorstellen.

Unter ca. 2900 m² Gewächshausfläche ziehen wir Pflanzen selbst an. Je nach Jahreszeit können Sie bei uns Pflanzen, Sträucher aber auch selbstgeerntete Tomaten, Gurken, Kürbisse oder Paprika erwerben. In unserer Hinzuverdienstfirma „Grüner Wagen“ Weischlitz beschäftigen wir vorrangig psychisch Kranke und psychisch kranke Schwerbehinderte im Haupt- oder Nebenerwerb. Viele unserer Mitwirkenden in der Gärtnerei sind glücklich und froh über eine sinnvolle Tagesstruktur, und über die Beschäftigung in unserer Hinzuverdienstfirma. Eine sinnvolle Beschäftigung und Tagestruktur hilft den Psychisch Kranken ihre Persönlichkeit zu stabilisieren, Kontakt zu anderen Menschen herzustellen und etwas für ihr Selbstwertgefühl zu tun. Wir können immer wieder feststellen, dass durch die sinnvolle Beschäftigung Krankenhausaufenthalte vermieden werden und die Phasen des Wohlergehens und der Arbeitsfähigkeit sich verlängern.

Deshalb ist es wichtig und notwendig, dass wir viele Kunden aus unserer Region für unsere Produkte begeistern, um die Gärtnerei stabil führen zu können. Ein Kontakt zu uns lohnt sich aber auch für Mitbürger, die ihren Gartenarbeit oder auch die Grabpflege nicht mehr selbst durchführen können. Wir stehen Ihnen  mit unserem Bereich des Garten-und Landschaftsbaus gern mit Rat und Tat zur Verfügung.

Sie finden uns im Hinzuverdienstprojekt Gärtnerei „Grüner Wagen“ Weischlitz, Gärtnereiweg 41 in 08538 Weischlitz, Telefon 037430/20260, geöffnet täglich von 8:00 bis 17:00 und Samstag von 8:00 bis 12:00 Uhr.

Die Aufgaben und Angebote der Diakonie finden Sie auch auf unserer Internetseite:

www.diakonie-plauen.de

oder wir stehen Ihnen gern mit Informationen aber auch mit Beratung und Begleitung über unsere Angebote zur Verfügung.

Mit freundlichem Gruß

Dr. Denkewitz
Direktor

Geldsegen für elf Projekte

Aus dem Erlös des Adventskalenderverkauf im vergangenen Jahr erhielten elf Projekte Unterstützung der Rotarieer im Vogtland. Foto: ie

Vogtland Anzeiger 15.03.07

Plauen - Die drei vogtländischen Rotary-Clubs haben am Donnerstagabend die Erlöse aus dem traditionellen Adventskalender an elf soziale und Kulturelle Projekte in der Region übergeben. In den Räumen der Volksbank Vogtland begrüßte Vorstand Andreas Hostalka die Gäste und dankte Daniel Dornig, der sich mit großem Engagement in die Gestaltung des Adventskalenders eingebracht habe. 15000 Euro kamen durch den Verkauf zusammen und konnten nun durch die drei „Filialen" des Serviceclubs im Vogtland weitergereicht werden. So überreichte der Sekretär des Rotary-Clubs Auerbach, Dr. Peter Weiß, jeweils 2000 Euro an die Stadt Auerbach für die Mehrgenerationenarbeit des Familienverbandes und für ein Spielhaus im evangelischen Kindergarten an die St. Laurentius-Kirchgemeinde. Falk Künzel vom Rotary-Club Oelsnitz/Voigtsberg übergab Spendenschecks über jeweils 500 Euro an den Förderverein Schloss Voigtsberg, an das Diakonie-Kompetenzzentrum für Suchtfragen für erlebnispädagogische Angebote für Kinder suchtkranker Eltern, an den Verein „Leser helfen - Bürger helfen" sowie an die evangelisch-lutherische Kirchgemeinde Plauen als Grundstock für die anstehende Orgelsanierung. 600 Euro gehen an das „Kids-Camp", in dem unter anderem auch zwei Kinder aus dem Jugendhilfeheim Jocketa, einen kurzen Ferienaufenthalt genießen können, sowie 1400 Euro an das Kinder- und Jugendzentrum „Goldene Sonne" in Oelsnitz, wo das Geld in ein Projekt zum gesunden Kochen mit Kindern und Jugendlichen fließen soll. 

Der Plauener Rotary-Club überreichte in Person von Andreas Hostalka drei Schecks. Der Theaterförderverein Plauen freute sich ebenso über 3000 Euro zur weiteren Sanierung des Löwel-Foyers im Plauener Musentempel, wie das Jugendhilfezentrums Jocketa für die neue Möblierung der Gemeinschaftsräume. 2100 Euro erhielt der Verein Unikat
aus Plauen, der in den Weberhäusern Kinderkunstprojekte durchführt.

Die Rotary-Clubs im Vogtland haben insgesamt 115 Mitglieder und sorgten in den vergangenen Jahren für die Realisierung zahlreicher Projekte, wie beispielsweise des Bärensteinturmes oder des Klostermarktbrunnens in Plauen oder die Ausstattung verschiedener Schulen mit Trinkbrunnen. ie


Rotary Clubs übergeben 15.000 Euro

Projektleiterin Michele Bärthel (rechts) und Sozialarbeiterin Diana Simon (links) vom Diakonischen Suchtkompetenzzentrum mit Andreas Hostalka, Präsident des Plauener Rotary-Clubs.

Freie Presse 07.03.2015

Adventskalender-Erlös geht an soziale Projekte

Plauen - 15.000 Euro haben die vogtländischen Rotarier am Donnerstagabend an elf soziale Projekte übergeben. Das Geld wurde vergangenen November beim Verkauf des Adventskalenders der Rotary Clubs der Region eingenommen. 3000 Stück gingen über die Ladentische der "Freie-Presse"-Geschäftsstellen, fast doppelt so viele wie 2013 bei der ersten Auflage der Aktion.

Die meisten Verbände und Vereine verrieten am Donnerstagabend schon, was sie mit dem Geld vorhaben: So werden beispielsweise die 2000 Euro, die der Kindergarten der evangelischen Kirche Auerbach erhalten hat, in den Bau eines Spielhauses fließen. Das Jugendzentrum Jocketa steckt seine 3000 Euro in neue Möbel für seinen Gemeinschaftsraum - jene, die jetzt dort stehen, sind 30 Jahre alt. Beim Projekt Schildkröte des Diakonischen Kompetenzzentrums für Suchtfragen kümmern sich die Verantwortlichen um Kinder aus Drogenfamilien. Die Spende von 500 Euro fließt in Erlebnispädagogik, um das Gruppengefühl zu stärken.

Weitere Spenden gingen an den Theaterförderverein (3000 Euro), die Weberhäuser Plauen (2100 Euro), die Volkssolidarität Plauen/Oelsnitz (1400 Euro), den Verein Urlaubskinder (600 Euro), die Plauener Lutherkirche (500 Euro), den Förderverein des Schlosses Voigtsberg (500 Euro), sowie an den Verein "Leser helfen" (500 Euro). (kej)


Helau und Alaaf!

Diakonie Online

Die ausgelassene Faschingsfeier im „Maria-Magdalenen-Haus“ in Weischlitz mit den fantasievollen und in den vorherigen Wochen selbstgefertigten Kostümen sowie dem abwechslungsreichen Programm u.a. mit den  „Rockenden Socken“ war ein Volltreffer in Sachen Stimmung für unsere Bewohner.

„Gott sei Dank ist das bei uns nicht so“ witzelten einige Bewohner über die von unseren Mitarbeitern liebevoll vorbereitete und aufgeführte Parodie über „Sparmaßnahmen im Pflegeheim“.

Vielen Dank an alle Mitarbeiter, die sich engagierten, dass der Tag ein Highlight wurde!


