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Olympiade bringt Jung und Alt zusammen
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Olympiade bringt Jung und Alt zusammen

Freie Presse 19.09.2011

Das Sportfest am Samstag an der Friedensschule feierte die Bedeutung des Sport und das Miteinander der Generationen.

Von Franziska Schmidt

Plauen - Der Wettergott war ihnen hold: Strahlender Sonnenschein und angenehme Temperaturen haben bei der ersten Spiel-Spaß-Olympiade der Generationen am Samstag in der Friedensschule für ideale Bedingungen zur sportlichen Ertüchtigung gesorgt. Ab 10 Uhr hatten sich junge und junggebliebene Sportbegeisterte auf dem Gelände versammelt, um in einem spaßigen Wettkampf gegeneinander anzutreten. In entspannter Atmosphäre und bei Musik durchliefen die weit über hundert Teilnehmer einen Parcours mit elf Stationen, auf dem es viele originelle Sport- und Spielideen zum Ausprobieren gab.

Die Aktion war von vier Plauener Institutionen auf die Beine gestellt worden, die sich für die Mehrgenerationenarbeit stark machen wollen: die Friedensschule, die Diakonie, das Mehrgenerationenhaus mit dem Spiel-Spaß-Kindertreff und der Verein Spaß mit Sport. Die Spiel- Spaß-Olympiade sei der erste Versuch, gemeinsam etwas auf die Beine zu stellen, erzählte Silke Bauer, die als Sportlehrerin an der Friedensschule arbeitet.

Für den Einstand hatten sich die Organisatoren denn auch etwas Besonderes ausgedacht: Die Teilnehmer sollten Teams bilden, die auf ein Gesamtalter von über hundert Jahren kamen. In den 27 Teams, die antraten, waren die Generationen dadurch bunt gemischt: So bildeten neben klassischen Familien auch Großeltern und Enkel gemeinsam Teams, und drei Schüler taten sich mit einer 71-jährigen sportbegeisterten Seniorin zusammen, um auf die nötigen hundert Jahre zu kommen.

Die Ergebnisse jedes Teams wurden zwar zu Protokoll gebracht, aber der Wettbewerb stand bei der Olympiade der Generationen nicht im Vordergrund. Es gehe vor allem um den Spaß an der Bewegung darum, Jung und Alt zusammen zu bringen, betonte Silke Bauer. Das Siegerteam wurde am Ende denn auch per Los bestimmt, einen Preis bekamen alle.

Nicht nur den beiden Fünftklässlerinnen Vivien und Virginia List, die gemeinsam mit ihren Eltern ein Team gebildet hatten, gefiel die Olympiade. "Sport macht Spaß!", finden die Zwillinge.

Familie Hager gab bei der Generationen-Olympiade alles: Maximilian, Steve, Marlies, Madlen und Michael (von links) übten sich im Teppichlaufen. Die Familie erreichte ein Alter von 163 Jahren. - Foto: Ellen Liebner