„Die Mehrgenerationenhäuser in Plauen und Oelsnitz erhalten auch ab dem 1. Januar 2012 weiter staatliche Unterstützung. Das steht nun schwarz auf weiß in einer offiziellen Liste des Bundesfamilienministeriums“, so Robert Hochbaum, der zugleich Pate des Plauener MGH´s ist.
Aus mehr als 600 eingereichten Bewerbungen wurden in Abstimmung mit den Bundesländern die Mehrgenerationenhäuser für das neue Programm ermittelt. 450 davon können nun ab 1. Januar 2012 mit einem jährlichen Zuschuss rechnen. Dieser soll sich laut Bundesfamilienministerium auf 40.000 Euro pro Haus belaufen. 30.000 Euro davon werden seitens des Bundes und des Europäischen Sozialfonds zur Verfügung gestellt, 10.000 Euro übernehmen Kommune oder Land.
Robert Hochbaum hat sich gemeinsam mit seinen Landtagskollegen, Frank Heidan und Andreas Heinz, für den Fortbestand beider Häuser eingesetzt. Sie sehen die Auswahl beider Einrichtungen nicht nur als ein Zeichen hervorragender Arbeit in den vergangenen Jahren, sondern auch als ein Signal für zukunftsweisende Konzepte, die in unser Region fest eingebettet sind. „Unsere Häuser sind fest im Vogtland verankert. Sie sind seit vielen Jahren unverzichtbare Anlaufstelle für Kinder, junge Familien und ältere Menschen. Sowohl Plauen als auch Oelsnitz haben ein sehr großes Interesse daran, dass die gute und helfende Arbeit fortgeführt wird. Ein großer Dank geht an alle engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie alle Besucher“, so die Abgeordneten.
Für Rückfragen:
Robert Hochbaum, Tel.: 01739470847
Hintergrund:
Inhaltlich setzt das Bundesfamilienministerium im Aktionsprogramm II folgende neue Schwerpunkte: (1)"Alter und Pflege": Etablierung von Beratungsangeboten für ältere Menschen, Pflegebedürftige und Demenzkranke und ihre Angehörigen, (2) "Integration und Bildung": Etablierung integrationsfördernder und bildungsunterstützender Angebote in möglichst vielen Häusern, (3) "Haushaltsnahe Dienstleistungen": Nachhaltige Festigung der Mehrgenerationenhäuser als die Dienstleistungsdrehscheiben in der jeweiligen Standortkommune, (4) "Freiwilliges Engagement: Stärkere Vernetzung mit Einrichtungen und Initiativen - wie Freiwilligenagenturen, Seniorenbüros, Jugendmigrationsdiensten. Auch im neuen Förderprogramm wird der generationenübergreifende Ansatz im Mittelpunkt stehen. Darüber hinaus sind die Voraussetzungen geschaffen, dass jedes Mehrgenerationenhaus Bundesfreiwillige einsetzen kann.