In den Gewächshäusern hat der Frühl ing E inzug gehalten

Foto: Ellen Liebner

Freie Presse 25.02.215

Primeln, Stiefmütterchen  und Vergissme innicht wer den  in  der Gärtnerei Grüner Wagen  in Weischlitz - im Foto Annett Völz (l inks) und Sissi Will - für  den Verkauf selbst produziert. Die Primelzeit steuert auf ihren Höhepunkt zu. Die Pflanzen stehen  in voller Blüte und müssen nun nach und nach raus aus dem Gewächshaus. Angeboten wer den sie  in kräftigen Farben. M indestens noch bis Ende März sollen sie verkauft wer den, dann ist Stiefmütterchenzeit. Die von  der Diakonie Plauen bewirtschaftete Gärtnerei bietet auch zugekaufte Frühjahrsblüher wie Narzissen, Tulpen und Hyaz inthen an. Bis zu30 Menschen arbeiten je nach Jahreszeit  in  der Gärtnerei - überwiegend Menschen mit psychischer Erkrankung o der an deren lebense inschränken den Beh in derungen.  In dem Betrieb erhalten diese Menschen e ine Beschäftigung mit tagesstrukturiertem Ablauf, berichtete  der Direktor  der Diakonie Plauen, Hartmut  Denkewitz.


Informationen zu Vergütungen von Pflegefachkräften in der Diakonie

Diakonie Online 28.01.2015

Die Diakonie Plauen ist auch im Vogtland für Pflegefachkräfte finanziell attraktiv!!

In den am 27.01.2015 veröffentlichten Statistiken über die Verdienstmöglichkeiten von Pflegefachkräften, wie Altenpflegerinnen und Altenpfleger, schnitten die neuen Bundesländer mit einem durchschnittlichen Verdienst in Höhe von 1945,00 € für Altenpfleger, sehr niedrig ab.

Wir als Diakonie Plauen und Diakonie Sachsen liegen, mit einem Einstiegsgehalt von 2293,71 € für Vollzeitkräfte und Aufstiegsmöglichkeiten bis 2660,70 € (Stand Januar 2015), weit über diesen Grenzen.

Zusätzlich erhalten unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine Jahressonderzahlung von bis zu einem Monatsgehalt und daneben monatliche Zulagen und Zuschläge.

Interessant ist ebenfalls die abgeschlossene Zusatzversorgung in der Alterssicherung für alle Mitarbeiter.

Hier zahlen wir als Diakonie 4,8 % des Bruttogehaltes in die Altersversorgung unserer Mitarbeiter/-innen ein, dies bedeutet mindestens 110,00 €.

In der ambulanten und stationären Pflege ist eine sehr schwierige und aufopferungsvolle Arbeit zu leisten und es werden hohe Anforderungen an die Mitarbeiter gestellt. Dies soll sich im Rahmen der Möglichkeiten für uns als Diakonie auch in der Vergütung für die Mitarbeiter widerspiegeln.

Dr. Denkewitz
Direktor

Besuch unserer Landtagsabgeordneten Frau Juliane Pfeil

Diakonie Online 26.01.2015

Am 20.01.2015 konnten wir Frau Juliane Pfeil, Landtagsabgeordnete der SPD im Markuskeller der Markusgemeinde in Plauen begrüßen.

Das Diakonische Kompetenzzentrum für Suchtfragen gGmbH (DKZS gGmbH) hat seit dem 01.08.2013 ein Projekt „sCHILDkröte“ im Markuskeller installiert und führt dort Beratung und Begleitung für Kinder und Jugendliche aus besonders sozial schwierigen und suchtbelasteten Familien durch.

Unsere Landtagsabgeordneten aus Plauen engagierten sich für dieses Projekt und so erfolgte, nach erneuter Antragstellung durch das DKZS gGmbH, kurz vor Weihnachten eine weitere Genehmigung des Projektes über das Jahr 2014 hinaus.

Frau Pfeil informierte sich bei unseren Mitarbeiterinnen Frau Bärthel und Frau Simon über die Arbeit im Projekt „sCHILDkröte“ und übergab einen Scheck in Höhe von 200 € für die finanzielle Unterstützung unserer Aufgaben.

Der Geschäftsführer Dr. Denkewitz war bei dem Gespräch anwesend und informierte über die grundsätzlichen Aufgaben und Finanzierung dieses Projektes und der Suchtberatungs- und – behandlungsstellen im Vogtlandkreis.

Dr. Denkewitz
Geschäftsführer

Geburtstagsfest für Herrn Robert Hager

Diakonie Online 26.01.2015

Am 16.01.2015 konnten wir den 95. Geburtstag von Herrn Robert Hager gemeinsam feiern.

Wir wünschen Herrn Robert Hager alles Gute, Gesundheit, Schutz und Segen im neuen Lebensjahr.

Die Familie Hella und Robert Hager ist die Stifterfamilie der Hager- Oheim- Stiftung Plauen, die die Kinder und Jugendarbeit der beiden Diakonischen Träger, Diakonisches Werk – Stadtmission Plauen e. V. und der Diakonie Hof fördern möchte.

Gleichzeitig hat sie durch den Neubau zweier Häuser zur Innenstadtgestaltung in Plauen beigetragen.

Gemeinsam mit den Mitbewohnern des Wohnhauses Seestraße 6 und den Direktor der Diakonie Plauen konnten wir im Cafe Mone feiern. Danach gab es noch Kaffeetrinken im Gemeinschaftsraum des Betreuten Wohnens der Hager-Oheim-Stiftung.

Unter anderem konnte Herr Hager den beliebten Star der Volksmusik Eberhardt Hertel als Gast begrüßen. Beide Familien pflegen eine familiäre Freundschaft.

Dr. Denkewitz
Direktor

Information zum Jugendclub Tirpersdorf

Amtsblatt Bergen Theuma Tirpersdorf Werda - Ausgabe 01/2015

Auch 2014 nahm der Jugendclub wieder an der 48h- Aktion teil und konnte auf zahlreiche Sponsoren und Unterstützer zählen. Auf Grund der Platzkapazität im Amtsblatt verzichte ich auf eine ausführliche Darstellung (vgl. Artikel „Jugendliche 48 Stunden aktiv“) und verweise an dieser Stelle auf den „Tag der offenen Tür“ am 14.3.2015. Dort können sich alle Interessierte ein gutes Bild machen, was die Jugendlichen in Eigenleistung geschaffen haben. Es hat lange gedauert und einen solchen Tag hatten sie schon im letzten Jahr angedacht, aber sie sind eben auch sehr eigen und wollten erst alles komplett fertig haben. Man möge es ihnen bitte nachsehen!

Die Sponsoren der letzten beiden Jahre werden persönlich eingeladen. Die Jugendlichen werden Plakate mit Zeit und Angeboten im Ort für alle Einwohner aushängen.

Aus gegebenem Anlass hier noch mal ein Hinweis von meiner Seite: Der Jugendclub Tirpersdorf im Brunnengasthof ist eine Begegnungsstätte für Kinder und Jugendliche des Ortes und kann von allen besucht und genutzt werden. Die Gemeinde bezahlt dafür die Raummiete. Allerdings muss sich an eine mit den Jugendlichen gemeinsam ausgehandelte Clubordnung gehalten werden.

Also bitte: HEREINSPAZIERT!

Gabriele Appelbohm
Mobile Jugendarbeiterin im Raum Schöneck und Umgebung Diakonisches Werk- Stadtmission Plauen e.V.

Mitarbeiterin verabschiedet

Schönecker Anzeiger Ausgabe 12/2014

Nach über achtjähriger Tätigkeit als Sozialberaterin wird Frau Sandy Schmidt zum 31.12.2014 aus der Stadtverwaltung Schöneck und dem Diakonischen Werk – Stadtmission Plauen e.V. auf eigenen Wunsch ausscheiden.

Bürgermeisterin Isa Suplie und der Direktor des Diakonischen Werkes – Stadtmission Plauen e.V., Dr. Denkewitz, dankten Frau Schmidt noch einmal für ihre geleistete Arbeit und wünschten ihr auch im Namen aller Kolleginnen und Kollegen für die Zukunft alles Gute.

Staunen über verhüllte Frauen und exotisches Essen

Staunende Kinderaugen: Can Leu Van kochte Vietnamesisch

Vogtland Anzeiger 06,12,2014

Einen Tag im Zeichen vieler Nationen und Kulturen bot das Kinder- und Jugendhaus „e.S.e.F" am Donnerstag.

