Was bedeutet Diakonie? Was sind Aufgaben und Ziele diakonischer Arbeit? Antwort auf diese Fragen gibt ein neues Video, das der Diakonie Bundesverband in der Stephanus-Stiftung in Berlin-Weißensee aufgenommen hat. Drehort war neben dem Seniorenzentrum vor allem die Kletterwand der Schule für Kinder und Jugendliche mit geistiger Behinderung. Vor der Kamera kamen hier nicht nur Bewohner, Schüler und Erzieher zu Wort, sondern auch Johannes Stockmeier. „Diakonie ist Kletterhilfe", brachte es der Diakonie-Präsident auf den Punkt
Diakonie-Online 06.02.2012
Dieter Otto ist das Gesicht zum aktuellen Jahresthema der Diakonie „Altern in der Mitte der Gesellschaft“, angelehnt an das EU-Jahr für aktives Altern. Auf Flyern und in Publikationen steht der 78-jährige Berliner – freundlich lächelnd – stellvertretend für die vielen Senioren, die sich bis ins hohe Alter engagieren, etwa in ihrer Nachbarschaft oder bei der Diakonie. Dieter Otto selbst ist als Zeitzeuge der Berliner Zwinglikirche aktiv.
Urlaub vom Alltag hat die Diakonie Sachsen gemeinsam mit der Diakonie Mitteldeutschland im vergangenen Jahr 3.000 Kindern aus Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen ermöglicht.
Über die Aktion „Kindern Urlaub schenken“ wurde ihnen die Teilnahme an Tagesausflügen, Ferienspielen oder Zeltlagern finanziert. Rund 400 Projekte sind seit der 2006 gestarteten Spendenaktion mit fast 400.000 Euro aus Spenden gefördert worden. In Sachsen nahmen im vergangenen Jahr 264 Kinder an 21 Projekten teil - die Spenden hatten sich im zweiten Jahr der Aktion auf über 15 000 Euro verdoppelt.
Diakonie-Online 19.01.2012
Berlin (Diakonie) - Zu den gestern veröffentlichten Details der geplanten Pflegereform weist Diakonie-Präsident Johannes Stockmeier am Donnerstag kritisch darauf hin, dass zentrale Fragen wie die Umsetzung des Pflegebedürftigkeitsbegriffs, weitergehende Entlastungen für pflegende Angehörige und verbesserte Arbeitsbedingungen für Mitarbeitende in Einrichtungen und Diensten offenbar verschoben würden.
Robert Hochbaum
„Die Mehrgenerationenhäuser in Plauen und Oelsnitz erhalten auch ab dem 1. Januar 2012 weiter staatliche Unterstützung. Das steht nun schwarz auf weiß in einer offiziellen Liste des Bundesfamilienministeriums“, so Robert Hochbaum, der zugleich Pate des Plauener MGH´s ist.
Aus mehr als 600 eingereichten Bewerbungen wurden in Abstimmung mit den Bundesländern die Mehrgenerationenhäuser für das neue Programm ermittelt. 450 davon können nun ab 1. Januar 2012 mit einem jährlichen Zuschuss rechnen. Dieser soll sich laut Bundesfamilienministerium auf 40.000 Euro pro Haus belaufen. 30.000 Euro davon werden seitens des Bundes und des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung gestellt, 10.000 Euro übernehmen Kommune oder Land.
Vogtlandanzeiger 26.01.2012
Plauen - Post freudigen Inhalts erreichte dieser Tage den Spiel-Spaß-Kindertreff vom Familienministerium. Es enthielt die Zusage, das Folgeprogramm für das Mehrgenerationenhaus für weitere drei Jahre zu unterstützen.
Nur noch ab und zu hält am Mühltroffer Bahnhof ein Zug. Nämlich dann, wenn der Wisentatalbahn-Verein Sonderfahrten organisiert. - Foto: Ellen Liebner
Freie Presse 14.01.2012
Farbtupfer am Straßenrand: Das alte Mühltroffer Bahnhofsgebäude hat einen neuen Besitzer und damit eine neue Zukunft.
Von Thomas Stranz
Mühltroff - In das frühere und seit Jahren leer stehende Mühltroffer Bahnhofsgebäude soll wieder Leben einziehen. Nicht aber, weil dort ab sofort regelmäßig Züge abfahren und ankommen, sondern weil die Diakonie - Stadtmission Plauen - die Immobilie mittlerweile gekauft hat.
"Wir wollen in dem Bahnhofsgebäude unser Büro und auch Aufenthaltsräume einrichten"
Karl Hermann Schorn Diakonie
Der Sonntag 08.01.2012
Beim "Grünen Wagen" in Weischlitz finden psychisch kranke Menschen eine Aufgabe
Steffi und Caroline strahlen, wenn man sie nach ihrer Arbeit fragt. Sie sind beim "Grünen Wagen" in der Gärtnerei in Weischlitz beschäftigt. "Es ist schön, eine Beschäftigung zu haben und nicht allein zu Hause zu sitzen", sagt Caroline. Seit zwei Jahren arbeitet sie hier. Sie ist hauptsächlich mit den Pflanzen beschäftigt. Steffi ist schon seit zehn Jahren dabei. Ihre Hauptaufgabe ist der Verkauf in Stand auf dem Markt.
Mit dem Start des neuen Bundesfreiwilligendienstes (BFD) zum 1. Juli ist der Zivildienst Geschichte. Für den neuen Freiwilligendienst wurden bisher 540 Verträge im Bereich Kirche und Diakonie abgeschlossen. „Dies sind aber noch keine abschließenden Zahlen. Erfahrungsgemäß kommt von Juli bis September noch viel Bewegung in die Bewerberlage“, betont Diakonie-Präsident Stockmeier in der Pressemeldung zum Start des Bundesfreiwilligendienstes.
Auch wenn die Diskussion im Bundestag „fachkundig und mit großem Ernst“ geführt wurde, so ist die Freigabe der Präimplantationsdiagnostik (PID) für Diakonie und EKD „zu weit gehend“. Bereits am 15. Februar 2011 hatte der Rat der EKD eine Erklärung veröffentlicht. Darin heißt es, dass eine unbegrenzte Zulassung der PID das christliche Menschenbild relativiere. Dieses gründe sich darauf, „dass der Mensch nicht sein eigener Schöpfer ist, sondern dass sich alles Leben Gott verdankt.“ Eine mit einer Zulassung der PID bei bestimmten Krankheitsbildern zwingend gegebene „Selektion zwischen lebenswertem und nichtlebenswertem Leben“ sei damit „nicht vereinbar“, heißt es in der Erklärung weiter, denn „ein Leben mit Behinderung“ sei „in die ganze Bandbreite der Ebenbildlichkeit Gottes“ eingeschlossen.