Plauen - An diesem Tag wurde die Einrichtung in ein wahres Tollhaus der Freude und Aktivität verwandelt. An die 100 Kinder und Jugendliche erlebten das Zusammensein zwischen Menschen aus verschiedenen Nationen, erfuhren über Bräuche, feierten, kochten und aßen internationale Nationalgerichte.

Da balgten sich Jungs und Mädels unter Anleitung von Trainern im Grundkurs des Kick-Boxens, im großen Saal des e.S.e.F. wurde heftig nach neuesten Zumba-Klängen getanzt, an den Fenstern hingen ein Dutzend unterschiedliche Nationalfahnen als passende Deko für einen wichtigen, richtigen Tag: Den Multi-Kulti Tag. Organisiert von den Machern der Plauener Einrichtung und der Mobilen Kinder - und Jugendarbeit in Schöneck vereinte der Termin junge Leute aus der Spitzenstadt mit denen aus Schöneck und aus Grünbach. „Es ist nun mal so, dass in unserer Gegend Kinder und Jugendliche kaum in Kontakt mit Menschen mit Migrationshintergrund kommen, also ist so ein Tag eine Gelegenheit dazu", sagte Gabi Appelbohm, die Organisatorin aus Schöneck/Grünbach.

Im e.Se.E tobte das internationale Leben. In der Küche wurde vietnamesisch, russisch und mexikanisch gekocht. Can Leu Van rührte geduldig in dem heißen Sud, damit die Rollen ja gelangen, bestaunt und befragt von Mädchen und Jungen, wie es den so in Vietnam zugehe. Staunen spürte man bei de Kindern beim Anblick dreier Frauen, die fast in Gänze verhüllt ihre Kleinkinder mitgebracht hatten und alsbald schon wieder nach Hause aufbrachen. Es waren tschetschenische Frauen, deren Männer ihnen auftrugen, sie sollen vor Einbruch der Dunkelheit Heim kommen, weil sie sich Sorgen machten.

Ein junger Plauener mit irakischen Wurzeln berichtete über seinen Werdegang in Deutschland, in Plauen, über die Bräuche, den Alltag daheim. Er als Muslim erlebe ein religiöses, friedvolles, schönes Leben in seiner Familie und bringe sich in die Gesellschaft ein. Der Tag wurde ein Knaller, waren sich Kinder und Helfer einig, so Appelbohm. Leider muss die Gegeneinladung 2015 ausfallen. „In Schöneck oder in Grünbach gibt es keine solche Jugendeinrichtung", so die Sozialarbeiterin.        Frank Blenz


Landkinder basteln mit Flüchtlingskindern

Foto: Ellen Liebner

Freie Presse 06.12.2014

Der Nachwuchs werkelt emsig an den Weihnachtsglocken:  Im Kinder- und Jugendhaus eSeF ging vorgestern der sogenannte "Multi-Kulti-Tag" über die Bühne. Die Idee: Kinder aus dem ländlichen Raum des Vogtlandes treffen auf Stadtkinder, deutsche Kinder lernen Kinder aus anderen Ländern kennen - möglicherweise mit anderen Religionen. Auch Samira, Clarissa, Kamilla, Danil, Betreuerin Karen Stadelmann, Sarah und Saskia (von links) nutzen das Angebot, organisiert von der Offenen und Mobilen Jugendarbeit Schöneck. In verschiedenen Workshops konnten sich die Kinder annähern, miteinander reden und spielen, zusammen Spaß und Freude erleben - das sollte das Miteinander fördern. Neben sportlichen und kreativen Angeboten gab's auch einen Kurs, der sich mit Weihnachtsbräuchen anderer Länder befasst. Darüber hinaus luden typische russische, vietnamesische und mexikanische Speisen zum Probieren ein.


„Bist du ein Ausländer?“

Auch das Herbstfest feierten Kinder verschiedener Nationen gemeinsam.

Vogtland Anzeiger 02.12.2014

Plauen - Der 7. Multi-Kulti-Tag des Plauener eSeF steigt am Donnerstag im Kinder- und Jugendhaus an der Seminarstraße. Die integrative, soziokulturelle und verbindende Aktion ist eine Zusammenarbeit mit der Mobilen Jugendarbeit Schöneck. Erwartet werden an die 120 Kinder aus Plauen, Schöneck und Grünbach, deutsche Kinder und Jugendliche sowie Kinder und Jugendliche mit einem Migrationshintergrund aus Plauen.

Es geht vor allem um das Zusammensein, ums Reden, Spielen, Feiern, Tanzen. Vor allem aber ums Kennenlernen und besser einander Verstehen. Für deutsche Kinder, Kinder mit internationalen Wurzeln, für die Betreuer und die Organisatoren. Die Teilnehmer aus Grünbach und Schöneck, werden in freundlich neugierigen Kontakt mit Plauener Kids kommen, auch mit denen, die einen Migrationshintergrund haben. „In Grünbach und Schöneck leben keine Kinder mit Migrationshintergrund",    weiß Gabi Appelbohm, Mitarbeiterin der Mobilen Jugendarbeit Schöneck und Mitorganisatorin des Tages.

Das Programm ist eine bunte Mischung aus Spielen, aus Tanz (Zumba), aus Vorführungen (Kickboxen) und gemeinsamem Essen, Serviert werden vietnamesische Speisen ebenso wie Süßes aus Russland. Ein Jugendlicher mit familiären Wurzeln im Irak wird über sein Leben, seine Familie, seinen Werdegang berichten. Die Aktion wird unterstützt   vom   Landesprogramm „Weltoffenes Sachsen für Demokratie und Toleranz" und dem Landkreis. Los geht es um 13 Uhr.


Landkinder treffen Flüchtlingskinder

Freie Presse 02.12.2014

Warum lebst du hier, Mohammed? Solche Fragen können Landkinder am Donnerstag Flüchtlingskindern stellen. Ein Projekt im Jugendclub eSeF. Von Manuela Müller

Plauen - In manchen vogtländischen Dörfern und Städtchen tendiert die Ausländerquote gen null Prozent. "Die Kinder dort kennen keine Menschen mit Migrationshintergrund", sagt Streetworkerin Gabi Appelbohm. Das heißt nicht, dass es keine Vorurteile gibt in den Städten und Dörfchen. Damit die Kinder nicht die Vorurteile der Erwachsenen übernehmen, organisiert die Streetworkerin für übermorgen ein Treffen.

Die Idee: Ein Bus bringt etwa 50 Viertklässler aus Grünbach und Schöneck für einen Nachmittag ins Plauener Kinder- und Jugendhaus eSeF. In ihren Schulen gibt es keine Migrantenkinder, so Gabi Appelbohm. Deshalb treffen sie im eSeF welche. Denn etwa ein Drittel der Stammgäste dort haben einen Migrationshintergrund, und zusätzlich bringt das Plauener Flüchtlingsheim am Donnerstag noch Kinder vorbei. "Wir wollen Vorurteile wegkriegen und Berührungsängste abbauen", sagt Gabi Appelbohm. Das funktioniere am besten, wenn man sich kennenlernt. Zusammen isst, spielt und tanzt.

Gabi Appelbohm arbeitet für die Mobile Jugendarbeit in Schöneck und ist bei der Diakonie angestellt. Den Spielnachmittag, den sie "Multikultitag" nennt, organisiert sie zum siebenten Mal im eSeF. 2160 Euro kostet das Fest für die insgesamt rund 130 Kinder - inklusive Essen, zehn Honorarkräften, Busfahrt und Bastelmaterial. Den größten Teil davon, 1800 Euro, zahlt der Freistaat aus dem Programm für ein weltoffenes Sachsen. Den Rest übernimmt die Diakonie.

Die Sozialarbeiterin hofft, dass dieser Nachmittag die Grundschüler prägt. Sie werden Frühlingsrollen essen, die ein Vietnamese kocht, und die Blätterteigteilchen probieren, die eine Russin backt. Außerdem tanzen sie Zumba, machen Kickboxen und basteln Adventsgestecke. Gabi Appelbohm hat eine Mission: Sie will ihre Landsleute in Zeiten steigender Flüchtlingszahlen ein bisschen toleranter machen.

Weihnachtsbrief

Nehmt einander an, wie Christus euch angenommen hat zu Gottes Lob. (Rom 15,7)

In den letzten Tagen und Wochen konnten wir des 25. Jahrestages der Wende gedenken und den Mauerfall feiern. Wir sind ein Volk. Das Gefühl, Teil einer großen Gemeinscha ft zu sein, die miteinander die große Wende geschafft hat, erfreut wohl uns alle.

Nur indem damals viele einander angenommen und geholfen haben, gemeinsam demonstriert - aber vor allem gemeinsam gebetet haben - konnte die unsägliche Diktatur beseitigt werden.

Wie schnell war jedoch Anfang der 90er Jahre die Euphorie des gemeinschaftlichen Betens und Handelns vorbei. Viele wurden arbeits- oder sogar wohnungslos und waren damit allein. „Alte" und „Kranke" mussten versorgt oder gepflegt werden, iveil die Jungen" in den Westen gingen. Hier ist es die Diakonie, die nah bei den Ausgegrenzten war und immer noch ist. Nur wenige, aber gerade wir als Diakonie nahmen sich nach der Wende derjenigen an, die in dieser neuen Gesellschaft ihr Leben nicht so gut meisterten.

Aus den Erzählungen über Jesus Christus und aus seinen Gleich- nissen erfahren wir deutlich, dass genau dies der Auftrag Gottes ist.

  • diejenigen mit Rat und Hilfe zu unterstützen, denen es allein schwer fällt, ihr Leben zu meistern, • unseren Mitmenschen als Nächsten anzunehmen, der Hilfe und Unterstützung in der Not braucht.
  • demjenigen zuzuhören, der zu traurig und einsam ist und sonst kein Ohr findet.

Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter setzen dies täglich in ihrer aufopferungsvollen Arbeit um.

Recht herzlich möchte ich an dieser Stelle allen meinen Dank für die geleistete Arbeit aussprechen und Mut machen, ihre Arbeit weiterhin mit hohem Engagement und Liebe zu verrichten.

Mein Dank gilt ebenfalls allen Ehrenamtlichen und in Maßnahmen Tätigen für Ihre Mitwirkung und Unterstützung.

Danken möchte ich auch all jenen, die als Abgeordnete, Kostenträger und Fördermittelgeber, Förderer und Spender erst die Voraussetzungen schaffen, dass unsere Arbeit gelingen kann.

Ihnen und Ihren Familien wünsche ich ein gesegnetes Jahr 2015.

Mögen Sie spüren, wie wir alle durch die Hand des Nächsten, in der Liebe Jesu Christi angenommen sind, und dass er uns durch unser Leben trägt.

Mit freundlichem Gruß
Dr. Denkewitz
Direktor

Die Mobile Jugendarbeit (MJA) informiert

Schönecker Anzeiger 20.11.2014 / Werdaer Nachrichten 01.11.2014  / Grünbacher Anzeiger 05.11.2014

Die Mobile Jugendarbeit im Raum Schöneck, Mühlental, Werda, Tirpersdorf und Grünbach bietet Kindern und Jugendlichen Hilfe und Unterstützung:

  • begleitet Jugendliche in ihren selbstgewählten Lebensräumen
  • arbeitet auf der Basis von Vertrauen und Freiwilligkeit
  • ist eine notwendige Ergänzung zu anderen Angeboten von e.V. 

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Martinsumzug im „Maria-Magdalenen-Haus“ in Weischlitz

Diakonie Online

„Da haben wir aber Glück heute Abend! Kein Tropfen Regen und auch gar nicht kalt…“. Ja, das Wetter hat gut durchgehalten, als wir uns gestern in der Dämmerung gemeinsam mit unseren Bewohnern aufmachten zum Laternenumzug anlässlich des Martinstages am 11.11.14.

So setzen wir uns warm eingepackt gegen 16:30 Uhr in Richtung „Gärtnereiweg“ in Bewegung und zogen nach einem wundervollen Nachmittag mit den in den letzten Wochen in der Sozialen Betreuung selbstgebastelten Laternen los.

Unsere Mitarbeiter der Sozialen Betreuung hatten im Vorfeld eine tolle Kaffeetafel vorbereitet, die Martinstagsgeschichte mit Bildern vorgetragen und gemeinsam das Lied zum Martinstag gesungen. Natürlich konnten dann die am Vormittag gemeinsam gebackenen „Martinshörnchen“ geteilt und dann verzehrt werden. „Lecker“!

Mit einigen Bewohnern wurde noch eine „Extrarunde“ gedreht - die LED-Teelichter in den Laternen, die weder warm wurden noch ein echtes Feuer erzeugten, waren eine Attraktion für manch einen Bewohner. So fand eine liebevolle Veranstaltung einen schönen Abschluss. Wir danken allen Mitarbeitern, die sich engagiert und tatkräftig an dem schönen Tag beteiligt haben!

Kliche
Heimleiterin

Diakoniegottesdienst am Sonntag,12.10.2014 in der Johanniskirche

Diakonie Online 15.10.2014

Mittlerweile ist es zu einer Tradition geworden, dass einmal im Jahr in einer der Plauener Kirchgemeinden ein Diakoniegottesdienst stattfindet.

Zu diesem sprechen sich Kirchgemeinde und Diakonie ab, unter welches besondere Thema der jeweilige Gottesdienst gestellt wird. Auch ist es bereits eine kleine Tradition, dass Vikare diesen Gottesdienst gemeinsam mit unseren Mitarbeitern vorbereiten.

In diesem Jahr war es Vikar Gregor Claus, der dies mit unserem Kirchenbezirkssozialarbeiter umsetzte.

Der Gottesdienst stand unter dem Bibeltext aus dem 5.Buche Mose Kapitel 15,4.

 Es sollte überhaupt kein Armer unter euch sein (5.Mose 15,4)

In seiner Predigt nahm Vikar Claus dieses Thema auf.

Im Altarraum wurden zuvor Gegenstände der Diakonie Plauen platziert, die Einrichtung und Dienste der Diakonie Plauen symbolisieren.

Vikar Claus nahm das Thema zum Anlass, um die ehrenamtliche Tätigkeit innerhalb der Diakonie Plauen vorzustellen. Dabei brachte er die konkreten Gegenstände des Alltags mit Hilfeangeboten in Verbindung.

Die Kaffeekanne zum Beispiel stand für die ehrenamtlichen Mitarbeiter in der Cafeteria, die mit Blumen geschmückte Schubkarre für die Ehrenamtlichen in unserer Gärtnerei Weischlitz.

Nach dem Gottesdienst konnten wir uns als Diakoniemitarbeiter und als Gemeindeglieder bei einem Kirchenkaffee unterhalten und den Vormittag ausklingen lassen.

Wir danken der Johanniskirchgemeinde in Plauen für die freundliche Aufnahme und für das Beisammensein am 12.10.20

Dr. Denkewitz

Erntedankgottesdienste und –feste

Diakonie Online 09.10.2014

Wie in jedem Jahr fanden auch 2014 Erntedankgottesdienste und –feste innerhalb der Altenpflegeeinrichtungen der Diakonie Plauen statt.

Am 08.10.2014 wurde das Erntedankfest in unserem Altenpflegeheim „Maria-Magdalenen-Haus“ in Weischlitz begangen. Pfarrer Vödisch aus Kürbitz feierte mit uns gemeinsam Gottesdienst.

Die Mitarbeiter der Sozialen Betreuung gestalteten den Altar und bereiteten den nachfolgenden gemütlichen Nachmittag vor.

Gemeinsam mit den Mitarbeitern unserer Küche wurde Kartoffelkuchen gebacken, der frisch verzehrt wurde, da er dann am besten schmeckt. Es wurden Lieder gesungen, sich unterhalten und Geschichten erzählt. Herr Schüller von der Kirchgemeinde Kürbitz unterstützte uns dabei kräftig mit seinem Akkordeon. Auch viele Angehörige unserer Bewohner haben sich zu der gemütlichen Runde dazugesellt. Am späten Nachmittag klang dann das diesjährige Erntedankfest in unserem Altenpflegeheim aus.

Dr. Denkewitz
Direktor

FeSpaWo 2014

Schönecker Anzeiger Ausgabe 9

Die nunmehr achte Ferienspaßwoche fand vom 18.08. bis 22.08. in Schöneck statt. Das Team des Bürgertreffs und der Mobilen Ju- gendarbeit Schöneck hatten wieder ein kurzweiliges Programm für Kinder zwischen 6 und 10 Jahren aufgestellt.

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Mobile Jugendarbeit

Grünbacher Anzeiger 06.08.2014

Jugendliche 48 Stunden aktiv

Vom 26.05. bis 28.06.2014 fand die 48-h-Aktion im Vogtlandkreis statt. Aufgrund der Haushaltssperre des Vogtlandkreises gab es im Vorfeld Diskussionen, ob und wie die Aktionen stattfinden können. Wir haben uns dafür entschieden, die Aktionen durchzuführen, denn die Jugendlichen wollten gerne für das Gemeinwesen aktiv werden und hatten ihre Pläne, was sie vollbringen wollten. In ihren orangefarbenen T-Shirts machten sich auch 4 Jugendgruppen aus dem Einzugsgebiet der Mobilen Jugendarbeit Schöneck wie folgt ans Werk:

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Senioren-Pc-kurs für Anfänger

Schönecker Anzeiger Ausgabe 8

Am 18.09.2014 startet in der Evangelischen Oberschule Schöneck ein neuer Senioren-Computerkurs für Anfänger. Also, jeder ab dem 60. Lebensjahr kann sich hier von einem Informatiklehrer und ei- nigen Schülern zeigen lassen, was man mit einem PC oder Laptop machen kann. Sie lernen von den Grundlagen jeden Schritt einzeln, und haben die Möglichkeit, an den Computern der Schule zu üben. Aufbauend darauf lernen Sie verschiedene Anwendungsprogram- me für den Alltag und die Möglichkeiten der Internetnutzung und des E-Mail-Schriftverkehrs kennen. Also, keine Scheu, die Teilneh- mer des ersten Kurses sind jetzt richtig fit am PC! Wenn Ihr Interesse geweckt ist, kommen Sie unverbindlich am 18.09.2014, von 13.30 bis 14.45 Uhr, und dann immer donnerstags (außer Ferien) in das Informatikzimmer der Schule. Der Kurs ist für Sie kostenlos. Wir freuen uns auf Sie!

Evangelische Oberschule Schöneck und Bürgertreffteam 

Abschlussfahrt der Klasse 4 auf den Aschberg

Grünbacher Anzeiger vom 06.08.2014

Die Klasse 4 der Grundschule Grünbach ging vom 9. bis 11. Juli mit ihrer Klassenleiterin Frau Jacob auf Abschlussfahrt in die Jugendherberge auf den Aschberg in Klingenthal. Die Mobile Jugendarbeiterin klinkte sich ein und verbrachte den 9. und 10. Juli mit den Kindern. Wir trafen uns an der Grundschule Grünbach und fuhren mit Zug und Bus bis zum Waldgut Klingenthal. Dann schnauften wir zum ersten Mal den Aschberg hoch. Zum Glück regnete es gerade mal nicht, aber die Luft war bei starken Nebel recht schwer. Nachdem die Zimmer belegt, die Betten bezogen und das Mittagessen eingenormen war, machten wir uns auf den Orientierungslauf im dunklen Aschbergwald. Wir wanderten nach einer Karte, viele Fragen waren zu beantworten. Die Sommerrodelbahn war leider während des gesamten Aufenthalts geschlossen. Anschließend konnten die Schüler aus verschiedensten Zutaten Pizza zum Abendessen kreieren. Am Folgetag hatten wir ein sehr vielfältiges Programm.

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Jugendclub Eschenbach sagt Servus

Schönecker Anzeiger Ausgabe 8

Nachdem Eschenbach über viele Jahre hinweg einen sehr aktiven Jugendclub hatte, war es an der Zeit, Servus zu sagen. Kaum noch aktive Jugendliche aus dem Dorf und immer weniger wirklich Aktive ließen nur eine Entscheidung zu: Jetzt braucht es einen Neuanfang!

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Sommerfest für die Patienten der Diakonie-Sozialstation am 15.07.2014

Diakonie Online

Unser diesjähriges Sommerfest, eine von mehreren Veranstaltungen für unsere Patienten, fand in der Cafeteria unseres Altenpflegeheimes „Am Komturhof“ statt. Dort befindet sich ebenfalls der Standort unserer Diakonie-Sozialstation.

Mit diesen Veranstaltungen möchten wir unseren Patienten die Möglichkeit geben sich gegenseitig kennenzulernen, Gespräche zu führen und etwas Gemeinsames zu erleben. Über 40 Patienten waren unserer Einladung gefolgt.

Den Auftakt unseres Sommerfestes bildete ein gemütliches Beisammensein bei Kaffee und Kuchen. Die verschiedensten Kuchensorten wurden von den Mitarbeitern gebacken. Allen Patienten schmeckte es köstlich.

Als Direktor des Diakonischen Werkes Plauen, saß ich beim Kaffeetrinken an dem einen oder anderen Tisch und lauschte den Gesprächen der Patienten.

Zwei Patienten, die sich nach längerer Zeit wiedergesehen hatten, unterhielten sich: Bereits meine Tante und  meine Schwester wurden von den Mitarbeitern der Diakonie- Sozialstation gepflegt, hier klappt alles wunderbar und ich bin sehr zufrieden mit den Schwestern, Pflegern und Hauswirtschafterinnen.

Höhepunkt und zugleich Überraschung des Tages war eine Stadtrundfahrt mit der Firma “tf-touristik-Thomas Fiedler“ aus Plauen. Die Patienten konnten Wünsche bzgl. der Fahrtroute abgeben. Altbekannte Stadtteile und Gegenden unserer schönen Stadt, welche viele unserer Patienten lange nicht mehr gesehen hatten, weckten Erinnerungen an vergangene Zeiten. Auch vieles Neues wurde von den älteren Herrschaften bestaunt. Für viele ein unvergessliches Erlebnis.

Insgesamt war es ein gelungener und wunderschöner Nachmittag für alle Beteiligten.

Dieses Lob möchte ich gern an meine Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weitergeben.

Plauen, den
Dr. Denkewitz
Direktor

Gaudi-Wettbewerb gewonnen: Schweren Stein lange gehalten

Vogtland Anzeiger


Gunzen hat am Wochenende Kirmes gefeiert. Zu den Höhepunkten gehörten gestern Nachmittag die erstmals ausgetragenen Highland-Spiele.

VON ECKHARD SOMMER

Gunzen - Wer denkt, dass ein zentnerschwerer Pechsiedestein „nur" einen Zentner wiegt, der irrt sich gründlich. Zumindest dann, wenn er an den Highland-Spielen teilgenommen hat, die gestern Nachmittag erstmals bei der Kirmes in Gunzen ausgetragen wurden. Einen solchen Brocken an einem Seil möglichst lange in einem Meter Höhe zu halten - das war nur eine der Kraftübungen, die bewältigt werden mussten.

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Erst die Arbeit, dann das Vergnügen

Freie Presse

Tirpersdorf - Erst die Arbeit, dann das Vergnügen! Und wie nennt sich das vergnügliche Erholen inmitten von jungen Gleichgesinnten im Jugendclub, die sich im Brunnengasthof befindet? „Chillaxen", betiteln sie es, eine Mischung aus „Chillen" und „Relaxen". Eine agile Zehner-Gruppe nutzte die wiederholte Auflage der 48-Stunden-Aktion des Vogtlandkreises, um ihre Räumlichkeiten weiter auf Vordermann zu bringen. Was erwarten die jugendlichen von diesem Vorhaben? „Hinterher ist es so wie immer - nur dass es schöner aussieht", meinten sie unisono.

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Sport-Schnuppertag für Kids

Schönecker Anzeiger Ausgabe 2014 6 und 7

Vereine aus Schöneck und der Region stellen IHREN Sport vor und ihr könnt alle bei einem Probetraining kostenlos testen! Vielleicht ist ja eure Sportart dabei.

KOMMT AM

Dienstag, 19.08.2014, von 14 bis 16 Uhr
an die Kleinsportanlage und die Turnhalle der Schule Schöneck.
Willkommen sind alle Kinder im Alter von 6 bis 14 Jahren.
Bitte Sportsachen für drinnen und draußen, etwas zu Trinken und Lust auf Bewegung mitbringen!!!
Zugesagt haben: z.B. Fußball, Judo, Cheerleading, Tischtennis, Skifahren, Boxen
(Änderungen vorbehalten!)
 
Sandy Schmidt Bürgertreff-Team

Jugendliche 48 Stunden aktiv

Schönecker Anzeiger 7 / 2014

Vom 26.5. bis 28.6.14 fand die 48 h-Aktion im Vogtlandkreis statt. Aufgrund der Haushaltssperre des Vogtlandkreises gab es im Vorfeld Diskussionen, ob und wie die Aktionen stattfinden können. Wir haben uns dafür entschieden, die Aktionen durchzuführen, denn die Jugendlichen wollten gerne für das Gemeinwesen aktiv werden und hatten ihre Pläne, was sie vollbringen wollten. In ihren orangefarbenen T-Shirts machten sich auch vier Jugendgruppen aus dem Einzugsgebiet der Mobilen Jugendarbeit Schöneck wie folgt ans Werk:

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Ferienspaß – wir erleben was!

Schönecker Anzeiger Ausgabe 2014 6 /Werdaer Nachrichten 246 /Amtsblatt Tirpersdorf 4 / Grünbacher Nachrichten 6

Hallo Kids im Alter von 6 bis 10 Jahren!

Ihr seid alle eingeladen, vom 18. bis 22.08.2014, täglich von 10.00 bis ca. 16.30 Uhr, mit uns in Wald, Wiese, Bach, Bad und in den Bürgertreff in Schöneck zu kommen und spannende Ausflüge zu unternehmen.

Wir wollen mit euch Kneipp erleben, eine Woche wandern, spielen, bauen, baden, toben, Ausflüge und so manches mehr!!!! Lasst euch überraschen!

Teilnehmer:
min. 10; max. 20 Kinder
(Reihenfolge der Anmeldung entscheidet)
 
Teilnehmerbeitrag:
 
35,00 €
(für Verpflegung, Eintritt, Fahrten usw.) Zu zahlen bei Anmeldung.
 
Anmeldungen:
 
bitte bis 18.07.2014
Bürgertreff Schöneck, Bibliothek Schöneck
 
Mo. 15.00 – 18.00 Uhr
Di. 14.00 – 18.00 Uhr
Do. 09.00 – 10.30 Uhr
Do. 13.00 – 16.00 Uhr
 
Näheres:
 
telefonisch 037 464/ 88934 oder mit dem Infobrief für Eltern und Kinder bei Anmeldung!
 
Veranstalter:
 
Diakonisches Werk – Stadtmission Plauen e.V. Bürgertreff Schöneck, Frau Schmidt, Mobile Jugendarbeit Schöneck, Frau Appelbohm

Von der Nachwuchsband zum Newcomer!

Die Schönecker Newcomerband „Voll Out“ startete in Leipzig durch. V.l. Chris Herold (Bass), Daniel Herold (Gesang, Gitarre), Roy Hellinger (Gitarre), Tim Papenfuß(Schlagzeu

Schönecker Anzeiger Ausgabe 2014 5

Alles fing an mit einer von vielen Bewerbungen für Bandcontests und diversen Auftritten. Als dann im Februar die Nachricht kam: „Voll Out“ ist dabei, bei Deutschlands größten von „Musiker für Musiker“ organisierten Bandcontest!“

Wir und sechs andere Bands wurden aus vielen Bewerbern ausgewählt, sich am 29.03.2014 im „4rooms“ in Leipzig vor Jury und Publikum zu beweisen.

„Der Tag begann ziemlich chaotisch. Wir hatten kurz vor Abfahrt eine Reifenpanne und auf dem Weg nach Leipzig funktionierte manchmal das Navi nicht so wie es sollte, weshalb wir uns auch ein paar mal verfuhren“, sagte Daniel Herold.

Trotz all den Startschwierigkeiten gelang es uns, das Publikum und die Jury zu begeistern! Leider wurden nur die ersten drei Plätze ausgezeichnet, doch alle Bands waren eng aneinander in der Wertung. Unter anderem war noch die Reichenbacher Band „Back to Base X“ und die Chemnitzer Band „Wind and Walls“ dabei, mit denen wir eine sehr geile Zeit hatten, auf der Bühne und vor allem im Backstage“

Am Ende des Tages stand eines fest: „Ab jetzt gehören wir zu einer der Newcomerbands in Sachsen!“ Für dieses Jahr sind des Weiteren Auftritte im Vogtland und außerhalb geplant, eine professionelle Album-Produktion im „Sonic Music-Studio“ in Chemnitz, eine Tour mit der Band „Back to Base X“, professionelles Bandcoaching und vieles mehr. Alle, die sich für unsere Musik interessieren, können gern vorbei schauen auf unserer Homepage unter:

Wir freuen uns von euch zu hören eure Jungs von „Voll Out“

Fe-Spa-Wo 2014

Schönecker Anzeiger Ausgabe 2014 5

Ferienspaß – wir erleben was!
Hallo Kids im Alter von 6 bis 10 Jahren!
 

Ihr seid alle eingeladen vom 18.08. bis 22.08.2014 täglich von 10.00 bis ca. 16.30 Uhr mit uns in Wald, Wiese, Bach, Bad und in den Bürgertreff in Schöneck zu kommen und spannende Ausflüge zu unternehmen.

Wir wollen mit euch Kneipp erleben, eine Woche wandern, spielen, bauen, baden, toben, Ausflüge und so Manches mehr !!! Lasst euch überraschen!

Teilnehmer: min. 10, max. 20 Kinder
(Reihenfolge der Anmeldung entscheidet)
 
Teilnehmerbeitrag: 35,00 €
(für Verpflegung, Eintritt, Fahrten usw.) zu zahlen bei Anmeldung
 
Anmeldungen: bitte bis 18.07.2014 Bürgertreff Schöneck in Bibliothek Schöneck
 
Mo. 15.00 – 18.00 Uhr
Di. 14.00 – 18.00 Uhr
Do. 09.00 – 10.30 Uhr
Do. 13.00 – 16.00 Uhr
 

Näheres: telefonisch 037464/88934 oder mit dem Infobrief für Eltern und Kinder bei Anmeldung!

Veranstalter: Diakonisches Werk - Stadtmission Plauen e.V., Bürgertreff Schöneck, Frau Schmidt, Mobile Jugendarbeit Schöneck, Frau Appelbohm

Sommerfest im Marthaheim am 03.07.2014

Diakonie Online

In der Regel werden Wohnungslose und sozial schwache Menschen in unserer Gesellschaft ausgegrenzt. Als Diakonie Plauen nehmen wir uns dieser Mitmenschen an, sei es in der Beratung, in der Bereitstellung von Wohnungen oder durch die Betreuung in unserem Marthaheim.

Bei wunderschönem Wetter fanden wir uns am 03.07.2014 zum gemeinsamen Sommerfest zu feiern.

Wir luden dazu unsere Betreuten des Marthaheimes und die Klienten des ambulant betreuten Wohnens ein.

Als Direktor konnte ich zeitweise an der Feier teilnehmen.

Zur Sommerzeit gehören selbstverständlich Rostbratwurst und Steaks vom Grill, Kartoffelsalat, Nudelsalat und  Gurkensalat dazu. Unsere Bewohner hatten dieses Essen selbst vorbereitet und uns allen schmeckte es sehr. Unsere Klienten fragten mich mehrmals, wie ich es fände. Sie waren stolz auf Ihre Arbeit. In den Gesprächen kam uns der Gedanke, ob wir nicht zu einem besonderen Anlass in Plauen einen Stand aufbauen könnten. Vielleicht findet sich die Gelegenheit dazu, um dies zu verwirklichen.

Während unserer Veranstaltung konnte ich mich mit Klienten über deren Entwicklung verständigen. Eine junge Frau freute sich darüber, dass ihr Freund in einer unserer Einrichtung ein neues zu Hause gefunden hat und die Entwicklung positiv voranschreitet. Er schreibt regelmäßig Briefe, ist bereits ein halbes Jahr abstinent und möchte zur weiteren Stabilisierung eine stationäre Einrichtung besuchen.

Es war ein gelungenes Fest und wir freuen uns auf ein weiteres.

Dr. Denkewitz
Direktor

Aufbau eines Arboretums in Plauen

Diakonie Online

Am 01.07.2014 konnte ich an einer Führung mit Herrn Landschaftsarchitekten Weisbach auf dem Friedhof II in Plauen teilnehmen.

Mit großem Engagement hat Herr Weisbach gemeinsam mit dem Verein „Plauener Freunde“ die Grundlagen dafür geschaffen, dass der Friedhof II langfristig zu einem Arboretum umgestaltet wird.

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Radtour „Die Vierte“

Diakonie Online

Im letzten Jahr berichtete ich darüber, dass man heutzutage bereits von einer Tradition spricht, wenn man etwas zum dritten Mal tut. Die Tradition der Radtouren der Stadtmissionsdirektoren wird gepflegt.

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Ministerpräsident Tillich auf unserem Grundstück am

Diakonie Online

Am 11.Juni 2014 besuchte  unser Ministerpräsident Stanislaw Tillich auf einer Stippvisite Plauen. Unter anderem war er in die Konventsruine in unmittelbarer Nachbarschaft unseres Altenpflegeheimes „Am Komturhof“ zu einer Wahlkampfveranstaltung der CDU zu Gast.

Leider war Herr Tillich auf seinem Fußmarsch zum Konventsgebäude so schnell, dass wir ihn kaum erblicken konnten. Wir hätten ihn auch gern in unserem Altenpflegeheim „Am Komturhof“ begrüßt. Vielleicht beim nächsten Mal.

Stattdessen ist ein anderer Herrscher Plauens ständiger Besucher unserer Einrichtung.

In einem Wahlkreisbrief von Frank Heidan steht, „Heinrich von Plauen gibt sich die Ehre“. Beim Besuch des Ministerpräsidenten war Heinrich von Plauen dabei und schlug Herr Tillich zum Ritter.

Bei seinen offiziellen Auftritten legt Heinrich von Plauen oft sein Festkleid zuvor  in unserem Altenpflegeheim „Am Komturhof“ an.

In einem Gespräch mit Heinrich von Plauen am 11.6.2014 erzählte er mir Schwänke über Plauen, aber auch Nachdenkliches. Insbesondere macht ihn die derzeitige wirtschaftliche Entwicklung, nicht zuletzt das Abwandern von Neoplan Sorgen.

Vielleicht schaffen die neuen Herrscher im Rathaus und im Vogtlandkreis gemeinsam mit Herrn Tillich hier schnell eine Wende. Die Plauener haben es verdient

Dr. Denkewitz
Direktor

Gemeinsame Pressemitteilung der Diakonie Plauen und der Knappschaft

Diakonie Online

Parlamentarischer Abend „Entwicklung und Vernetzung der Pflegeberatungsangebote im Vogtlandkreis“

Chemnitz/Plauen. Am 10. Juni 2014 luden das Diakonische Werk - Stadtmission Plauen e.V. und die Krankenkasse Knappschaft zu einem parlamentarischen Abend zum Thema „Entwicklung und Vernetzung der Pflegeberatungsangebote im Vogtlandkreis“ in das Mehrgenerationenhaus Plauen ein. Gemeinsam mit Vertretern aus Bundes-, Landes- und Kommunalpolitik, dem Gesundheits- und Pflegesektor sowie weiteren interessierten Bürgern wurde über erreichte Ergebnisse aber auch notwendige Arbeitsansätze diskutiert.

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Der „Grüne Wagen“ rollt vorwärts

Gemeindeanzeiger Weischlitz

Es gibt Neuigkeiten in der Gärtnerei „Grüner Wagen“ in Weischlitz.

Ab 01.Juni 2014 wird unsere Landschafts- und Grünpflegeabteilung zu der Intergrationsfirma „Grüner Wagen - Service“. Zugehörig dann zum City-Wohnpark-Betreuungs- GmbH entstehen für die Mitarbeiter hier versicherungpflichtige Arbeitsplätze.

Sehr dankbar sind wir für die Unterstützung der „Aktion Mensch“ in der Gründungsphase und den ersten Jahren.

In der Gärtnerei selbst bleiben unsere guten Traditionen erhalten. So führen wir am Samstag vor Muttertag, dem 10.05.14 wieder unser Gärtnereifest durch.

Hier haben Sie auch die Gelegenheit bei einem Tag der offenen Tür in alle Gewächshäuser zu schauen und sich von unserem sachkundigen Personal beraten zu lassen.Weiterhin finden verschiedene Beratungen statt, wie z.B.: Biologischer Pflanzenschutz, Pflege von Gehölzen, Kräuter und ihre Verwendung.

Natürlich werden sich an diesem Tag auch die Mitarbeiter der neuen Integrationsfirma vorstellen und ihr Angebotsspektrum erklären.

Im Sinne unseres Mottos „Zusammen erreichen wir mehr Lebensfreude“

freuen wir uns auf Ihren Besuch

Das Team der Gärtnerei „Grüner Wagen“ Weischlitz

 

„Die Diakonie kann so schön sein“

Diakonie Online

Besuchen Sie einmal unsere Gärtnerei „Grüner Wagen“ in Weischlitz und gehen Sie durch unsere Gewächshäuser oder durch unsere großzügigen Freiflächen.

Gerade in der Frühling und Sommerzeit grünt und blüht alles.

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Erster Auftritt der „Komturhofsänger“

Diakonie Online

Seit mehreren Monaten existiert in unserem Altenpflegeheim „Am Komturhof“ ein Heimbewohnerchor, der auf Initiative der Alltagsbegleiterin, Frau Gabriele Jung, gegründet und geleitet wird. Wöchentlich treffen sich die Damen und Herren zur Chorprobe und zum Einstudieren von Liedern, Gedichten und Vorträgen.

Voller Aufregung und Anspannung erwarteten sie ihren ersten öffentlichen Auftritt vor den Mitgliedern unseres Verwaltungsrates der Diakonie Plauen am 14.04.2014. Zuvor gab es ein gemeinsames Abendbrotessen mit der Heimleiterin, Frau Rudert, an dem noch dies und jenes besprochen wurde, um die Aufregung flach in Grenzen zu halten.

Pünktlich 18.30 Uhr begann der Auftritt.

Unsere Sängerinnen und Sänger sangen Volkslieder, trugen Gedichte vor und konnten den Verwaltungsrat etwa eine halbe Stunde mit ihrem kulturellen Programm begeistern. Es wurde viel geklatscht und viel gelobt. Zum Programm gehörten selbstverständlich die beiden wichtigsten vogtländischen Lieder, der Vogelbeerbaum und die Vogtlandhymne.

Zum Schluss bekam jeder der Chorsängerinnen und Chorsänger ein kleines Keramikkreuz, das in unserer Keramikwerkstatt von Ehrenamtlichen gestaltet und hergestellt wurde.

Übrigens wird unsere älteste Chorsängerin in den nächsten Tagen 105 Jahre.

Wir freuen uns auf den nächsten Auftritt unserer Komturhofsänger.

Der Verwaltungsrat regte an, dass unsere Komturhofsänger zu unserer nächsten Mitgliederversammlung auftreten.

Ich jdenfalls war begeistert von dem Können und von der Fröhlichkeit.

Dr. Denkewitz
Direktor

Schönster Tulpenbaum Plauen`s

Diakonue Online

Den wohl schönsten Tulpenbaum Plauen`s  kann man in der Betreuten Wohnanlage Straßberger Str. 64 in Plauen einige wenige Tage im Frühjahr bestaunen.

Den besten Blick hat man von der Siegener Str. kommend in Richtung Trockentalstr. fahrend oder laufend


Die Mobile Jugendarbeit informiert

Schönecker Anzeiger 20.03.2014 / Grünbacher Anzeiger 02.04.2014

Aus gesundheitlichen Gründen ist die Berichterstattung in den örtlichen Anzeigern in den letzten Monaten etwas zum Erliegen gekommen, deshalb heute in geballter Ladung einige Einblicke in die durchgeführten Aktionen.

Wer Lust, Zeit und Interesse hat, kann auf der Homepage der Diakonie Plauen alles ausführlicher nachlesen. Dort sind auch diverse Zeitungsartikel eingestellt. Eine Ausgabe 2013 der Mobilen Jugendarbeit ist mit einer umfangreichen Zusammenstellung ebenfalls zu finden.

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Schnapp den Pfannkuchen

Eine "tragende Rolle" spielt Bürgermeisterin Isa Suplie bei dem Geschicklichkeitsspiel mit den aufgehängten Pfannkuchen. DJ Gerald gab "technische" Tipps.

Vogtland Anzeiger 04.03.2014

Manchmal geht es im Schönecker Bürgerhaus zu wie in einer mexikanischen Würfelbude. Am Freitag sah man hier Mexikaner, Revolverhelden, Sheriffs, Klonkrieger, Hexen, grünköpfige Aliens, Superman, allerlei Getier uns selbst Onkel Doktor fehlte nicht.

Von Helmut Schlangstedt

Schöneck - Kinderfasching war angesagt, der hier zum zweiten Mal mit Unterstützung der Stadt organisiert wurde, wie Sandy Schmidt von der Diakonie Plauen erklärt und in Schöneck zuständig für die Sozialarbeit. Dabei lobt sie das große Engagement der Stadt, die nicht nur die Räume kostenlos zur Verfügung gestellte sondern auch die Finanzierung absicherte. Und so war der Eintritt von 1,50 € pro Person eher symbolisch, denn darin inbegriffen waren ein Essen, wie Pfannkuchen, Muffins oder Wiener und ein Getränk, was Geschäfte der Stadt nebst Süßigkeiten zu Vorzugspreisen bereitstellten.

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Fasching im Altenpflegeheim „Am Komturhof“

Diakonie Online

Wie in jedem Jahr gehörte auch die Faschingsveranstaltung am 22.02.2014 zu den jährlichen Highlights in unserem Altenpflegeheim „Am Komturhof“.

Fast alle Heimbewohner konnten die Veranstaltung am Samstagnachmittag besuchen. Wer nicht daran teilnehmen konnte, wurde auf seinem Zimmer gebührend besucht.

Mit Pfannenkuchen und Bowle kam eine ordentliche Stimmung auf. Die für die Faschingszeit angemessene Raumgestaltung war noch in den nächsten Tagen in den öffentlichen Bereichen des Altenpflegeheimes zu bestaunen. Unser Pianist spielte Lieder, brachte uns zum Singen und war ein Garant für eine gute Stimmung. Unsere drei Mädchen, als Kuh, Schneewittchen und Blumenliesel verkleidet, sangen uns Lieder. Jeder der mitsingen konnte, stimmte mit ein, oder zumindest konnte man durch das gemeinsame Schunkeln die ausgelassene Fröhlichkeit sehen.

Freuen wir uns auf weitere Feste und Veranstaltungen in unseren Altenpflegeheimen.

Dr. Denkewitz

Direktor


Tabu-Thema "Drogen"

Constanze Netz, Gabi Appelbohm, Markus König und Sandra Hermersdorfer (von links) hatten am Donnerstag viele Ratschläge für die Zuhörer. Crystal macht ihnen im Moment am meisten Sorgen, neben der Droge Nummer 1 im Vogtland: dem Alkohol. 959 Personen waren 2013 mit Alkohol-Problemen in der DKZS-Beratungsstelle, aber nur 63 entschlossen sich zu einer Therapie. Foto: K. Mädler

Vogtland Anzeiger, 12.02.2014

Crystal, Haschisch oder zu viel Alkohol: Was tun, wenn das eigene Kind süchtig ist? Eine Veranstaltung in Schöneck beantwortet Fragen.

Von Katrin Mädler

Schöneck - Drogenprobleme? Gibt es die in unserer ländlichen Gegend überhaupt?

Karla Aust, Chefärztin der Drogenklinik Haiderhof-Gohrisch formulierte es einmal so: "Sachsen ist ein Crystal-Land. Und das Vogtland ist eines der Zentren, das Katastrophengebiet". Deshalb war Crystal auch ein Hauptthema am Donnerstagabend im Schönecker Bürgerhaus.

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Im Markuskeller kommt jetzt gesunde Kost auf den Tisch

Franziska Suhr, Falk Künzel, Projektleiterin Michele Bärthel und die Geschwister Christian und Sophia Wittner (von links) waren bei der Eröffnung der neuen Räume im Markuskeller mit dabei.

Freie Presse 22.02.2014

Der Keller der Markuskirche hat seine Wiedereröffnung und den Start des Projekts "Schildkröte" gefeiert. Dreimal pro Woche wird nun gemeinsam gekocht und gebacken.

VON ROGER GRAHL

PLAUEN - Aus allen Nähten drohte der Kinder- und Jugendtreff der Plauener Markuskirche zu platzen, als er am Donnerstagnachmittag wiedereröffnet wurde. Auch Landrat Tassilo Lenk (CDU) hatte es sich nicht nehmen lassen, um die Neueröffnung des Markuskellers mit dessen jungen Gästen zu feiern. Und zu feiern gab es einiges - neben der Einweihung einer neuen Küche startete außerdem das Projekt "Schildkröte". In Zukunft sollen bei diesen Mahlzeiten fernab des Fastfood gekocht und gebacken werden. Einen Vorgeschmack zauberten sich die Kinder des Markuskeller gleich selber.

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Offizielle Eröffnung nach umfangreicher Renovierung / Projekt „sCHILDkröte“

Diakonie Online 20.02.2014

Information an die Pressevertreter zum Projekt „sCHILDkröte“

Das Projekt „sCHILDkröte“ wird in Kooperation zwischen dem Diakonischen Kompetenzzentrum für Suchtfragen (DKZS) gGmbH, dem Markuskeller der evangelischen Markusgemeinde Plauen und der Erziehungsberatungsstelle der Diakonie Plauen durchgeführt.

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Gunzener halten Traditionen hoch

Der "Vorzeige-Jugendklub" von Gunzen in ihren Gemeindehaus-Zimmer: mit der Jugendarbeiterin Gabi Appelbohm (links) bereiten sie die Formulare für Ihre nächste 48-Stunden-Aktion vor, bei der sie Ihr Dorf verschönern wollen. In diesem Jahr richten sie auch das 125-jährige Jubiläum aus. Von links nach rechts: Florian Stark, Kevin Stark, früher Jugendklub-Chef Ingo Penzel, Franz Ludwig, Tom Penzel und Felix Worsch. Foto: K. Mädler

Vogtland Anzeiger 22.02.2014

Gunzen - die sieben heutigen Mitglieder des Gunzener Jugendclubs planen gerade die 125. Jubiläumsfeier. Im Sommer genau einen Tag vor der Gunzener Kirmes, ist es soweit: Am 21. Juni steigt die Party zum großen Jubiläum. 1889 wurde in Gunzen der erste Jugendverein "Lyra" gegründet, also genau vor 125 Jahren.

Und der heutige Ortsvorsteher Ingo Penzel besitzt ein wertvolles Andenken aus der damaligen Zeit."Eine liebe Frau in Breitenfeld fand in einer Kiste alte Sprüche über die Gründungsväter des Vereins. Da tauchen viele Vorfahren von Gunzen auf, die werden da gescheit angeschmiert und mancher erkennt die eigene Familie wieder", lacht er.

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